{"id":13131,"date":"2021-07-26T13:17:15","date_gmt":"2021-07-26T13:17:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.najicherfanfoundation.org\/psalms\/"},"modified":"2023-02-15T14:34:18","modified_gmt":"2023-02-15T14:34:18","slug":"psalmen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.najicherfanfoundation.org\/de\/psalmen\/","title":{"rendered":"PSALMEN"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1663616230762{margin-bottom: 20px !important;}&#8220;]<a href=\"https:\/\/www.biblestudytools.com\/passage\/?q=psalms+1:1-6\"><strong>Psalm 1<\/strong><\/a><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg S\u00fcnder noch sitzt, da die Sp\u00f6tter sitzen,<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0sondern hat Lust zum Gesetz des HERRN und redet von seinem Gesetz Tag und Nacht!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserb\u00e4chen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Bl\u00e4tter verwelken nicht; und was er macht, das ger\u00e4t wohl.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Aber so sind die Gottlosen nicht, sondern wie Spreu, die der Wind verstreut.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Darum bleiben die Gottlosen nicht im Gericht noch die S\u00fcnder in der Gemeinde der Gerechten.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten; aber der Gottlosen Weg vergeht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 2<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Warum toben die Heiden, und die V\u00f6lker reden so vergeblich?<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Die K\u00f6nige der Erde lehnen sich auf, und die Herren ratschlagen miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten:<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0&#8222;Lasset uns zerrei\u00dfen ihre Bande und von uns werfen ihre Seile!&#8220;<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer, und der HERR spottet ihrer.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Er wird einst mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0&#8222;Aber ich habe meinen K\u00f6nig eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.&#8220;<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Ich will von der Weisheit predigen, da\u00df der HERR zu mir gesagt hat: &#8222;Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeuget:<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0heische von mir, so will ich dir Heiden zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen; wie T\u00f6pfe sollst du sie zerschmei\u00dfen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0So lasset euch nun weisen, ihr K\u00f6nige, und lasset euch z\u00fcchtigen, ihr Richter auf Erden!<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Dient dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern!<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0K\u00fc\u00dft den Sohn, da\u00df er nicht z\u00fcrne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Aber wohl allen, die auf ihn trauen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 3<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, da er floh vor seinem Sohn Absalom. Ach HERR, wie sind meiner Feinde so viel und setzen sich so viele wider mich!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Viele sagen von meiner Seele: Sie hat keine Hilfe bei Gott. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Aber du, HERR, bist der Schild f\u00fcr mich und der mich zu Ehren setzt und mein Haupt aufrichtet.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Ich rufe an mit meiner Stimme den HERRN; so erh\u00f6rt er mich von seinem heiligen Berge. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Ich liege und schlafe und erwache; denn der HERR h\u00e4lt mich.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ich f\u00fcrchte mich nicht vor viel Tausenden, die sich umher gegen mich legen. {~}<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Auf, HERR, hilf mir, mein Gott! denn du schl\u00e4gst alle meine Feinde auf den Backen und zerschmetterst der Gottlosen Z\u00e4hne.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Bei dem HERRN findet man Hilfe. Dein Segen komme \u00fcber dein Volk! (Sela.)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 4<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen, auf Saitenspiel. Erh\u00f6re mich, wenn ich rufe, Gott meiner Gerechtigkeit, der du mich tr\u00f6stest in Angst; sei mir gn\u00e4dig und erh\u00f6re mein Gebet!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Liebe Herren, wie lange soll meine Ehre gesch\u00e4ndet werden? Wie habt ihr das Eitle so lieb und die L\u00fcge so gern! (Sela.)<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Erkennet doch, da\u00df der HERR seine Heiligen wunderbar f\u00fchrt; der HERR h\u00f6rt, wenn ich ihn anrufe.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Z\u00fcrnet ihr, so s\u00fcndiget nicht. Redet mit eurem Herzen auf dem Lager und harret. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Opfert Gerechtigkeit und hoffet auf den HERRN.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Viele sagen: &#8222;Wer wird uns Gutes sehen lassen?&#8220; Aber, HERR, erhebe \u00fcber uns das Licht deines Antlitzes!<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Du erfreuest mein Herz, ob jene gleich viel Wein und Korn haben.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein du, HERR, hilfst mir, da\u00df ich sicher wohne.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 5<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen, f\u00fcr das Erbe. HERR, h\u00f6re meine Worte, merke auf meine Rede!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Vernimm mein Schreien, mein K\u00f6nig und mein Gott; denn ich will vor dir beten.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0HERR, fr\u00fche wollest du meine Stimme h\u00f6ren; fr\u00fche will ich mich zu dir schicken und aufmerken.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Denn du bist nicht ein Gott, dem gottloses Wesen gef\u00e4llt; wer b\u00f6se ist, bleibt nicht vor dir.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Die Ruhmredigen bestehen nicht vor deinen Augen; du bist feind allen \u00dcbelt\u00e4tern.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Du bringst die L\u00fcgner um; der HERR hat Greuel an den Blutgierigen und Falschen.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Ich aber will in dein Haus gehen auf deine gro\u00dfe G\u00fcte und anbeten gegen deinen heiligen Tempel in deiner Furcht.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0HERR, leite mich in deiner Gerechtigkeit um meiner Feinde willen; richte deinen Weg vor mir her.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Denn in ihrem Munde ist nichts Gewisses; ihr Inwendiges ist Herzeleid. Ihr Rachen ist ein offenes Grab; denn mit ihren Zungen heucheln sie.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Sprich sie schuldig, Gott, da\u00df sie fallen von ihrem Vornehmen. Sto\u00dfe sie aus um ihrer gro\u00dfen \u00dcbertretungen willen; denn sie sind widerspenstig.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0La\u00df sich freuen alle, die auf dich trauen; ewiglich la\u00df sie r\u00fchmen, denn du beschirmst sie; fr\u00f6hlich la\u00df sein in dir, die deinen Namen lieben.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Denn du, HERR, segnest die Gerechten; du kr\u00f6nest sie mit Gnade wie mit einem Schild.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 6<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen, auf acht Saiten. Ach HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn und z\u00fcchtige mich nicht in deinem Grimm! {~}<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0HERR, sei mir gn\u00e4dig, denn ich bin schwach; heile mich, HERR, denn meine Gebeine sind erschrocken,<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0und meine Seele ist sehr erschrocken. Ach du, HERR, wie lange!<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Wende dich, HERR, und errette meine Seele; hilf mir um deiner G\u00fcte willen!<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Denn im Tode gedenkt man dein nicht; wer will dir bei den Toten danken?<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ich bin so m\u00fcde vom Seufzen; ich schwemme mein Bett die ganze Nacht und netze mit meinen Tr\u00e4nen mein Lager.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Meine Gestalt ist verfallen vor Trauern und alt ist geworden; denn ich werde allenthalben ge\u00e4ngstet.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Weichet von mir, alle \u00dcbelt\u00e4ter; denn der HERR h\u00f6rt mein Weinen, {~}<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0der HERR h\u00f6rt mein Flehen; mein Gebet nimmt der HERR an.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Es m\u00fcssen alle meine Feinde zu Schanden werden und sehr erschrecken, sich zur\u00fcckkehren und zu Schanden werden pl\u00f6tzlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 7<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Die Unschuld Davids, davon er sang dem HERRN von wegen der Worte des Chus, des Benjaminiten. Auf dich, HERR, traue ich, mein Gott. Hilf mir von allen meinen Verfolgern und errette mich,<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0da\u00df sie nicht wie L\u00f6wen meine Seele erhaschen und zerrei\u00dfen, weil kein Erretter da ist.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0HERR, mein Gott, habe ich solches getan und ist Unrecht in meinen H\u00e4nden;<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0habe ich B\u00f6ses vergolten denen, so friedlich mit mir lebten, oder die, so mir ohne Ursache feind waren, besch\u00e4digt:<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0so verfolge mein Feind meine Seele und ergreife sie und trete mein Leben zu Boden und lege meine Ehre in den Staub. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Stehe auf, HERR, in deinem Zorn, erhebe dich \u00fcber den Grimm meiner Feinde und wache auf zu mir, der du Gericht verordnet hast,<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0da\u00df sich die V\u00f6lker um dich sammeln; und \u00fcber ihnen kehre wieder zur H\u00f6he.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Der HERR ist Richter \u00fcber die V\u00f6lker. Richte mich, HERR, nach deiner Gerechtigkeit und Fr\u00f6mmigkeit!<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0La\u00df der Gottlosen Bosheit ein Ende werden und f\u00f6rdere die Gerechten; denn du pr\u00fcfst Herzen und Nieren.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Mein Schild ist bei Gott, der den frommen Herzen hilft.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Gott ist ein rechter Richter und ein Gott, der t\u00e4glich droht.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Will man sich nicht bekehren, so hat er sein Schwert gewetzt und seinen Bogen gespannt und zielt<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0und hat darauf gelegt t\u00f6dliche Geschosse; seine Pfeile hat er zugerichtet, zu verderben.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Siehe, der hat B\u00f6ses im Sinn; mit Ungl\u00fcck ist er schwanger und wird L\u00fcge geb\u00e4ren.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Er hat eine Grube gegraben und ausgeh\u00f6hlt und ist in die Grube gefallen, die er gemacht hat,<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Sein Ungl\u00fcck wird auf seinen Kopf kommen und sein Frevel auf seinen Scheitel fallen.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Ich danke dem HERRN um seiner Gerechtigkeit willen und will loben den Namen des HERRN, des Allerh\u00f6chsten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 8<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen, auf der Gittith. HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen, du, den man lobt im Himmel!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Aus dem Munde der jungen Kinder und S\u00e4uglinge hast du eine Macht zugerichtet um deiner Feinde willen, da\u00df du vertilgest den Feind und den Rachgierigen.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0was ist der Mensch, da\u00df du seiner gedenkst, und des Menschenkind, da\u00df du sich seiner annimmst?<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Du hast ihn wenig niedriger gemacht denn Gott, und mit Ehre und Schmuck hast du ihn gekr\u00f6nt.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Du hast ihn zum Herrn gemacht \u00fcber deiner H\u00e4nde Werk; alles hast du unter seine F\u00fc\u00dfe getan:<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Schafe und Ochsen allzumal, dazu auch die wilden Tiere,<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0die V\u00f6gel unter dem Himmel und die Fische im Meer und was im Meer geht.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 9<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, von der sch\u00f6nen Jugend, vorzusingen. Ich danke dem HERRN von ganzem Herzen und erz\u00e4hle alle deine Wunder.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Ich freue mich und bin fr\u00f6hlich in dir und lobe deinen Namen, du Allerh\u00f6chster,<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0da\u00df du meine Feinde hinter sich getrieben hast; sie sind gefallen und umgekommen vor dir.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Denn du f\u00fchrest mein Recht und meine Sache aus; du sitzest auf dem Stuhl, ein rechter Richter.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Du schiltst die Heiden und bringst die Gottlosen um; ihren Namen vertilgst du immer und ewiglich.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Die Schwerter des Feindes haben ein Ende; die St\u00e4dte hast du umgekehrt; ihr Ged\u00e4chtnis ist umgekommen samt ihnen. {~}<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Der HERR aber bleibt ewiglich; er hat seinen Stuhl bereitet zum Gericht,<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0und er wird den Erdboden recht richten und die V\u00f6lker regieren rechtschaffen.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Und der HERR ist des Armen Schutz, ein Schutz in der Not.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Darum hoffen auf dich, die deinen Namen kennen; denn du verl\u00e4ssest nicht, die dich, HERR, suchen.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Lobet den HERRN, der zu Zion wohnt; verk\u00fcndiget unter den V\u00f6lkern sein Tun!<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Denn er gedenkt und fragt nach ihrem Blut; er vergi\u00dft nicht des Schreiens der Armen.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0HERR, sei mir gn\u00e4dig; siehe an mein Elend unter den Feinden, der du mich erhebst aus den Toren des Todes,<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0auf da\u00df ich erz\u00e4hle all deinen Preis in den Toren der Tochter Zion, da\u00df ich fr\u00f6hlich sei \u00fcber deine Hilfe.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Die Heiden sind versunken in der Grube, die sie zugerichtet hatten; ihr Fu\u00df ist gefangen in dem Netz, das sie gestellt hatten.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0So erkennt man, da\u00df der HERR Recht schafft. Der Gottlose ist verstrickt in dem Werk seiner H\u00e4nde. (Zwischenspiel. Sela.)<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Ach da\u00df die Gottlosen m\u00fc\u00dften zur H\u00f6lle gekehrt werden, alle Heiden, die Gottes vergessen!<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Denn er wird des Armen nicht so ganz vergessen, und die Hoffnung der Elenden wird nicht verloren sein ewiglich.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0HERR, stehe auf, da\u00df die Menschen nicht Oberhand haben; la\u00df alle Heiden vor dir gerichtet werden!<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Gib ihnen, HERR, einen Meister, da\u00df die Heiden erkennen, da\u00df sie Menschen sind. (Sela.)<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Psalm 10<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0HERR, warum trittst du so ferne, verbirgst dich zur Zeit der Not?<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Weil der Gottlose \u00dcbermut treibt, mu\u00df der Elende leiden; sie h\u00e4ngen sich aneinander und erdenken b\u00f6se T\u00fccke.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn der Gottlose r\u00fchmt sich seines Mutwillens, und der Geizige sagt dem Herrn ab und l\u00e4stert ihn.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Der Gottlose meint in seinem Stolz, er frage nicht darnach; in allen seinen T\u00fccken h\u00e4lt er Gott f\u00fcr nichts.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Er f\u00e4hrt fort mit seinem Tun immerdar; deine Gerichte sind ferne von ihm; er handelt trotzig mit allen seinen Feinden.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Er spricht in seinem Herzen: Ich werde nimmermehr darniederliegen; es wird f\u00fcr und f\u00fcr keine Not haben.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Sein Mund ist voll Fluchens, Falschheit und Trugs; seine Zunge richtet M\u00fche und Arbeit an.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Er sitzt und lauert in den D\u00f6rfern; er erw\u00fcrgt die Unschuldigen heimlich; seine Augen sp\u00e4hen nach dem Armen.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Er lauert im Verborgenen wie ein L\u00f6we in der H\u00f6hle; er lauert, da\u00df er den Elenden erhasche, und er hascht ihn, wenn er ihn in sein Netz zieht.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Er zerschl\u00e4gt und dr\u00fcckt nieder und st\u00f6\u00dft zu Boden den Armen mit Gewalt.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Er spricht in seinem Herzen: Gott hat&#8217;s vergessen; er hat sein Antlitz verborgen, er wird&#8217;s nimmermehr sehen.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Stehe auf, HERR; Gott, erhebe deine Hand; vergi\u00df der Elenden nicht!<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Warum soll der Gottlose Gott l\u00e4stern und in seinem Herzen sprechen: Du fragest nicht darnach?<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Du siehest ja, denn du schauest das Elend und den Jammer; es steht in deinen H\u00e4nden. Die Armen befehlens&#8217;s dir; du bist der Waisen Helfer.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Zerbrich den Arm des Gottlosen und suche heim das B\u00f6se, so wird man sein gottlos Wesen nimmer finden.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Der HERR ist K\u00f6nig immer und ewiglich; die Heiden m\u00fcssen aus seinem Land umkommen.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Das Verlangen der Elenden h\u00f6rst du, HERR; ihr Herz ist gewi\u00df, da\u00df dein Ohr darauf merket,<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0da\u00df du Recht schaffest dem Waisen und Armen, da\u00df der Mensch nicht mehr trotze auf Erden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 11<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen. Ich traue auf den HERRN. Wie sagt ihr denn zu meiner Seele: Fliehet wie ein Vogel auf eure Berge?<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Denn siehe, die Gottlosen spannen den Bogen und legen ihre Pfeile auf die Sehnen, damit heimlich zu schie\u00dfen die Frommen.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn sie rei\u00dfen den Grund um; was sollte der Gerechte ausrichten?<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Der HERR ist in seinem heiligen Tempel, des HERRN Stuhl ist im Himmel; seine Augen sehen darauf, seine Augenlider pr\u00fcfen die Menschenkinder.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Der HERR pr\u00fcft den Gerechten; seine Seele ha\u00dft den Gottlosen und die gerne freveln.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Er wird regnen lassen \u00fcber die Gottlosen Blitze, Feuer und Schwefel und wird ihnen ein Wetter zum Lohn geben.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Der HERR ist gerecht und hat Gerechtigkeit lieb; die Frommen werden schauen sein Angesicht.<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Psalm 12<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen, auf acht Saiten. Hilf, HERR! die Heiligen haben abgenommen, und der Gl\u00e4ubigen ist wenig unter den Menschenkindern.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Einer redet mit dem andern unn\u00fctze Dinge; sie heucheln und lehren aus uneinigem Herzen.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Der HERR wolle ausrotten alle Heuchelei und die Zunge, die da stolz redet,<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0die da sagen: Unsere Zunge soll Oberhand haben, uns geb\u00fchrt zu reden; wer ist unser HERR?<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Weil denn die Elenden verst\u00f6rt werden und die Armen seufzen, will ich auf, spricht der HERR; ich will Hilfe schaffen dem, der sich darnach sehnt.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Die Rede des HERRN ist lauter wie durchl\u00e4utert Silber im irdenen Tiegel, bew\u00e4hret siebenmal.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Du, HERR, wollest sie bewahren und uns beh\u00fcten vor diesem Geschlecht ewiglich!<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Denn es wird allenthalben voll Gottloser, wo solche nichtsw\u00fcrdige Leute unter den Menschen herrschen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 13<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen. HERR, wie lange willst du mein so gar vergessen? Wie lange verbirgst du dein Antlitz vor mir?<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Wie lange soll ich sorgen in meiner Seele und mich \u00e4ngsten in meinem Herzen t\u00e4glich? Wie lange soll sich mein Feind \u00fcber mich erheben?<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Schaue doch und erh\u00f6re mich, HERR, mein Gott! Erleuchte meine Augen, da\u00df ich nicht dem Tode entschlafe,<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0da\u00df nicht mein Feind r\u00fchme, er sei mein m\u00e4chtig geworden, und meine Widersacher sich nicht freuen, da\u00df ich niederlage.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Ich hoffe aber darauf, da\u00df du so gn\u00e4dig bist; mein Herz freut sich, da\u00df du so gerne hilfst.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ich will dem HERRN singen, da\u00df er so wohl an mir tut.<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Psalm 14<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen. Die Toren sprechen in ihrem Herzen: Es ist kein Gott. Sie taugen nichts und sind ein Greuel mit ihrem Wesen; da ist keiner, der Gutes tue.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Der HERR schaut vom Himmel auf der Menschen Kinder, da\u00df er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Aber sie sind alle abgewichen und allesamt unt\u00fcchtig; da ist keiner, der Gutes tue, auch nicht einer.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Will denn der \u00dcbelt\u00e4ter keiner das merken, die mein Volk fressen, da\u00df sie sich n\u00e4hren; aber den HERRN rufen sie nicht an?<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Da f\u00fcrchten sie sich; denn Gott ist bei dem Geschlecht der Gerechten.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ihr sch\u00e4ndet des Armen Rat; aber Gott ist seine Zuversicht.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Ach da\u00df die Hilfe aus Zion \u00fcber Israel k\u00e4me und der HERR sein gefangen Volk erl\u00f6sete! So w\u00fcrde Jakob fr\u00f6hlich sein und Israel sich freuen.<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Psalm 15<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids. HERR, wer wird wohnen in deiner H\u00fctte? Wer wird bleiben auf deinem heiligen Berge?<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Wer ohne Tadel einhergeht und recht tut und redet die Wahrheit von Herzen;<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0wer mit seiner Zunge nicht verleumdet und seinen N\u00e4chstem kein Arges tut und seinen N\u00e4chsten nicht schm\u00e4ht;<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0wer die Gottlosen f\u00fcr nichts achtet, sondern ehrt die Gottesf\u00fcrchtigen; wer sich selbst zum Schaden schw\u00f6rt und h\u00e4lt es;<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0wer sein Geld nicht auf Wucher gibt und nimmt nicht Geschenke gegen den Unschuldigen: wer das tut, der wird wohl bleiben.<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Psalm 16<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein g\u00fclden Kleinod Davids. Bewahre mich Gott; denn ich traue auf dich.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Ich habe gesagt zu dem HERRN: Du bist ja der HERR; ich wei\u00df von keinem Gute au\u00dfer dir.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0An den Heiligen, so auf Erden sind, und den Herrlichen, an denen hab ich all mein Gefallen.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Aber jene, die einem andern nacheilen, werden gro\u00df Herzeleid haben. Ich will ihre Trankopfer mit Blut nicht opfern noch ihren Namen in meinem Munde f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Der HERR aber ist mein Gut und mein Teil; du erh\u00e4ltst mein Erbteil.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Das Los ist mir gefallen aufs Liebliche; mir ist ein sch\u00f6n Erbteil geworden.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Ich lobe den HERRN, der mir geraten hat; auch z\u00fcchtigen mich meine Nieren des Nachts.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Ich habe den HERRN allezeit vor Augen; denn er ist mir zur Rechten, so werde ich fest bleiben.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Darum freut sich mein Herz, und meine Ehre ist fr\u00f6hlich; auch mein Fleisch wird sicher liegen.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Denn du wirst meine Seele nicht dem Tode lassen und nicht zugeben, da\u00df dein Heiliger verwese.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Du tust mir kund den Weg zum Leben; vor dir ist Freude die F\u00fclle und liebliches Wesen zu deiner Rechten ewiglich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 17<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Gebet Davids. HERR, erh\u00f6re die Gerechtigkeit, merke auf mein Schreien; vernimm mein Gebet, das nicht aus falschem Munde geht.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Sprich du in meiner Sache und schaue du aufs Recht.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Du pr\u00fcfst mein Herz und siehst nach ihm des Nachts und l\u00e4uterst mich, und findest nichts. Ich habe mir vorgesetzt, da\u00df mein Mund nicht soll \u00fcbertreten.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Ich bewahre mich in dem Wort deiner Lippen vor Menschenwerk, vor dem Wege des M\u00f6rders.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Erhalte meinen Gang auf deinen Fu\u00dfsteigen, da\u00df meine Tritte nicht gleiten.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ich rufe zu dir, da\u00df du, Gott, wollest mich erh\u00f6ren; neige deine Ohren zu mir, h\u00f6re meine Rede.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Beweise deine wunderbare G\u00fcte, du Heiland derer, die dir vertrauen, wider die, so sich gegen deine rechte Hand setzen.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Beh\u00fcte mich wie einen Augapfel im Auge, beschirme mich unter dem Schatten deiner Fl\u00fcgel<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0vor den Gottlosen, die mich verst\u00f6ren, vor meinen Feinden, die um und um nach meiner Seele stehen.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Ihr Herz schlie\u00dfen sie zu; mit ihrem Munde reden sie stolz.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Wo wir gehen, so umgeben sie uns; ihre Augen richten sie dahin, da\u00df sie uns zur Erde st\u00fcrzen;<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0gleichwie ein L\u00f6we, der des Raubes begehrt, wie ein junger L\u00f6we, der in der H\u00f6hle sitzt.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0HERR, mache dich auf, \u00fcberw\u00e4ltige ihn und dem\u00fctige ihn, errette meine Seele von dem Gottlosen mit deinem Schwert,<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0von den Leuten mit deiner Hand, HERR, von den Leuten dieser Welt, welche ihr Teil haben in ihrem Leben, welchen du den Bauch f\u00fcllst mit deinem Schatz, die da S\u00f6hne die F\u00fclle haben und lassen ihr \u00fcbriges ihren Kindern.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Ich aber will schauen dein Antlitz in Gerechtigkeit; ich will satt werden, wenn ich erwache, an deinem Bilde.<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Psalm 18<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm, vorzusingen, Davids, des Knechtes des HERRN, welcher hat dem Herrn die Worte dieses Liedes geredet zur Zeit, da ihn der HERR errettet hatte von der Hand aller seiner Feinde und von der Hand Sauls, und sprach: Herzlich lieb habe ich dich, HERR, meine St\u00e4rke!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0HERR, mein Fels, meine Burg, mein Erretter, mein Gott, mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Horn meines Heils und mein Schutz!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Ich rufe an den HERRN, den Hochgelobten, so werde ich von meinen Feinden erl\u00f6st.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Es umfingen mich des Todes Bande, und die B\u00e4che des Verderbens erschreckten mich.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Der H\u00f6lle Bande umfingen mich, und des Todes Stricke \u00fcberw\u00e4ltigten mich.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Da mir angst war, rief ich den HERRN an und schrie zu meinem Gott; da erh\u00f6rte er meine Stimme von seinem Tempel, und mein Schreien kam vor ihn zu seinen Ohren.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Die Erde bebte und ward bewegt, und die Grundfesten der Berge regten sich und bebten, da er zornig war.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Dampf ging von seiner Nase und verzehrend Feuer von seinem Munde, da\u00df es davon blitzte.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Er neigte den Himmel und fuhr herab, und Dunkel war unter seinen F\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Und er fuhr auf dem Cherub und flog daher; er schwebte auf den Fittichen des Windes.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Sein Gezelt um ihn her war finster und schwarze, dicke Wolken, darin er verborgen war. {~} {~}<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Vom Glanz vor ihm trennten sich die Wolken mit Hagel und Blitzen.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Und der HERR donnerte im Himmel, und der H\u00f6chste lie\u00df seinen Donner aus mit Hagel und Blitzen.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Er scho\u00df seine Strahlen und zerstreute sie; er lie\u00df sehr blitzen und schreckte sie.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Da sah man das Bett der Wasser, und des Erdbodens Grund ward aufgedeckt, HERR, von deinem Schelten, von dem Odem und Schnauben deiner Nase.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Er streckte seine Hand aus von der H\u00f6he und holte mich und zog mich aus gro\u00dfen Wassern.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Er errettete mich von meinen starken Feinden, von meinen Hassern, die mir zu m\u00e4chtig waren,<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0die mich \u00fcberw\u00e4ltigten zur Zeit meines Ungl\u00fccks; und der HERR ward meine Zuversicht.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Und er f\u00fchrte mich aus ins Weite. Er ri\u00df mich heraus; denn er hatte Lust zu mir.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Der HERR tut wohl an mir nach meiner Gerechtigkeit; er vergilt mir nach der Reinigkeit meiner H\u00e4nde.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Denn ich halte die Wege des HERRN und bin nicht gottlos wider meinen Gott.<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Denn alle seine Rechte habe ich vor Augen, und seine Gebote werfe ich nicht von mir;<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0sondern ich bin ohne Tadel vor ihm und h\u00fcte mich vor S\u00fcnden.<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0Darum vergilt mir der HERR nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinigkeit meiner H\u00e4nde vor seinen Augen.<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0Bei den Heiligen bist du heilig, und bei den Frommen bist du fromm,<\/p>\n<p><strong>26<\/strong>\u00a0und bei den Reinen bist du rein, und bei den Verkehrten bist du verkehrt.<\/p>\n<p><strong>27<\/strong>\u00a0Denn du hilfst dem elenden Volk, und die hohen Augen erniedrigst du.<\/p>\n<p><strong>28<\/strong>\u00a0Denn du erleuchtest meine Leuchte; der HERR, mein Gott, macht meine Finsternis licht.<\/p>\n<p><strong>29<\/strong>\u00a0Denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschlagen und mit meinem Gott \u00fcber die Mauer springen.<\/p>\n<p><strong>30<\/strong>\u00a0Gottes Wege sind vollkommen; die Reden des HERRN sind durchl\u00e4utert. Er ist ein Schild allen, die ihm vertrauen.<\/p>\n<p><strong>31<\/strong>\u00a0Denn wo ist ein Gott au\u00dfer dem HERRN, oder ein Hort au\u00dfer unserm Gott?<\/p>\n<p><strong>32<\/strong>\u00a0Gott r\u00fcstet mich mit Kraft und macht meine Wege ohne Tadel.<\/p>\n<p><strong>33<\/strong>\u00a0Er macht meine F\u00fc\u00dfe gleich den Hirschen und stellt mich auf meine H\u00f6hen.<\/p>\n<p><strong>34<\/strong>\u00a0Er lehrt meine Hand streiten und lehrt meinen Arm einen ehernen Bogen spannen.<\/p>\n<p><strong>35<\/strong>\u00a0Du gibst mir den Schild deines Heils, und deine Rechte st\u00e4rkt mich; und wenn du mich dem\u00fctigst, machst du mich gro\u00df.<\/p>\n<p><strong>36<\/strong>\u00a0Du machst unter mir Raum zu gehen, da\u00df meine Kn\u00f6chel nicht wanken.<\/p>\n<p><strong>37<\/strong>\u00a0Ich will meinen Feinden nachjagen und sie ergreifen, und nicht umkehren, bis ich sie umgebracht habe.<\/p>\n<p><strong>38<\/strong>\u00a0Ich will sie zerschmettern; sie sollen mir nicht widerstehen und m\u00fcssen unter meine F\u00fc\u00dfe fallen.<\/p>\n<p><strong>39<\/strong>\u00a0Du kannst mich r\u00fcsten mit St\u00e4rke zum Streit; du kannst unter mich werfen, die sich wider mich setzen.<\/p>\n<p><strong>40<\/strong>\u00a0Du gibst mir meine Feinde in die Flucht, da\u00df ich meine Hasser verst\u00f6re.<\/p>\n<p><strong>41<\/strong>\u00a0Sie rufen-aber da ist kein Helfer-zum HERRN; aber er antwortet ihnen nicht.<\/p>\n<p><strong>42<\/strong>\u00a0Ich will sie zersto\u00dfen wie Staub vor dem Winde; ich will sie wegr\u00e4umen wie den Kot auf der Gasse.<\/p>\n<p><strong>43<\/strong>\u00a0Du hilfst mir von dem z\u00e4nkischen Volk und machst mich zum Haupt unter den Heiden; ein Volk, das ich nicht kannte, dient mir;<\/p>\n<p><strong>44<\/strong>\u00a0es gehorcht mir mit gehorsamen Ohren. Ja, den Kindern der Fremde hat&#8217;s wider mich gefehlt;<\/p>\n<p><strong>45<\/strong>\u00a0die Kinder der Fremde verschmachten und kommen mit Zittern aus ihren Burgen.<\/p>\n<p><strong>46<\/strong>\u00a0Der HERR lebt, und gelobt sei mein Hort; und erhoben werde der Gott meines Heils,<\/p>\n<p><strong>47<\/strong>\u00a0der Gott, der mir Rache gibt und zwingt die V\u00f6lker unter mich;<\/p>\n<p><strong>48<\/strong>\u00a0der mich errettet von meinen Feinden und erh\u00f6ht mich aus denen, die sich wider mich setzen; du hilfst mir von den Frevlern.<\/p>\n<p><strong>49<\/strong>\u00a0Darum will ich dir danken, HERR, unter den Heiden und deinem Namen lobsingen,<\/p>\n<p><strong>50<\/strong>\u00a0der seinem K\u00f6nig gro\u00dfes Heil beweist und wohltut seinem Gesalbten, David und seinem Samen ewiglich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 19<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen. Die Himmel erz\u00e4hlen die Ehre Gottes, und die Feste verk\u00fcndigt seiner H\u00e4nde Werk.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Ein Tag sagt&#8217;s dem andern, und eine Nacht tut&#8217;s kund der andern.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Es ist keine Sprache noch Rede, da man nicht ihre Stimme h\u00f6re.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Ihre Schnur geht aus in alle Lande und ihre Rede an der Welt Ende. Er hat der Sonne eine H\u00fctte an ihnen gemacht;<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0und dieselbe geht heraus wie ein Br\u00e4utigam aus seiner Kammer und freut sich wie ein Held zu laufen den Weg.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Sie geht auf an einem Ende des Himmels und l\u00e4uft um bis wieder an sein Ende, und bleibt nichts vor ihrer Hitze verborgen.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Das Gesetz des HERRN ist vollkommen und erquickt die Seele; das Zeugnis des HERRN ist gewi\u00df und macht die Unverst\u00e4ndigen weise.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Die Befehle des HERRN sind richtig und erfreuen das Herz; die Gebote des HERRN sind lauter und erleuchten die Augen.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Die Furcht des HERRN ist rein und bleibt ewiglich; die Rechte des HERRN sind wahrhaftig, allesamt gerecht.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Sie sind k\u00f6stlicher denn Gold und viel feines Gold; sie sind s\u00fc\u00dfer denn Honig und Honigseim.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Auch wird dein Knecht durch sie erinnert; und wer sie h\u00e4lt, der hat gro\u00dfen Lohn.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Wer kann merken, wie oft er fehlet? Verzeihe mir die verborgenen Fehle!<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Bewahre auch deinen Knecht vor den Stolzen, da\u00df sie nicht \u00fcber mich herrschen, so werde ich ohne Tadel sein und unschuldig bleiben gro\u00dfer Missetat.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0La\u00df dir wohl gefallen die Rede meines Mundes und das Gespr\u00e4ch meines Herzens vor dir, HERR, mein Hort und mein Erl\u00f6ser.<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Psalm 20<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen. Der HERR erh\u00f6re dich in der Not; der Name des Gottes Jakobs sch\u00fctze dich!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Er sende dir Hilfe vom Heiligtum und st\u00e4rke dich aus Zion.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Er gedenke all deines Speisopfers, und dein Brandopfer m\u00fcsse vor ihm fett sein. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Er gebe dir was dein Herz begehrt, und erf\u00fclle alle deine Anschl\u00e4ge.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Wir r\u00fchmen, da\u00df du uns hilfst, und im Namen unsres Gottes werfen wir Panier auf. Der HERR gew\u00e4hre dir alle deine Bitten!<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Nun merke ich, da\u00df der HERR seinem Gesalbten hilft und erh\u00f6ht ihn in seinen heiligen Himmel; seine rechte Hand hilft mit Macht.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Jene verlassen sich auf Wagen und Rosse; wir aber denken an den Namen des HERRN, unsers Gottes.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Sie sind niedergest\u00fcrzt und gefallen; wir aber stehen aufgerichtet.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Hilf, HERR, dem K\u00f6nig und erh\u00f6re uns wenn wir rufen!<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Psalm 21<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen. HERR, der K\u00f6nig freut sich in deiner Kraft, und wie sehr fr\u00f6hlich ist er \u00fcber deine Hilfe!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Du gibst ihm seines Herzens Wunsch und weigerst nicht, was sein Mund bittet. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn du \u00fcbersch\u00fcttest ihn mit gutem Segen; du setzt eine goldene Krone auf sein Haupt.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Er bittet Leben von dir; so gibst du ihm langes Leben immer und ewiglich.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Er hat gro\u00dfe Ehre an deiner Hilfe; du legst Lob und Schmuck auf ihn.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Denn du setzest ihn zum Segen ewiglich; du erfreuest ihn mit Freude vor deinem Antlitz.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Denn der K\u00f6nig hofft auf den HERRN und wird durch die G\u00fcte des HERRN fest bleiben.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Deine Hand wird finden alle deine Feinde; deine Rechte wird finden, die dich hassen.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Du wirst sie machen wie ein Feuerofen, wenn du dreinsehen wirst; der HERR wird sie verschlingen in seinem Zorn; Feuer wird sie fressen.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Ihre Frucht wirst du umbringen vom Erdboden und ihren Samen von den Menschenkindern.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Denn sie gedachten dir \u00dcbles zu tun und machten Anschl\u00e4ge, die sie nicht konnten ausf\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Denn du wirst machen, da\u00df sie den R\u00fccken kehren; mit deiner Sehne wirst du gegen ihr Antlitz zielen.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0HERR, erhebe dich in deiner Kraft, so wollen wir singen und loben deine Macht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 22<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen; von der Hinde, die fr\u00fch gejagt wird. Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? ich heule; aber meine Hilfe ist ferne.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Mein Gott, des Tages rufe ich, so antwortest du nicht; und des Nachts schweige ich auch nicht.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Aber du bist heilig, der du wohnst unter dem Lobe Israels.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Unsre V\u00e4ter hofften auf dich; und da sie hofften, halfst du ihnen aus.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Zu dir schrieen sie und wurden errettet; sie hofften auf dich und wurden nicht zu Schanden.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, ein Spott der Leute und Verachtung des Volks.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Alle, die mich sehen, spotten mein, sperren das Maul auf und sch\u00fctteln den Kopf:<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0&#8222;Er klage es dem HERRN; der helfe ihm aus und errette ihn, hat er Lust zu ihm.&#8220;<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Denn du hast mich aus meiner Mutter Leib gezogen; du warst meine Zuversicht, da ich noch an meiner Mutter Br\u00fcsten war.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Auf dich bin ich geworfen von Mutterleib an; du bist mein Gott von meiner Mutter Scho\u00df an.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Sei nicht ferne von mir, denn Angst ist nahe; denn es ist hier kein Helfer.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Gro\u00dfe Farren haben mich umgeben, gewaltige Stiere haben mich umringt.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Ihren Rachen sperren sie auf gegen mich wie ein br\u00fcllender und rei\u00dfender L\u00f6we.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Ich bin ausgesch\u00fcttet wie Wasser, alle meine Gebeine haben sich zertrennt; mein Herz ist in meinem Leibe wie zerschmolzen Wachs.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Meine Kr\u00e4fte sind vertrocknet wie eine Scherbe, und meine Zunge klebt an meinem Gaumen, und du legst mich in des Todes Staub.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Denn die Hunde haben mich umgeben, und der B\u00f6sen Rotte hat mich umringt; sie haben meine H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe durchgraben.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Ich kann alle meine Gebeine z\u00e4hlen; aber sie schauen und sehen ihre Lust an mir.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Sie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los um mein Gewand.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Aber du, HERR, sei nicht ferne; meine St\u00e4rke, eile, mir zu helfen!<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Errette meine Seele vom Schwert, meine einsame von den Hunden!<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Hilf mir aus dem Rachen des L\u00f6wen und errette mich von den Einh\u00f6rnern!<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Ich will deinen Namen predigen meinen Br\u00fcdern; ich will dich in der Gemeinde r\u00fchmen.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0R\u00fchmet den HERRN, die ihr ihn f\u00fcrchtet; es ehre ihn aller Same Jakobs, und vor ihm scheue sich aller Same Israels.<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0Denn er hat nicht verachtet noch verschm\u00e4ht das Elend des Armen und sein Antlitz vor ihm nicht verborgen; und da er zu ihm schrie, h\u00f6rte er&#8217;s.<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0Dich will ich preisen in der gro\u00dfen Gemeinde; ich will mein Gel\u00fcbde bezahlen vor denen, die ihn f\u00fcrchten.<\/p>\n<p><strong>26<\/strong>\u00a0Die Elenden sollen essen, da\u00df sie satt werden; und die nach dem HERRN fragen, werden ihn preisen; euer Herz soll ewiglich leben.<\/p>\n<p><strong>27<\/strong>\u00a0Es werden gedenken und sich zum HERRN bekehren aller Welt Enden und vor ihm anbeten alle Geschlechter der Heiden.<\/p>\n<p><strong>28<\/strong>\u00a0Denn des HERRN ist das Reich, und er herrscht unter den Heiden.<\/p>\n<p><strong>29<\/strong>\u00a0Alle Fetten auf Erden werden essen und anbeten; vor ihm werden die Kniee beugen alle, die im Staub liegen, und die, so k\u00fcmmerlich leben.<\/p>\n<p><strong>30<\/strong>\u00a0Er wird einen Samen haben, der ihm dient; vom HERRN wird man verk\u00fcndigen zu Kindeskind.<\/p>\n<p><strong>31<\/strong>\u00a0Sie werden kommen und seine Gerechtigkeit predigen dem Volk, das geboren wird, da\u00df er&#8217;s getan hat.<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Psalm 23<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Er weidet mich auf gr\u00fcner Aue und f\u00fchret mich zum frischen Wasser.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Er erquicket meine Seele; er f\u00fchret mich auf rechter Stra\u00dfe um seines Namens willen.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, f\u00fcrchte ich kein Ungl\u00fcck; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab tr\u00f6sten mich<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit \u00d6l und schenkest mir voll ein.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 24<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids. Die Erde ist des HERRN und was darinnen ist, der Erdboden und was darauf wohnt.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Denn er hat ihn an die Meere gegr\u00fcndet und an den Wassern bereitet.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Wer wird auf des HERRN Berg gehen, und wer wird stehen an seiner heiligen St\u00e4tte?<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Der unschuldige H\u00e4nde hat und reines Herzens ist; der nicht Lust hat zu loser Lehre und schw\u00f6rt nicht f\u00e4lschlich:<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0der wird den Segen vom HERRN empfangen und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Das ist das Geschlecht, das nach ihm fragt, das da sucht dein Antlitz, Gott Jakobs. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Machet die Tore weit und die T\u00fcren in der Welt hoch, da\u00df der K\u00f6nig der Ehren einziehe! {~}<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Wer ist derselbe K\u00f6nig der Ehren? Es ist der HERR, stark und m\u00e4chtig, der HERR, m\u00e4chtig im Streit.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Machet die Tore weit und die T\u00fcren in der Welt hoch, da\u00df der K\u00f6nig der Ehren einziehe!<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Wer ist derselbe K\u00f6nig der Ehren? Es ist der HERR Zebaoth; er ist der K\u00f6nig der Ehren. (Sela.)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 25<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids. Nach dir, HERR, verlangt mich.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Mein Gott, ich hoffe auf dich; la\u00df mich nicht zu Schanden werden, da\u00df sich meine Feinde nicht freuen \u00fcber mich.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn keiner wird zu Schanden, der dein harret; aber zu Schanden m\u00fcssen sie werden, die leichtfertigen Ver\u00e4chter.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0HERR, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Steige;<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich! Denn du bist der Gott, der mir hilft; t\u00e4glich harre ich dein.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Gedenke, HERR, an deine Barmherzigkeit und an deine G\u00fcte, die von der Welt her gewesen ist.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Gedenke nicht der S\u00fcnden meiner Jugend und meiner \u00dcbertretungen; gedenke aber mein nach deiner Barmherzigkeit um deiner G\u00fcte willen!<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Der HERR ist gut und fromm; darum unterweist er die S\u00fcnder auf dem Wege.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Er leitet die Elenden recht und lehrt die Elenden seinen Weg.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Die Wege des HERRN sind eitel G\u00fcte und Wahrheit denen, die seinen Bund und seine Zeugnisse halten.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Um deines Namens willen, HERR, sei gn\u00e4dig meiner Missetat, die da gro\u00df ist.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Wer ist der, der den HERRN f\u00fcrchtet? Er wird ihn unterweisen den besten Weg.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Seine Seele wird im Guten wohnen, und sein Same wird das Land besitzen.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Das Geheimnis des HERRN ist unter denen, die ihn f\u00fcrchten; und seinen Bund l\u00e4\u00dft er sie wissen.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Meine Augen sehen stets zu dem HERRN; denn er wird meinen Fu\u00df aus dem Netze ziehen.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Wende dich zu mir und sei mir gn\u00e4dig; denn ich bin einsam und elend.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Die Angst meines Herzens ist gro\u00df; f\u00fchre mich aus meinen N\u00f6ten!<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Siehe an meinen Jammer und mein Elend und vergib mir alle meine S\u00fcnden!<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Siehe, da\u00df meiner Feinde so viel sind und hassen mich aus Frevel.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Bewahre meine Seele und errette mich, la\u00df mich nicht zu Schanden werden; denn ich traue auf dich.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Schlecht und Recht, das beh\u00fcte mich; denn ich harre dein.<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Gott, erl\u00f6se Israel aus aller seiner Not!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 26<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids. HERR, schaffe mir Recht; denn ich bin unschuldig! Ich hoffe auf den HERRN; darum werde ich nicht fallen.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Pr\u00fcfe mich, HERR, und versuche mich; l\u00e4utere meine Nieren und mein Herz.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn deine G\u00fcte ist vor meinen Augen, und ich wandle in deiner Wahrheit.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Ich sitze nicht bei den eitlen Leuten und habe nicht Gemeinschaft mit den Falschen.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Ich hasse die Versammlung der Boshaften und sitze nicht bei den Gottlosen.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ich wasche meine H\u00e4nde in Unschuld und halte mich, HERR, zu deinem Altar,<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0da man h\u00f6rt die Stimme des Dankens, und da man predigt alle deine Wunder.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0HERR, ich habe lieb die St\u00e4tte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Raffe meine Seele nicht hin mit den S\u00fcndern noch mein Leben mit den Blutd\u00fcrstigen,<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0welche mit b\u00f6ser T\u00fccke umgehen und nehmen gern Geschenke.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Ich aber wandle unschuldig. Erl\u00f6se mich und sei mir gn\u00e4dig!<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Mein Fu\u00df geht richtig. Ich will dich loben, HERR, in den Versammlungen.<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Psalm 27<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich f\u00fcrchten! Der HERR ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0So die B\u00f6sen, meine Widersacher und Feinde, an mich wollen, meine Fleisch zu fressen, m\u00fcssen sie anlaufen und fallen.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Wenn sich schon ein Heer wider mich legt, so f\u00fcrchtet sich dennoch mein Herz nicht; wenn sich Krieg wider mich erhebt, so verlasse ich mich auf ihn.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Eins bitte ich vom HERRN, das h\u00e4tte ich gerne: da\u00df ich im Hause des HERRN bleiben m\u00f6ge mein Leben lang, zu schauen die sch\u00f6nen Gottesdienste des HERRN und seinen Tempel zu betrachten.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Denn er deckt mich in seiner H\u00fctte zur b\u00f6sen Zeit, er verbirgt mich heimlich in seinem Gezelt und erh\u00f6ht mich auf einem Felsen,<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0und wird nun erh\u00f6hen mein Haupt \u00fcber meine Feinde, die um mich sind; so will ich in seiner H\u00fctte Lob opfern, ich will singen und lobsagen dem HERRN.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0HERR, h\u00f6re meine Stimme, wenn ich rufe; sei mir gn\u00e4dig und erh\u00f6re mich!<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Mein Herz h\u00e4lt dir vor dein Wort: &#8222;Ihr sollt mein Antlitz suchen.&#8220; Darum suche ich auch, HERR, dein Antlitz.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Verbirg dein Antlitz nicht vor mir und versto\u00dfe nicht im Zorn deinen Knecht; denn du bist meine Hilfe. La\u00df mich nicht und tue nicht von mir die Hand ab, Gott, mein Heil!<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Denn mein Vater und meine Mutter verlassen mich; aber der HERR nimmt mich auf.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0HERR, weise mir deinen Weg und leite mich auf richtiger Bahn um meiner Feinde willen.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Gib mich nicht in den Willen meiner Feinde; denn es stehen falsche Zeugen gegen mich und tun mir Unrecht ohne Scheu.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Ich glaube aber doch, da\u00df ich sehen werde das Gute des HERRN im Lande der Lebendigen.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Harre des HERRN! Sei getrost und unverzagt und harre des HERRN!<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Psalm 28<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids. Wenn ich rufe zu dir, HERR, mein Hort, so schweige mir nicht, auf da\u00df nicht, wo du schweigst, ich gleich werde denen, die in die Grube fahren.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0H\u00f6re die Stimme meines Flehens, wenn ich zu dir schreie, wenn ich meine H\u00e4nde aufhebe zu deinem heiligen Chor.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Raffe mich nicht hin mit den Gottlosen und mit den \u00dcbelt\u00e4tern, die freundlich reden mit ihrem N\u00e4chsten und haben B\u00f6ses im Herzen.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Gib ihnen nach ihrer Tat und nach ihrem b\u00f6sen Wesen; gib ihnen nach den Werken ihrer H\u00e4nde; vergilt ihnen, was sie verdient haben.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Denn sie wollen nicht achten auf das Tun des HERRN noch auf die Werke seiner H\u00e4nde; darum wird er sie zerbrechen und nicht aufbauen.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Gelobt sei der HERR; denn er hat erh\u00f6rt die Stimme meines Flehens.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Der HERR ist meine St\u00e4rke und mein Schild; auf ihn hofft mein Herz, und mir ist geholfen. Und mein Herz ist fr\u00f6hlich, und ich will ihm danken mit meinem Lied.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Der HERR ist meine St\u00e4rke; er ist die St\u00e4rke, die seinem Gesalbten hilft.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Hilf deinem Volk und segne dein Erbe und weide sie und erh\u00f6he sie ewiglich!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 29<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids. Bringet her dem HERRN, ihr Gewaltigen, bringet her dem HERRN Ehre und St\u00e4rke!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Bringet dem HERRN die Ehre seines Namens; betet an den HERRN im heiligen Schmuck!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Die Stimme des HERRN geht \u00fcber den Wassern; der Gott der Ehren donnert, der HERR \u00fcber gro\u00dfen Wassern.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Die Stimme des HERRN geht mit Macht; die Stimme des HERRN geht herrlich.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Die Stimme des HERRN zerbricht die Zedern; der HERR zerbricht die Zedern im Libanon.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Und macht sie h\u00fcpfen wie ein Kalb, den Libanon und Sirjon wie ein junges Einhorn.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Die Stimme des HERRN spr\u00fcht Feuerflammen.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Die Stimme des HERRN erregt die W\u00fcste; der HERR erregt die W\u00fcste Kades.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Die Stimme des HERRN erregt die Hinden und entbl\u00f6\u00dft die W\u00e4lder; und in seinem Tempel sagt ihm alles Ehre.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Der HERR sitzt, eine Sintflut anzurichten; und der HERR bleibt ein K\u00f6nig in Ewigkeit.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Der HERR wird seinem Volk Kraft geben; der HERR wird sein Volk segnen mit Frieden.<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Psalm 30<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm, zu singen von der Einweihung des Hauses, von David. Ich preise dich, HERR; denn du hast mich erh\u00f6ht und l\u00e4ssest meine Feinde sich nicht \u00fcber mich freuen.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0HERR, mein Gott, da ich schrie zu dir, machtest du mich gesund.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0HERR, du hast meine Seele aus der H\u00f6lle gef\u00fchrt; du hast mich lebend erhalten, da jene in die Grube fuhren.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Ihr Heiligen, lobsinget dem HERRN; danket und preiset seine Heiligkeit!<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Denn sein Zorn w\u00e4hrt einen Augenblick, und lebenslang seine Gnade; den Abend lang w\u00e4hrt das Weinen, aber des Morgens ist Freude.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ich aber sprach, da mir&#8217;s wohl ging: Ich werde nimmermehr darniederliegen.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Denn, HERR, durch dein Wohlgefallen hattest du meinen Berg stark gemacht; aber da du dein Antlitz verbargest, erschrak ich.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Zu dir, HERR, rief ich, und zum HERRN flehte ich:<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Was ist n\u00fctze an meinem Blut, wenn ich zur Grube fahre? Wird dir auch der Staub danken und deine Treue verk\u00fcndigen?<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0HERR, h\u00f6re und sei mir gn\u00e4dig! HERR, sei mein Helfer!<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Du hast meine Klage verwandelt in einen Reigen; du hast mir meinen Sack ausgezogen und mich mit Freude geg\u00fcrtet,<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0auf da\u00df dir lobsinge meine Ehre und nicht stille werde. HERR, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit.<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Psalm 31<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen. HERR, auf dich traue ich, la\u00df mich nimmermehr zu Schanden werden; errette mich durch deine Gerechtigkeit!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Neige deine Ohren zu mir, eilend hilf mir! Sei mir ein starker Fels und eine Burg, da\u00df du mir helfest!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn du bist mein Fels und meine Burg, und um deines Namens willen wolltest du mich leiten und f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Du wollest mich aus dem Netze ziehen, das sie mir gestellt haben; denn du bist meine St\u00e4rke.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0In deine H\u00e4nde befehle ich meinen Geist; du hast mich erl\u00f6st, HERR, du treuer Gott.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ich hasse, die da halten auf eitle G\u00f6tzen; ich aber hoffe auf den HERRN.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Ich freue mich und bin fr\u00f6hlich \u00fcber deine G\u00fcte, da\u00df du mein Elend ansiehst und erkennst meine Seele in der Not<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0und \u00fcbergibst mich nicht in die H\u00e4nde des Feindes; du stellst meine F\u00fc\u00dfe auf weiten Raum.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0HERR, sei mir gn\u00e4dig, denn mir ist angst; meine Gestalt ist verfallen vor Trauern, dazu meine Seele und mein Leib.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Denn mein Leben hat abgenommen vor Betr\u00fcbnis und meine Zeit vor Seufzen; meine Kraft ist verfallen vor meiner Missetat, und meine Gebeine sind verschmachtet.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Es geht mir so \u00fcbel, da\u00df ich bin eine gro\u00dfe Schmach geworden meinen Nachbarn und eine Scheu meinen Verwandten; die mich sehen auf der Gasse, fliehen vor mir.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Mein ist vergessen im Herzen wie eines Toten; ich bin geworden wie ein zerbrochenes Gef\u00e4\u00df.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Denn ich h\u00f6re, wie mich viele schelten, Schrecken ist um und um; sie ratschlagen miteinander \u00fcber mich und denken, mir das Leben zu nehmen.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Ich aber, HERR, hoffe auf dich und spreche: Du bist mein Gott!<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Meine Zeit steht in deinen H\u00e4nden. Errette mich von der Hand meiner Feinde und von denen, die mich verfolgen.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0La\u00df leuchten dein Antlitz \u00fcber deinen Knecht; hilf mir durch deine G\u00fcte!<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0HERR, la\u00df mich nicht zu Schanden werden; denn ich rufe dich an. Die Gottlosen m\u00fcssen zu Schanden werden und schweigen in der H\u00f6lle.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Verstummen m\u00fcssen falsche M\u00e4uler, die da reden gegen den Gerechten frech, stolz und h\u00f6hnisch.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Wie gro\u00df ist deine G\u00fcte, die du verborgen hast f\u00fcr die, so dich f\u00fcrchten, und erzeigest vor den Leuten denen, die auf dich trauen!<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Du verbirgst sie heimlich bei dir vor jedermanns Trotz; du verdeckst sie in der H\u00fctte vor den z\u00e4nkischen Zungen.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Gelobt sei der HERR, da\u00df er hat eine wunderbare G\u00fcte mir bewiesen in einer festen Stadt.<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Denn ich sprach zu meinem Zagen: Ich bin von deinen Augen versto\u00dfen. Dennoch h\u00f6rtest du meines Flehens Stimme, da ich zu dir schrie.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0Liebet den HERRN, alle seine Heiligen! Die Gl\u00e4ubigen beh\u00fctet der HERR und vergilt reichlich dem, der Hochmut \u00fcbt.<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0Seid getrost und unverzagt, alle, die ihr des HERRN harret!<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Psalm 32<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Eine Unterweisung Davids. Wohl dem, dem die \u00dcbertretungen vergeben sind, dem die S\u00fcnde bedeckt ist!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Wohl dem Menschen, dem der HERR die Missetat nicht zurechnet, in des Geist kein Falsch ist!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn da ich&#8217;s wollte verschweigen, verschmachteten meine Gebeine durch mein t\u00e4glich Heulen.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Denn deine Hand war Tag und Nacht schwer auf mir, da\u00df mein Saft vertrocknete, wie es im Sommer d\u00fcrre wird. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Darum bekannte ich dir meine S\u00fcnde und verhehlte meine Missetat nicht. Ich sprach: Ich will dem HERRN meine \u00dcbertretungen bekennen. Da vergabst du mir die Missetat meiner S\u00fcnde. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Um deswillen werden die Heiligen zu dir beten zur rechten Zeit; darum, wenn gro\u00dfe Wasserfluten kommen, werden sie nicht an dieselben gelangen.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Du bist mein Schirm; du wirst mich vor Angst beh\u00fcten, da\u00df ich errettet gar fr\u00f6hlich r\u00fchmen kann. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0&#8222;Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du wandeln sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.&#8220;<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Seid nicht wie Rosse und Maultiere, die nicht verst\u00e4ndig sind, welchen man Zaum und Gebi\u00df mu\u00df ins Maul legen, wenn sie nicht zu dir wollen.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Der Gottlose hat viel Plage; wer aber auf den HERRN hofft, den wird die G\u00fcte umfangen.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Freuet euch des HERRN und seid fr\u00f6hlich, ihr Gerechten, und r\u00fchmet, alle ihr Frommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 33<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Freuet euch des HERRN, ihr Gerechten; die Frommen sollen ihn preisen.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Danket dem HERRN mit Harfen und lobsinget ihm auf dem Psalter von zehn Saiten.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Singet ihm ein neues Lied; machet&#8217;s gut auf Saitenspiel mit Schall.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Denn des HERRN Wort ist wahrhaftig; und was er zusagt, das h\u00e4lt er gewi\u00df.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Er liebt die Gerechtigkeit und Gericht; die Erde ist voll der G\u00fcte des Herrn.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Der Himmel ist durch das Wort des HERRN gemacht und all sein Heer durch den Geist seines Mundes.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Er h\u00e4lt das Wasser im Meer zusammen wie in einem Schlauch und legt die Tiefen in das Verborgene.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Alle Welt f\u00fcrchte den Herrn; und vor ihm scheue sich alles, was auf dem Erdboden wohnt.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Denn so er spricht, so geschieht&#8217;s; so er gebeut, so stehet&#8217;s da.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Der HERR macht zunichte der Heiden Rat und wendet die Gedanken der V\u00f6lker.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Aber der Rat des HERRN bleibt ewiglich, seines Herzens Gedanken f\u00fcr und f\u00fcr.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Wohl dem Volk, des Gott der HERR ist, dem Volk, das er zum Erbe erw\u00e4hlt hat!<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Der HERR schaut vom Himmel und sieht aller Menschen Kinder.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Von seinem festen Thron sieht er auf alle, die auf Erden wohnen.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Er lenkt ihnen allen das Herz; er merkt auf alle ihre Werke.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Einem K\u00f6nige hilft nicht seine gro\u00dfe Macht; ein Riese wird nicht errettet durch seine gro\u00dfe Kraft.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Rosse helfen auch nicht, und ihre gro\u00dfe St\u00e4rke errettet nicht.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Siehe, des HERRN Auge sieht auf die, so ihn f\u00fcrchten, die auf seine G\u00fcte hoffen,<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0da\u00df er ihre Seele errette vom Tode und ern\u00e4hre sie in der Teuerung.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Unsre Seele harrt auf den HERRN; er ist unsre Hilfe und Schild.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Denn unser Herz freut sich sein, und wir trauen auf seinen heiligen Namen.<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Deine G\u00fcte, HERR, sei \u00fcber uns, wie wir auf dich hoffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 34<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, da er seine Geb\u00e4rde verstellte vor Abimelech, als der ihn von sich trieb und er wegging. Ich will den HERRN loben allezeit; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Meine Seele soll sich r\u00fchmen des HERRN, da\u00df es die Elenden h\u00f6ren und sich freuen.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Preiset mit mir den HERRN und la\u00dft uns miteinander seinen Namen erh\u00f6hen.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Da ich den HERRN suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Welche auf ihn sehen, die werden erquickt, und ihr Angesicht wird nicht zu Schanden.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Da dieser Elende rief, h\u00f6rte der HERR und half ihm aus allen seinen N\u00f6ten.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Der Engel des HERRN lagert sich um die her, so ihn f\u00fcrchten, und hilft ihnen aus.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn traut!<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0F\u00fcrchtet den HERRN, ihr seine Heiligen! denn die ihn f\u00fcrchten, haben keinen Mangel.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Reiche m\u00fcssen darben und hungern; aber die den HERRN suchen, haben keinen Mangel an irgend einem Gut.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Kommt her, Kinder, h\u00f6ret mir zu; ich will euch die Furcht des HERRN lehren:<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Wer ist, der Leben begehrt und gerne gute Tage h\u00e4tte?<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Beh\u00fcte deine Zunge vor B\u00f6sem und deine Lippen, da\u00df sie nicht Trug reden.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0La\u00df vom B\u00f6sen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Die Augen des HERRN merken auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien;<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0das Antlitz aber des HERRN steht gegen die, so B\u00f6ses tun, da\u00df er ihr Ged\u00e4chtnis ausrotte von der Erde.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Wenn die Gerechten schreien, so h\u00f6rt der HERR und errettet sie aus all ihrer Not.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Der HERR ist nahe bei denen, die zerbrochnes Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagen Gem\u00fct haben.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Der Gerechte mu\u00df viel Leiden; aber der HERR hilft ihm aus dem allem.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Er bewahrt ihm alle seine Gebeine, da\u00df deren nicht eins zerbrochen wird.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Den Gottlosen wird das Ungl\u00fcck t\u00f6ten; und die den Gerechten hassen, werden Schuld haben.<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Der HERR erl\u00f6st die Seele seiner Knechte; und alle, die auf ihn trauen, werden keine Schuld haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 35<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids. HERR, hadere mit meinen Haderern; streite wider meine Bestreiter.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Ergreife Schild und Waffen und mache dich auf, mir zu helfen!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Z\u00fccke den Spie\u00df und sch\u00fctze mich gegen meine Verfolger! Sprich zu meiner Seele: Ich bin deine Hilfe!<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Es m\u00fcssen sich sch\u00e4men und geh\u00f6hnt werden, die nach meiner Seele stehen; es m\u00fcssen zur\u00fcckkehren und zu Schanden werden, die mir \u00fcbelwollen.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Sie m\u00fcssen werden wie Spreu vor dem Winde, und der Engel des Herrn sto\u00dfe sie weg.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ihr Weg m\u00fcsse finster und schl\u00fcpfrig werden, und der Engel des HERRN verfolge sie.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Denn sie haben mir ohne Ursache ihr Netz gestellt, mich zu verderben, und haben ohne Ursache meiner Seele Gruben zugerichtet.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Er m\u00fcsse unversehens \u00fcberfallen werden; und sein Netz, das er gestellt hat, m\u00fcsse ihn fangen; und er m\u00fcsse darin \u00fcberfallen werden.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Aber meine Seele m\u00fcsse sich freuen des HERRN und sei fr\u00f6hlich \u00fcber seine Hilfe.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Alle meine Gebeine m\u00fcssen sagen: HERR, wer ist deinesgleichen? Der du den Elenden errettest von dem, der ihm zu stark ist, und den Elenden und Armen von seinen R\u00e4ubern.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Es treten frevle Zeugen auf; die zeihen mich, des ich nicht schuldig bin.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Sie tun mir Arges um Gutes, mich in Herzeleid zu bringen.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Ich aber, wenn sie krank waren, zog einen Sack an, tat mir wehe mit Fasten und betete stets von Herzen;<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0ich hielt mich, als w\u00e4re es mein Freund und Bruder; ich ging traurig wie einer, der Leid tr\u00e4gt \u00fcber seine Mutter.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Sie aber freuen sich \u00fcber meinen Schaden und rotten sich; es rotten sich die Hinkenden wider mich ohne meine Schuld; sie zerrei\u00dfen und h\u00f6ren nicht auf.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Mit denen, die da heucheln und spotten um des Bauches willen, bei\u00dfen sie ihre Z\u00e4hne zusammen \u00fcber mich.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0HERR, wie lange willst du zusehen? Errette doch meine Seele aus ihrem Get\u00fcmmel und meine einsame von den jungen L\u00f6wen!<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Ich will dir danken in der gro\u00dfen Gemeinde, und unter vielem Volk will ich dich r\u00fchmen.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0La\u00df sich nicht \u00fcber mich freuen, die mir unbillig feind sind, noch mit Augen spotten, die mich ohne Ursache hassen!<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Denn sie trachten Schaden zu tun und suchen falsche Anklagen gegen die Stillen im Lande<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0und sperren ihr Maul weit auf wider mich und sprechen: &#8222;Da, Da! das sehen wir gerne.&#8220;<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0HERR, du siehst es, schweige nicht; HERR, sei nicht ferne von mir!<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0Erwecke dich und wache auf zu meinem Recht und zu meiner Sache, mein Gott und Herr!<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0HERR, mein Gott, richte mich nach deiner Gerechtigkeit, da\u00df sie sich \u00fcber mich nicht freuen.<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0La\u00df sie nicht sagen in ihrem Herzen: &#8222;Da, da! das wollten wir.&#8220; La\u00df sie nicht sagen: &#8222;Wir haben ihn verschlungen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>26<\/strong>\u00a0Sie m\u00fcssen sich sch\u00e4men und zu Schanden werden alle, die sich meines \u00dcbels freuen; sie m\u00fcssen mit Schande und Scham gekleidet werden, die sich gegen mich r\u00fchmen.<\/p>\n<p><strong>27<\/strong>\u00a0R\u00fchmen und freuen m\u00fcssen sich, die mir g\u00f6nnen, da\u00df ich recht behalte, und immer sagen: Der HERR sei hoch gelobt, der seinem Knechte wohlwill.<\/p>\n<p><strong>28<\/strong>\u00a0Und meine Zunge soll reden von deiner Gerechtigkeit und dich t\u00e4glich preisen.<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Psalm 36<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, des Knechtes des HERRN, vorzusingen. Es ist aus Grund meines Herzens von der Gottlosen Wesen gesprochen, da\u00df keine Gottesfurcht bei ihnen ist.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Sie schm\u00fccken sich untereinander selbst, da\u00df sie ihre b\u00f6se Sache f\u00f6rdern und andere verunglimpfem.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Alle ihre Worte sind sch\u00e4dlich und erlogen; sie lassen sich auch nicht weisen, da\u00df sie Gutes t\u00e4ten; {~}<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0sondern sie trachten auf ihrem Lager nach Schaden und stehen fest auf dem b\u00f6sen Weg und scheuen kein Arges.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0HERR, deine G\u00fcte reicht, soweit der Himmel ist, und deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes und dein Recht wie eine gro\u00dfe Tiefe. HERR, du hilfst Menschen und Vieh.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Wie teuer ist deine G\u00fcte, Gott, da\u00df Menschenkinder unter dem Schatten deiner Fl\u00fcgel Zuflucht haben!<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Sie werden trunken von den reichen G\u00fctern deines Hauses, und du tr\u00e4nkest sie mit Wonne als mit einem Strom.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Licht sehen wir das Licht.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Breite deine G\u00fcte \u00fcber die, die dich kennen, und deine Gerechtigkeit \u00fcber die Frommen.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0La\u00df mich nicht von den Stolzen untertreten werden, und die Hand der Gottlosen st\u00fcrze mich nicht;<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0sondern la\u00df sie, die \u00dcbelt\u00e4ter, daselbst fallen, da\u00df sie versto\u00dfen werden und nicht bleiben m\u00f6gen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 37<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids. Erz\u00fcrne dich nicht \u00fcber die B\u00f6sen; sei nicht neidisch auf die \u00dcbelt\u00e4ter.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Denn wie das Gras werden sie bald abgehauen, und wie das gr\u00fcne Kraut werden sie verwelken.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Hoffe auf den HERRN und tue Gutes; bleibe im Lande und n\u00e4hre dich redlich.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Habe Deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz w\u00fcnschet.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn; er wird&#8217;s wohl machen<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0und wird deine Gerechtigkeit hervorbringen wie das Licht und dein Recht wie den Mittag.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Sei stille dem HERRN und warte auf ihn; erz\u00fcrne dich nicht \u00fcber den, dem sein Mutwille gl\u00fccklich fortgeht.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Steh ab vom Zorn und la\u00df den Grimm, erz\u00fcrne dich nicht, da\u00df du nicht auch \u00fcbel tust.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Denn die B\u00f6sen werden ausgerottet; die aber des HERRN harren, werden das Land erben.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Es ist noch um ein kleines, so ist der Gottlose nimmer; und wenn du nach seiner St\u00e4tte sehen wirst, wird er weg sein.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Aber die Elenden werden das Land erben und Lust haben in gro\u00dfem Frieden.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Der Gottlose droht dem Gerechten und bei\u00dft seine Z\u00e4hne zusammen \u00fcber ihn.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Aber der HERR lacht sein; denn er sieht, da\u00df sein Tag kommt.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Die Gottlosen ziehen das Schwert aus und spannen ihren Bogen, da\u00df sie f\u00e4llen den Elenden und Armen und schlachten die Frommen.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Aber ihr Schwert wird in ihr Herz gehen, und ihr Bogen wird zerbrechen.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Das wenige, das ein Gerechter hat, ist besser als das gro\u00dfe Gut vieler Gottlosen.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Denn der Gottlosen Arm wird zerbrechen; aber der HERR erh\u00e4lt die Gerechten.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Der HERR kennt die Tage der Frommen, und ihr Gut wird ewiglich bleiben.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Sie werden nicht zu Schanden in der b\u00f6sen Zeit, und in der Teuerung werden sie genug haben.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Denn die Gottlosen werden umkommen; und die Feinde des HERRN, wenn sie gleich sind wie k\u00f6stliche Aue, werden sie doch vergehen, wie der Rauch vergeht.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Der Gottlose borgt und bezahlt nicht; der Gerechte aber ist barmherzig und gibt.<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Denn seine Gesegneten erben das Land; aber seine Verfluchten werden ausgerottet.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0Von dem HERRN wird solches Mannes Gang gef\u00f6rdert, und er hat Lust an seinem Wege.<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0F\u00e4llt er, so wird er nicht weggeworfen; denn der HERR h\u00e4lt ihn bei der Hand.<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0Ich bin jung gewesen und alt geworden und habe noch nie gesehen den Gerechten verlassen oder seinen Samen nach Brot gehen.<\/p>\n<p><strong>26<\/strong>\u00a0Er ist allezeit barmherzig und leihet gerne, und sein Same wird gesegnet sein.<\/p>\n<p><strong>27<\/strong>\u00a0La\u00df vom B\u00f6sen und tue Gutes und bleibe wohnen immerdar.<\/p>\n<p><strong>28<\/strong>\u00a0Denn der HERR hat das Recht lieb und verl\u00e4\u00dft seine Heiligen nicht; ewiglich werden sie bewahrt; aber der Gottlosen Same wird ausgerottet.<\/p>\n<p><strong>29<\/strong>\u00a0Die Gerechten erben das Land und bleiben ewiglich darin.<\/p>\n<p><strong>30<\/strong>\u00a0Der Mund des Gerechten redet die Weisheit, und seine Zunge lehrt das Recht.<\/p>\n<p><strong>31<\/strong>\u00a0Das Gesetz seines Gottes ist in seinem Herzen; seine Tritte gleiten nicht.<\/p>\n<p><strong>32<\/strong>\u00a0Der Gottlose lauert auf den Gerechten und gedenkt ihn zu t\u00f6ten.<\/p>\n<p><strong>33<\/strong>\u00a0Aber der HERR l\u00e4\u00dft ihn nicht in seinen H\u00e4nden und verdammt ihn nicht, wenn er verurteilt wird.<\/p>\n<p><strong>34<\/strong>\u00a0Harre auf den HERRN und halte seinen Weg, so wird er dich erh\u00f6hen, da\u00df du das Land erbest; du wirst es sehen, da\u00df die Gottlosen ausgerottet werden.<\/p>\n<p><strong>35<\/strong>\u00a0Ich habe gesehen einen Gottlosen, der war trotzig und breitete sich aus und gr\u00fcnte wie ein Lorbeerbaum.<\/p>\n<p><strong>36<\/strong>\u00a0Da man vor\u00fcberging, siehe, da war er dahin; ich fragte nach ihm, da ward er nirgend gefunden.<\/p>\n<p><strong>37<\/strong>\u00a0Bleibe fromm und halte dich recht; denn solchem wird&#8217;s zuletzt wohl gehen.<\/p>\n<p><strong>38<\/strong>\u00a0Die \u00dcbertreter aber werden vertilgt miteinander, und die Gottlosen werden zuletzt ausgerottet.<\/p>\n<p><strong>39<\/strong>\u00a0Aber der HERR hilft den Gerechten; der ist ihre St\u00e4rke in der Not.<\/p>\n<p><strong>40<\/strong>\u00a0Und der HERR wird ihnen beistehen und wird sie erretten; er wird sie von dem Gottlosen erretten und ihnen helfen; denn sie trauen auf ihn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 38<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, zum Ged\u00e4chtnis. HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn und z\u00fcchtige mich nicht in deinem Grimm.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Denn deine Pfeile stecken in mir, und deine Hand dr\u00fcckt mich.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe vor deinem Drohen und ist kein Friede in meinen Gebeinen vor meiner S\u00fcnde.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Denn meine S\u00fcnden gehen \u00fcber mein Haupt; wie eine schwere Last sind sie mir zu schwer geworden.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Meine Wunden stinken und eitern vor meiner Torheit.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ich gehe krumm und sehr geb\u00fcckt; den ganzen Tag gehe ich traurig.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Denn meine Lenden verdorren ganz, und ist nichts Gesundes an meinem Leibe.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Es ist mir gar anders denn zuvor, und ich bin sehr zersto\u00dfen. Ich heule vor Unruhe meines Herzens.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0HERR, vor dir ist alle meine Begierde, und mein Seufzen ist dir nicht verborgen.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Mein Herz bebt, meine Kraft hat mich verlassen, und das Licht meiner Augen ist nicht bei mir.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Meine Lieben und Freunde treten zur\u00fcck und scheuen meine Plage, und meine N\u00e4chsten stehen ferne.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Und die mir nach dem Leben trachten, stellen mir nach; und die mir \u00fcbelwollen, reden, wie sie Schaden tun wollen, und gehen mit eitel Listen um.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Ich aber mu\u00df sein wie ein Tauber und nicht h\u00f6ren, und wie ein Stummer, der seinen Mund nicht auftut,<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0und mu\u00df sein wie einer, der nicht h\u00f6rt und der keine Widerrede in seinem Munde hat.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Aber ich harre, HERR, auf dich; du, HERR, mein Gott, wirst erh\u00f6ren.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Denn ich denke: Da\u00df sie sich ja nicht \u00fcber mich freuen! Wenn mein Fu\u00df wankte, w\u00fcrden sie sich hoch r\u00fchmen wider mich.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Denn ich bin zu Leiden gemacht, und mein Schmerz ist immer vor mir.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Denn ich zeige meine Missetat an und sorge wegen meiner S\u00fcnde.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Aber meine Feinde leben und sind m\u00e4chtig; die mich unbillig hassen, derer ist viel.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Und die mir Arges tun um Gutes, setzen sich wider mich, darum da\u00df ich an dem Guten halte.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Verla\u00df mich nicht, HERR! Mein Gott, sei nicht ferne von mir!<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Eile, mir beizustehen, HERR, meine Hilfe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 39<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen, f\u00fcr Jeduthun. Ich habe mir vorgesetzt: Ich will mich h\u00fcten, da\u00df ich nicht s\u00fcndige mit meiner Zunge. Ich will meinen Mund z\u00e4umen, weil ich mu\u00df den Gottlosen vor mir sehen.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Ich bin verstummt und still und schweige der Freuden und mu\u00df mein Leid in mich fressen.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Mein Herz ist entbrannt in meinem Leibe, und wenn ich daran gedenke, werde ich entz\u00fcndet; ich rede mit meiner Zunge.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Aber, HERR, lehre mich doch, da\u00df es ein Ende mit mir haben mu\u00df und mein Leben ein Ziel hat und ich davon mu\u00df.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Siehe, meiner Tage sind einer Hand breit bei dir, und mein Leben ist wie nichts vor dir. Wie gar nichts sind alle Menschen, die doch so sicher leben! (Sela.)<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Sie gehen daher wie ein Schemen und machen sich viel vergebliche Unruhe; sie sammeln, und wissen nicht, wer es einnehmen wird.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Nun, HERR, wes soll ich mich tr\u00f6sten? Ich hoffe auf dich.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Errette mich von aller meiner S\u00fcnde und la\u00df mich nicht den Narren ein Spott werden.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Ich will schweigen und meinen Mund nicht auftun; denn du hast&#8217;s getan.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Wende deine Plage von mir; denn ich bin verschmachtet von der Strafe deiner Hand.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Wenn du einen z\u00fcchtigst um der S\u00fcnde willen, so wird seine Sch\u00f6ne verzehrt wie von Motten. Ach wie gar nichts sind doch alle Menschen! (Sela.)<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0H\u00f6re mein Gebet, HERR, und vernimm mein Schreien und schweige nicht \u00fcber meine Tr\u00e4nen; denn ich bin dein Pilger und dein B\u00fcrger wie alle meine V\u00e4ter.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0La\u00df ab von mir, da\u00df ich mich erquicke, ehe ich den hinfahre und nicht mehr hier sei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 40<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen. Ich harrte des HERRN; und er neigte sich zu mir und h\u00f6rte mein Schreien<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0und zog mich aus der grausamen Grube und aus dem Schlamm und stellte meine F\u00fc\u00dfe auf einen Fels, da\u00df ich gewi\u00df treten kann;<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0und hat mir ein neues Lied in meinen Mund gegeben, zu loben unsern Gott. Das werden viele sehen und den HERRN f\u00fcrchten und auf ihn hoffen.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Wohl dem, der seine Hoffnung setzt auf den HERRN und sich nicht wendet zu den Hoff\u00e4rtigen und zu denen, die mit L\u00fcgen umgehen!<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0HERR, mein Gott, gro\u00df sind deine Wunder und deine Gedanken, die du an uns beweisest. Dir ist nichts gleich. Ich will sie verk\u00fcndigen und davon sagen; aber sie sind nicht zu z\u00e4hlen.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Opfer und Speisopfer gefallen dir nicht; aber die Ohren hast du mir aufgetan. Du willst weder Brandopfer noch S\u00fcndopfer.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Da ich sprach: Siehe, ich komme; im Buch ist von mir geschrieben.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Deinen Willen, mein Gott, tue ich gern, und dein Gesetz habe ich in meinem Herzen.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Ich will predigen die Gerechtigkeit in der gro\u00dfen Gemeinde; siehe, ich will mir meinen Mund nicht stopfen lassen, HERR, das wei\u00dft du.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Deine Gerechtigkeit verberge ich nicht in meinem Herzen; von deiner Wahrheit und von deinem Heil rede ich; ich verhehle deine G\u00fcte und Treue nicht vor der gro\u00dfen Gemeinde.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Du aber, HERR, wollest deine Barmherzigkeit von mir nicht wenden; la\u00df deine G\u00fcte und Treue allewege mich beh\u00fcten.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Denn es hat mich umgeben Leiden ohne Zahl; es haben mich meine S\u00fcnden ergriffen, da\u00df ich nicht sehen kann; ihrer ist mehr denn der Haare auf meinem Haupt, und mein Herz hat mich verlassen.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0La\u00df dir&#8217;s gefallen, HERR, da\u00df du mich errettest; eile, HERR, mir zu helfen!<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Sch\u00e4men m\u00fcssen sich und zu Schanden werden, die mir nach meiner Seele stehen, da\u00df sie die umbringen; zur\u00fcck m\u00fcssen sie fallen und zu Schanden werden, die mir \u00dcbles g\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Sie m\u00fcssen in ihrer Schande erschrecken, die \u00fcber mich schreien: &#8222;Da, da!&#8220;<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Es m\u00fcssen dein sich freuen und fr\u00f6hlich sein alle, die nach dir fragen; und die dein Heil lieben, m\u00fcssen sagen allewege: &#8222;Der HERR sei hoch gelobt!&#8220;<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Denn ich bin arm und elend; der HERR aber sorgt f\u00fcr mich. Du bist mein Helfer und Erretter; mein Gott, verziehe nicht!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 41<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen. Wohl dem, der sich des D\u00fcrftigen annimmt! Den wird der HERR erretten zur b\u00f6sen Zeit.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Der HERR wird ihn bewahren und beim Leben erhalten und es ihm lassen wohl gehen auf Erden und wird ihn nicht geben in seiner Feinde Willen.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Der HERR wird ihn erquicken auf seinem Siechbette; du hilfst ihm von aller Krankheit.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Ich sprach: HERR, sei mir gn\u00e4dig, heile meine Seele; denn ich habe an dir ges\u00fcndigt.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Meine Feinde reden Arges gegen mich: &#8222;Wann wird er sterben und sein Name vergehen?&#8220;<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Sie kommen, da\u00df sie schauen, und meinen&#8217;s doch nicht von Herzen; sondern suchen etwas, das sie l\u00e4stern m\u00f6gen, gehen hin und tragen&#8217;s aus.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Alle, die mich hassen, raunen miteinander wider mich und denken B\u00f6ses \u00fcber mich.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Sie haben ein Bubenst\u00fcck \u00fcber mich beschlossen: &#8222;Wenn er liegt, soll er nicht wieder aufstehen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Auch mein Freund, dem ich mich vertraute, der mein Brot a\u00df, tritt mich unter die F\u00fc\u00dfe.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Du aber, HERR, sei mir gn\u00e4dig und hilf mir auf, so will ich sie bezahlen.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Dabei merke ich, da\u00df du Gefallen an mir hast, da\u00df mein Feind \u00fcber mich nicht jauchzen wird.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Mich aber erh\u00e4ltst du um meiner Fr\u00f6mmigkeit willen und stellst mich vor dein Angesicht ewiglich.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Gelobet sei der HERR, der Gott Israels, von nun an bis in Ewigkeit! Amen, amen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 42<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Eine Unterweisung der Kinder Korah, vorzusingen. Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Meine Seele d\u00fcrstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, da\u00df ich Gottes Angesicht schaue?<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Meine Tr\u00e4nen sind meine Speise Tag und Nacht, weil man t\u00e4glich zu mir sagt: Wo ist nun dein Gott?<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Wenn ich des innewerde, so sch\u00fctte ich mein Herz aus bei mir selbst; denn ich wollte gerne hingehen mit dem Haufen und mit ihnen wallen zum Hause Gottes mit Frohlocken und Danken unter dem Haufen derer, die da feiern.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Was betr\u00fcbst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott! denn ich werde ihm noch danken, da\u00df er mir hilft mit seinem Angesicht.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Mein Gott, betr\u00fcbt ist meine Seele in mir; darum gedenke ich an dich im Lande am Jordan und Hermonim, auf dem kleinen Berg.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Deine Fluten rauschen daher, da\u00df hier eine Tiefe und da eine Tiefe brausen; alle deine Wasserwogen und Wellen gehen \u00fcber mich.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Der HERR hat des Tages verhei\u00dfen seine G\u00fcte, und des Nachts singe ich ihm und bete zu dem Gott meines Lebens.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Ich sage zu Gott, meinem Fels: Warum hast du mein vergessen? Warum mu\u00df ich so traurig gehen, wenn mein Feind mich dr\u00e4ngt?<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Es ist als ein Mord in meinen Gebeinen, da\u00df mich meine Feinde schm\u00e4hen, wenn sie t\u00e4glich zu mir sagen: Wo ist nun dein Gott?<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Was betr\u00fcbst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott! denn ich werde ihm noch danken, da\u00df er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 43<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Richte mich, Gott, und f\u00fchre meine Sache wider das unheilige Volk und errette mich von den falschen und b\u00f6sen Leuten.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Denn du bist der Gott meine St\u00e4rke; warum verst\u00f6\u00dfest du mich? Warum l\u00e4ssest du mich so traurig gehen, wenn mich mein Feind dr\u00e4ngt?<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Sende dein Licht und deine Wahrheit, da\u00df sie mich leiten und bringen zu deinem heiligen Berg und zu deiner Wohnung,<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0da\u00df ich hineingehe zum Altar Gottes, zu dem Gott, der meine Freude und Wonne ist, und dir, Gott, auf der Harfe danke, mein Gott.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Was betr\u00fcbst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott! denn ich werde ihm noch danken, da\u00df er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 44<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Eine Unterweisung der Kinder Korah, vorzusingen. Gott, wir haben&#8217;s mit unsern Ohren geh\u00f6rt, unsre V\u00e4ter haben&#8217;s uns erz\u00e4hlt, was du getan hast zu ihren Zeiten vor alters.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Du hast mit deiner Hand die Heiden vertrieben, aber sie hast du eingesetzt; du hast die V\u00f6lker verderbt, aber sie hast du ausgebreitet.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn sie haben das Land nicht eingenommen durch ihr Schwert, und ihr Arm half ihnen nicht, sondern deine Rechte, dein Arm und das Licht deines Angesichts; denn du hattest Wohlgefallen an ihnen.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Du, Gott, bist mein K\u00f6nig, der du Jakob Hilfe verhei\u00dfest.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Durch dich wollen wir unsre Feinde zersto\u00dfen; in deinem Namen wollen wir untertreten, die sich wider uns setzen.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Denn ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen, und mein Schwert kann mir nicht helfen;<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0sondern du hilfst uns von unsern Feinden und machst zu Schanden, die uns hassen.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Wir wollen t\u00e4glich r\u00fchmen von Gott und deinem Namen danken ewiglich. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Warum verst\u00f6\u00dfest du uns denn nun und l\u00e4ssest uns zu Schanden werden und ziehst nicht aus unter unserm Heer?<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Du l\u00e4ssest uns fliehen vor unserm Feind, da\u00df uns berauben, die uns hassen.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Du l\u00e4ssest uns auffressen wie Schafe und zerstreuest uns unter die Heiden.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Du verkaufst dein Volk umsonst und nimmst nichts daf\u00fcr.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Du machst uns zur Schmach unsern Nachbarn, zum Spott und Hohn denen, die um uns her sind.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Du machst uns zum Beispiel unter den Heiden und da\u00df die V\u00f6lker das Haupt \u00fcber uns sch\u00fctteln.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0T\u00e4glich ist meine Schmach vor mir, und mein Antlitz ist voller Scham,<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0da\u00df ich die Sch\u00e4nder und L\u00e4sterer h\u00f6ren und die Feinde und Rachgierigen sehen mu\u00df.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Dies alles ist \u00fcber uns gekommen; und wir haben doch dein nicht vergessen noch untreu in deinem Bund gehandelt.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Unser Herz ist nicht abgefallen noch unser Gang gewichen von deinem Weg,<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0da\u00df du uns so zerschl\u00e4gst am Ort der Schakale und bedeckst uns mit Finsternis.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Wenn wir des Namens unsers Gottes vergessen h\u00e4tten und unsre H\u00e4nde aufgehoben zum fremden Gott,<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0w\u00fcrde das Gott nicht finden? Er kennt ja unsers Herzens Grund.<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Denn wir werden ja um deinetwillen t\u00e4glich erw\u00fcrgt und sind geachtet wie Schlachtschafe.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0Erwecke dich, HERR! Warum schl\u00e4fst Du? Wache auf und versto\u00dfe uns nicht so gar!<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0Warum verbirgst du dein Antlitz, vergissest unsers Elends und unsrer Drangsal?<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0Denn unsre Seele ist gebeugt zur Erde; unser Leib klebt am Erdboden.<\/p>\n<p><strong>26<\/strong>\u00a0Mache dich auf, hilf uns und erl\u00f6se uns um deiner G\u00fcte willen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 45<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Brautlied und Unterweisung der Kinder Korah, von den Rosen, vorzusingen. Mein Herz dichtet ein feines Lied; ich will singen von meinem K\u00f6nig; meine Zunge ist wie der Griffel eines guten Schreibers.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Du bist der Sch\u00f6nste unter den Menschenkindern, holdselig sind deine Lippen; darum segnet dich Gott ewiglich.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0G\u00fcrte dein Schwert an deine Seite, du Held, und schm\u00fccke dich sch\u00f6n!<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Es m\u00fcsse dir gelingen in deinem Schmuck. Zieh einher der Wahrheit zugut, und die Elenden bei Recht zu erhalten, so wird deine rechte Hand Wunder vollbringen.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Scharf sind deine Pfeile, da\u00df die V\u00f6lker vor dir niederfallen; sie dringen ins Herz der Feinde des K\u00f6nigs.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Gott, dein Stuhl bleibt immer und ewig; das Zepter deines Reiches ist ein gerades Zepter.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Du liebest die Gerechtigkeit und hassest gottlos Wesen; darum hat dich Gott, dein Gott, gesalbt mit Freuden\u00f6l mehr denn deine Gesellen.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Deine Kleider sind eitel Myrrhe, Aloe und Kassia, wenn du aus den elfenbeinernen Pal\u00e4sten dahertrittst in deiner sch\u00f6nen Pracht.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0In deinem Schmuck gehen der K\u00f6nige T\u00f6chter; die Braut steht zu deiner Rechten in eitel k\u00f6stlichem Gold.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0H\u00f6re, Tochter, sieh und neige deine Ohren; vergi\u00df deines Volkes und Vaterhauses,<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0so wird der K\u00f6nig Lust an deiner Sch\u00f6ne haben; denn er ist dein HERR, und ihn sollst du anbeten.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Die Tochter Tyrus wird mit Geschenk dasein; die Reichen im Volk werden vor dir flehen.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Des K\u00f6nigs Tochter drinnen ist ganz herrlich; sie ist mit goldenen Gew\u00e4ndern gekleidet.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Man f\u00fchrt sie in gestickten Kleidern zum K\u00f6nig; und ihre Gespielen, die Jungfrauen, die ihr nachgehen, f\u00fchrt man zu dir.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Man f\u00fchrt sie mit Freuden und Wonne, und sie gehen in des K\u00f6nigs Palast.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0An deiner V\u00e4ter Statt werden deine S\u00f6hne sein; die wirst du zu F\u00fcrsten setzen in aller Welt.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Ich will deines Namens gedenken von Kind zu Kindeskind; darum werden dir danken die V\u00f6lker immer und ewiglich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 46<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Lied der Kinder Korah, von der Jugend, vorzusingen. Gott ist unsre Zuversicht und St\u00e4rke. Eine Hilfe in den gro\u00dfen N\u00f6ten, die uns getroffen haben.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Darum f\u00fcrchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer s\u00e4nken,<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0wenngleich das Meer w\u00fctete und wallte und von seinem Ungest\u00fcm die Berge einfielen. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Dennoch soll die Stadt Gottes fein lustig bleiben mit ihren Br\u00fcnnlein, da die heiligen Wohnungen des H\u00f6chsten sind. {~}<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Gott ist bei ihr drinnen, darum wird sie fest bleiben; Gott hilft ihr fr\u00fch am Morgen.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Die Heiden m\u00fcssen verzagen und die K\u00f6nigreiche fallen; das Erdreich mu\u00df vergehen, wenn er sich h\u00f6ren l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Der HERR Zebaoth ist mit uns; der Gott Jakobs ist unser Schutz. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Kommet her und schauet die Werke des HERRN, der auf Erden solch zerst\u00f6ren anrichtet,<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0der den Kriegen steuert in aller Welt, den Bogen zerbricht, Spie\u00dfe zerschl\u00e4gt und Wagen mit Feuer verbrennt.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Seid stille und erkennet, da\u00df ich GOTT bin. Ich will Ehre einlegen unter den Heiden; ich will Ehre einlegen auf Erden.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Der HERR Zebaoth ist mit uns; der Gott Jakobs ist unser Schutz. (Sela.)<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Psalm 47<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm der Kinder Korah, vorzusingen. Frohlocket mit H\u00e4nden, alle V\u00f6lker, und jauchzet Gott mit fr\u00f6hlichem Schall!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Denn der HERR, der Allerh\u00f6chste, ist erschrecklich, ein gro\u00dfer K\u00f6nig auf dem ganzen Erdboden.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Er zwingt die V\u00f6lker unter uns und die Leute unter unsre F\u00fc\u00dfe.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Er erw\u00e4hlt uns unser Erbteil, die Herrlichkeit Jakobs, den er liebt. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Gott f\u00e4hrt auf mit Jauchzen und der HERR mit heller Posaune.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Lobsinget, lobsinget Gott; lobsinget, lobsinget unserm K\u00f6nig!<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Denn Gott ist K\u00f6nig auf dem ganzen Erdboden; lobsinget ihm kl\u00fcglich!<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Gott ist K\u00f6nig \u00fcber die Heiden; Gott sitzt auf seinem heiligen Stuhl.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Die F\u00fcrsten unter den V\u00f6lkern sind versammelt zu einem Volk des Gottes Abrahams; denn Gottes sind die Schilde auf Erden, er hat sie erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 48<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalmlied der Kinder Korah. Gro\u00df ist der HERR und hochber\u00fchmt in der Stadt unsers Gottes, auf seinem heiligen Berge.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Sch\u00f6n ragt empor der Berg Zion, des sich das ganze Land tr\u00f6stet; an der Seite gegen Mitternacht liegt die Stadt des gro\u00dfen K\u00f6nigs.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Gott ist in ihren Pal\u00e4sten bekannt, da\u00df er der Schutz sei.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Denn siehe, K\u00f6nige waren versammelt und sind miteinander vor\u00fcbergezogen.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Sie haben sich verwundert, da sie solches sahen; sie haben sich entsetzt und sind davon gest\u00fcrzt.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Zittern ist sie daselbst angekommen, Angst wie eine Geb\u00e4rerin.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Du zerbrichst die Schiffe im Meer durch den Ostwind.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Wie wir geh\u00f6rt haben, so sehen wir&#8217;s an der Stadt des HERRN Zebaoth, an der Stadt unsers Gottes; Gott erh\u00e4lt sie ewiglich. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Gott, wir gedenken deiner G\u00fcte in deinem Tempel.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm bis an der Welt Enden; deine Rechte ist voll Gerechtigkeit.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Es freue sich der Berg Zion, und die T\u00f6chter Juda&#8217;s seien fr\u00f6hlich um deiner Gerichte willen.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Machet euch um Zion und umfanget sie, z\u00e4hlet ihre T\u00fcrme;<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0achtet mit Flei\u00df auf ihre Mauern, durchwandelt ihre Pal\u00e4ste, auf da\u00df ihr davon verk\u00fcndiget den Nachkommen,<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0da\u00df dieser Gott sei unser Gott immer und ewiglich. Er f\u00fchrt uns wie die Jugend.<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Psalm 49<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm der Kinder Korah, vorzusingen. H\u00f6ret zu, alle V\u00f6lker; merket auf, alle, die in dieser Zeit leben,<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0beide, gemeiner Mann und Herren, beide, reich und arm, miteinander!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Mein Mund soll von Weisheit reden und mein Herz von Verstand sagen.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Ich will einem Spruch mein Ohr neigen und kundtun mein R\u00e4tsel beim Klange der Harfe.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Warum sollte ich mich f\u00fcrchten in b\u00f6sen Tagen, wenn mich die Missetat meiner Untertreter umgibt,<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0die sich verlassen auf ihr Gut und trotzen auf ihren gro\u00dfen Reichtum?<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Kann doch einen Bruder niemand erl\u00f6sen noch ihn Gott vers\u00f6hnen<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0(denn es kostet zuviel, eine Seele zu erl\u00f6sen; man mu\u00df es anstehen lassen ewiglich),<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0da\u00df er fortlebe immerdar und die Grube nicht sehe.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Denn man wird sehen, da\u00df die Weisen sterben sowohl als die Toren und Narren umkommen und m\u00fcssen ihr Gut andern lassen.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Das ist ihr Herz, da\u00df ihre H\u00e4user w\u00e4hren immerdar, ihre Wohnungen bleiben f\u00fcr und f\u00fcr; und haben gro\u00dfe Ehre auf Erden.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Dennoch kann ein Mensch nicht bleiben in solchem Ansehen, sondern mu\u00df davon wie ein Vieh.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Dies ihr Tun ist eitel Torheit; doch loben&#8217;s ihre Nachkommen mit ihrem Munde. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Sie liegen in der H\u00f6lle wie Schafe, der Tod weidet sie; aber die Frommen werden gar bald \u00fcber sie herrschen, und ihr Trotz mu\u00df vergehen; in der H\u00f6lle m\u00fcssen sie bleiben.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Aber Gott wird meine Seele erl\u00f6sen aus der H\u00f6lle Gewalt; denn er hat mich angenommen. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0La\u00df dich&#8217;s nicht irren, ob einer reich wird, ob die Herrlichkeit seines Hauses gro\u00df wird.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Denn er wird nichts in seinem Sterben mitnehmen, und seine Herrlichkeit wird ihm nicht nachfahren.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Er tr\u00f6stet sich wohl dieses guten Lebens, und man preiset&#8217;s, wenn einer sich g\u00fctlich tut;<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0aber doch fahren sie ihren V\u00e4tern nach und sehen das Licht nimmermehr.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Kurz, wenn ein Mensch in Ansehen ist und hat keinen Verstand, so f\u00e4hrt er davon wie ein Vieh.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 50<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Asaphs. Gott, der HERR, der M\u00e4chtige, redet und ruft der Welt vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Aus Zion bricht an der sch\u00f6ne Glanz Gottes. {~}<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Unser Gott kommt und schweigt nicht. Fressend Feuer geht vor ihm her und um ihn her ist ein gro\u00dfes Wetter.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Er ruft Himmel und Erde, da\u00df er sein Volk richte:<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0&#8222;Versammelt mir meine Heiligen, die den Bund mit mir gemacht haben beim Opfer.&#8220;<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Und die Himmel werden seine Gerechtigkeit verk\u00fcndigen; denn Gott ist Richter. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0&#8222;H\u00f6re, mein Volk, la\u00df mich reden; Israel, la\u00df mich unter dir zeugen: Ich, Gott, bin dein Gott.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Deines Opfers halber strafe ich dich nicht, sind doch deine Brandopfer immer vor mir.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Ich will nicht von deinem Hause Farren nehmen noch B\u00f6cke aus deinen St\u00e4llen.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Denn alle Tiere im Walde sind mein und das Vieh auf den Bergen, da sie bei tausend gehen.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Ich kenne alle V\u00f6gel auf den Bergen, und allerlei Tier auf dem Feld ist vor mir.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Wo mich hungerte, wollte ich dir nicht davon sagen; denn der Erdboden ist mein und alles, was darinnen ist.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Meinst du, da\u00df ich Ochsenfleisch essen wolle oder Bocksblut trinken?<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Opfere Gott Dank und bezahle dem H\u00f6chsten deine Gel\u00fcbde<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, so sollst du mich preisen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Aber zum Gottlosen spricht Gott: &#8222;Was verk\u00fcndigst du meine Rechte und nimmst meinen Bund in deinen Mund,<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0so du doch Zucht hassest und wirfst meine Worte hinter dich?<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Wenn du einen Dieb siehst, so l\u00e4ufst du mit ihm und hast Gemeinschaft mit den Ehebrechern.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Deinen Mund l\u00e4ssest du B\u00f6ses reden, und deine Zunge treibt Falschheit.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Du sitzest und redest wider deinen Bruder; deiner Mutter Sohn verleumdest du.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Das tust du, und ich schweige; da meinst du, ich werde sein gleichwie du. Aber ich will dich strafen und will dir&#8217;s unter Augen stellen.<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Merket doch das, die ihr Gottes vergesset, da\u00df ich nicht einmal hinraffe und sei kein Retter da.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0Wer Dank opfert, der preiset mich; und da ist der Weg, da\u00df ich ihm zeige das Heil Gottes.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 51<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen; da der Prophet Nathan zu ihm kam, als er war zu Bath-Seba eingegangen. Gott, sei mir gn\u00e4dig nach deiner G\u00fcte und tilge meine S\u00fcnden nach deiner gro\u00dfen Barmherzigkeit.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Wasche mich wohl von meiner Missetat und reinige mich von meiner S\u00fcnde.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn ich erkenne meine Missetat, und meine S\u00fcnde ist immer vor mir.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0An dir allein habe ich ges\u00fcndigt und \u00fcbel vor dir getan, auf da\u00df du recht behaltest in deinen Worten und rein bleibest, wenn du gerichtet wirst.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Siehe, ich bin in s\u00fcndlichem Wesen geboren, und meine Mutter hat mich in S\u00fcnden empfangen.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Siehe, du hast Lust zur Wahrheit, die im Verborgenen liegt; du l\u00e4ssest mich wissen die heimliche Weisheit.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Ents\u00fcndige mich mit Isop, da\u00df ich rein werde; wasche mich, da\u00df ich schneewei\u00df werde.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0La\u00df mich h\u00f6ren Freude und Wonne, da\u00df die Gebeine fr\u00f6hlich werden, die du zerschlagen hast.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Verbirg dein Antlitz von meinen S\u00fcnden und tilge alle meine Missetaten.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, gewissen Geist.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Verwirf mich nicht von deinem Angesicht und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Tr\u00f6ste mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem freudigen Geist r\u00fcste mich aus.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Ich will die \u00dcbertreter deine Wege lehren, da\u00df sich die S\u00fcnder zu dir bekehren.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Errette mich von den Blutschulden, Gott, der du mein Gott und Heiland bist, da\u00df meine Zunge deine Gerechtigkeit r\u00fchme.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Herr, tue meine Lippen auf, da\u00df mein Mund deinen Ruhm verk\u00fcndige.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Denn du hast nicht Lust zum Opfer, ich wollte dir&#8217;s sonst wohl geben, und Brandopfer gefallen dir nicht.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein ge\u00e4ngsteter Geist; ein ge\u00e4ngstet und zerschlagen Herz wirst du, Gott, nicht verachten.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Tue wohl an Zion nach deiner Gnade; baue die Mauern zu Jerusalem.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Dann werden dir gefallen die Opfer der Gerechtigkeit, die Brandopfer und ganzen Opfer; dann wird man Farren auf deinem Altar opfern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 52<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Eine Unterweisung Davids, vorzusingen; da Doeg, der Edomiter, kam und sagte Saul an und sprach: David ist in Ahimelechs Haus gekommen. Was trotzest du denn, du Tyrann, da\u00df du kannst Schaden tun; so doch Gottes G\u00fcte t\u00e4glich w\u00e4hret?<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Deine Zunge trachtet nach Schaden und schneidet mit L\u00fcgen wie ein scharfes Schermesser.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Du redest lieber B\u00f6ses denn Gutes, und Falsches denn Rechtes. (Sela.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Du redest gerne alles, was zu verderben dient, mit falscher Zunge.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Darum wird dich Gott auch ganz und gar zerst\u00f6ren und zerschlagen und aus deiner H\u00fctte rei\u00dfen und aus dem Lande der Lebendigen ausrotten. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Und die Gerechten werden es sehen und sich f\u00fcrchten und werden sein lachen:<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0&#8222;Siehe, das ist der Mann, der Gott nicht f\u00fcr seinen Trost hielt, sondern verlie\u00df sich auf seinen gro\u00dfen Reichtum und war m\u00e4chtig, Schaden zu tun.&#8220;<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Ich aber werde bleiben wie ein gr\u00fcner \u00d6lbaum im Hause Gottes, verlasse mich auf Gottes G\u00fcte immer und ewiglich.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Ich danke dir ewiglich, denn du kannst&#8217;s wohl machen; ich will harren auf deinen Namen, denn deine Heiligen haben Freude daran.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 53<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Eine Unterweisung Davids, im Chor umeinander vorzusingen. Die Toren sprechen in ihrem Herzen: Es ist kein Gott. Sie taugen nichts und sind ein Greuel geworden in ihrem b\u00f6sen Wesen; das ist keiner, der Gutes tut.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Gott schaut vom Himmel auf der Menschen Kinder, da\u00df er sehe, ob jemand klug sei, der nach Gott frage.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Aber sie sind alle abgefallen und allesamt unt\u00fcchtig; da ist keiner, der Gutes tue, auch nicht einer.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Wollen denn die \u00dcbelt\u00e4ter sich nicht sagen lassen, die mein Volk fressen, da\u00df sie sich n\u00e4hren? Gott rufen sie nicht an.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Da f\u00fcrchten sie sich aber, wo nichts zu f\u00fcrchten ist; denn Gott zerstreut die Gebeine derer, die dich belagern. Du machst sie zu Schanden; denn Gott verschm\u00e4ht sie.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ach da\u00df Hilfe aus Zion \u00fcber Israel k\u00e4me und Gott sein gefangen Volk erl\u00f6sete! So w\u00fcrde sich Jakob freuen und Israel fr\u00f6hlich sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 54<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Eine Unterweisung Davids, vorzusingen, auf Saitenspiel; da die von Siph kamen und sprachen zu Saul: David hat sich bei uns verborgen. Hilf mir, Gott, durch deinen Namen und schaffe mir Recht durch deine Gewalt.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Gott, erh\u00f6re mein Gebet, vernimm die Rede meines Mundes.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn Stolze setzen sich wider mich, und Trotzige stehen mir nach meiner Seele und haben Gott nicht vor Augen. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Siehe, Gott steht mir bei, der HERR erh\u00e4lt meine Seele.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Er wird die Bosheit meinen Feinden bezahlen. Verst\u00f6re sie durch deine Treue!<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0So will ich dir ein Freudenopfer tun und deinen Namen, HERR, danken, da\u00df er so tr\u00f6stlich ist.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Denn du errettest mich aus aller meiner Not, da\u00df mein Auge an meinen Feinden Lust sieht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 55<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Eine Unterweisung Davids, vorzusingen, auf Saitenspiel. Gott, erh\u00f6re mein Gebet und verbirg dich nicht vor meinem Flehen.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Merke auf mich und erh\u00f6re mich, wie ich so kl\u00e4glich zage und heule,<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0da\u00df der Feind so schreit und der Gottlose dr\u00e4ngt; denn sie wollen mir eine T\u00fccke beweisen und sind mir heftig gram.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Mein Herz \u00e4ngstet sich in meinem Leibe, und des Todes Furcht ist auf mich gefallen.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Furcht und Zittern ist mich angekommen, und Grauen hat mich \u00fcberfallen.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ich sprach: O h\u00e4tte ich Fl\u00fcgel wie Tauben, da ich fl\u00f6ge und wo bliebe!<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Siehe, so wollt ich ferne wegfliehen und in der W\u00fcste bleiben. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Ich wollte eilen, da\u00df ich entr\u00f6nne vor dem Sturmwind und Wetter.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Mache ihre Zunge uneins, HERR, und la\u00df sie untergehen; denn ich sehe Frevel und Hader in der Stadt.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Solches geht Tag und Nacht um und um auf ihren Mauern, und M\u00fche und Arbeit ist drinnen.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Schadentun regieret drinnen; L\u00fcgen und Tr\u00fcgen l\u00e4\u00dft nicht von ihrer Gasse.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Wenn mich doch mein Feind sch\u00e4ndete, wollte ich&#8217;s leiden; und wenn mein Hasser wider mich pochte, wollte ich mich vor ihm verbergen.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Du aber bist mein Geselle, mein Freund und mein Verwandter,<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0die wir freundlich miteinander waren unter uns; wir wandelten im Hause Gottes unter der Menge.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Der Tod \u00fcbereile sie, da\u00df sie lebendig in die H\u00f6lle fahren; denn es ist eitel Bosheit unter ihrem Haufen.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Ich aber will zu Gott rufen, und der HERR wird mir helfen.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Des Abends, Morgens und Mittags will ich klagen und heulen, so wird er meine Stimme h\u00f6ren.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Er erl\u00f6st meine Seele von denen, die an mich wollen, und schafft ihr Ruhe; denn ihrer viele sind wider mich.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Gott wird h\u00f6ren und sie dem\u00fctigen, der allewege bleibt. (Sela.) Denn sie werden nicht anders und f\u00fcrchten Gott nicht.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Sie legen ihre H\u00e4nde an seine Friedsamen und entheiligen seinen Bund.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Ihr Mund ist gl\u00e4tter denn Butter, und sie haben Krieg im Sinn; ihre Worte sind gelinder denn \u00d6l, und sind doch blo\u00dfe Schwerter.<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Wirf dein Anliegen auf den HERRN; der wird dich versorgen und wird den Gerechten nicht ewiglich in Unruhe lassen.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0Aber, Gott, du wirst sie hinuntersto\u00dfen in die tiefe Grube: die Blutgierigen und Falschen werden ihr Leben nicht zur H\u00e4lfte bringen. Ich aber hoffe auf dich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 56<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein g\u00fclden Kleinod Davids, von der stummen Taube unter den Fremden, da ihn die Philister griffen zu Gath. Gott, sei mir gn\u00e4dig, denn Menschen schnauben wider mich; t\u00e4glich streiten sie und \u00e4ngsten mich.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Meine Feinde schnauben t\u00e4glich; denn viele streiten stolz wider mich.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Wenn ich mich f\u00fcrchte, so hoffe ich auf dich.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Ich will Gottes Namen r\u00fchmen; auf Gott will ich hoffen und mich nicht f\u00fcrchten; was sollte mir Fleisch tun?<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0T\u00e4glich fechten sie meine Worte an; all ihre Gedanken sind, da\u00df sie mir \u00dcbel tun.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Sie halten zuhauf und lauern und haben acht auf meine Fersen, wie sie meine Seele erhaschen.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Sollten sie mit ihrer Bosheit entrinnen? Gott, sto\u00dfe solche Leute ohne alle Gnade hinunter!<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Z\u00e4hle die Wege meiner Flucht; fasse meine Tr\u00e4nen in deinen Krug. Ohne Zweifel, du z\u00e4hlst sie.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Dann werden sich meine Feinde m\u00fcssen zur\u00fcckkehren, wenn ich rufe; so werde ich inne, da\u00df du mein Gott bist.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Ich will r\u00fchmen Gottes Wort; ich will r\u00fchmen des HERRN Wort.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Auf Gott hoffe ich und f\u00fcrchte mich nicht; was k\u00f6nnen mir die Menschen tun?<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Ich habe dir, Gott, gelobt, da\u00df ich dir danken will;<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0denn du hast meine Seele vom Tode errettet, meine F\u00fc\u00dfe vom Gleiten, da\u00df ich wandle vor Gott im Licht der Lebendigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 57<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein g\u00fclden Kleinod Davids, vorzusingen, da\u00df er nicht umk\u00e4me, da er vor Saul floh in die H\u00f6hle. Sei mir gn\u00e4dig, Gott, sei mir gn\u00e4dig! denn auf dich traut meine Seele, und unter dem Schatten deiner Fl\u00fcgel habe ich Zuflucht, bis da\u00df das Ungl\u00fcck vor\u00fcbergehe.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Ich rufe zu Gott, dem Allerh\u00f6chsten, zu Gott, der meines Jammers ein Ende macht.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Er sendet vom Himmel und hilft mir von der Schm\u00e4hung des, der wider mich schnaubt. (Sela.) Gott sendet seine G\u00fcte und Treue.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Ich liege mit meiner Seele unter den L\u00f6wen; die Menschenkinder sind Flammen, ihre Z\u00e4hne sind Spie\u00dfe und Pfeile und ihre Zungen scharfe Schwerter.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Erhebe dich, Gott, \u00fcber den Himmel, und deine Ehre \u00fcber alle Welt.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Sie stellen meinem Gang Netze und dr\u00fccken meine Seele nieder; sie graben vor mir eine Grube, und fallen selbst hinein. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Mein Herz ist bereit, Gott, mein Herz ist bereit, da\u00df ich singe und lobe.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Wache auf, meine Ehre, wache auf, Psalter und Harfe! Mit der Fr\u00fche will ich aufwachen.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0HERR, ich will dir danken unter den V\u00f6lkern; ich will dir lobsingen unter den Leuten.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Denn deine G\u00fcte ist, soweit der Himmel ist, und deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Erhebe dich, Gott, \u00fcber den Himmel, und deine Ehre \u00fcber alle Welt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 58<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein g\u00fclden Kleinod Davids, vorzusingen, da\u00df er nicht umk\u00e4me. Seid ihr denn stumm, da\u00df ihr nicht reden wollt, was recht ist, und richten, was gleich ist, ihr Menschenkinder?<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Ja, mutwillig tut ihr Unrecht im Lande und gehet stracks durch, mit euren H\u00e4nden zu freveln.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Die Gottlosen sind verkehrt von Mutterscho\u00df an; die L\u00fcgner irren von Mutterleib an.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Ihr W\u00fcten ist gleichwie das W\u00fcten einer Schlange, wie die taube Otter, die ihr Ohr zustopft,<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0da\u00df sie nicht h\u00f6re die Stimme des Zauberers, des Beschw\u00f6rers, der wohl beschw\u00f6ren kann.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Gott, zerbrich ihre Z\u00e4hne in ihrem Maul; zersto\u00dfe, HERR, das Gebi\u00df der jungen L\u00f6wen!<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Sie werden zergehen wie Wasser, das dahinflie\u00dft. Sie zielen mit ihren Pfeilen; aber dieselben zerbrechen.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Sie vergehen wie die Schnecke verschmachtet; wie eine unzeitige Geburt eines Weibes sehen sie die Sonne nicht.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Ehe eure Dornen reif werden am Dornstrauch, wird sie ein Zorn so frisch wegrei\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Der Gerechte wird sich freuen, wenn er solche Rache sieht, und wird seine F\u00fc\u00dfe baden in des Gottlosen Blut,<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0da\u00df die Leute werden sagen: Der Gerechte wird ja seiner Frucht genie\u00dfen; es ist ja noch Gott Richter auf Erden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 59<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein g\u00fclden Kleinod Davids, da\u00df er nicht umk\u00e4me, da Saul hinsandte und lie\u00df sein Haus verwahren, da\u00df er ihn t\u00f6tete. Errette mich, mein Gott, von meinen Feinden und sch\u00fctze mich vor denen, die sich wider mich setzen. {~}<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Errette mich von den \u00dcbelt\u00e4tern und hilf mir von den Blutgierigen.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn siehe, HERR, sie lauern auf meine Seele; die Starken sammeln sich wider mich ohne meine Schuld und Missetat.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Sie laufen ohne meine Schuld und bereiten sich. Erwache und begegne mir und siehe drein.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Du, HERR, Gott Zebaoth, Gott Israels, wache auf und suche heim alle Heiden; sei der keinem gn\u00e4dig, die so verwegene \u00dcbelt\u00e4ter sind. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Des Abends heulen sie wiederum wie die Hunde und laufen in der Stadt umher.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Siehe, sie plaudern miteinander; Schwerter sind in ihren Lippen: &#8222;Wer sollte es h\u00f6ren?&#8220;<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Aber du, HERR, wirst ihrer lachen und aller Heiden spotten.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Vor ihrer Macht halte ich mich zu dir; denn Gott ist mein Schutz.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Gott erzeigt mir reichlich seine G\u00fcte; Gott l\u00e4\u00dft mich meine Lust sehen an meinen Feinden.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Erw\u00fcrge sie nicht, da\u00df es mein Volk nicht vergesse; zerstreue sie aber mit deiner Macht, HERR, unser Schild, und sto\u00dfe sie hinunter!<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Das Wort ihrer Lippen ist eitel S\u00fcnde, darum m\u00fcssen sie gefangen werden in ihrer Hoffart; denn sie reden eitel Fluchen und L\u00fcgen. {~}<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Vertilge sie ohne alle Gnade; vertilge sie, da\u00df sie nichts seien und innewerden, da\u00df Gott Herrscher sei in Jakob, in aller Welt. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Des Abends heulen sie wiederum wie die Hunde und laufen in der Stadt umher.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Sie laufen hin und her um Speise und murren, wenn sie nicht satt werden.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Ich aber will von deiner Macht singen und des Morgens r\u00fchmen deine G\u00fcte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht in meiner Not.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Ich will dir, mein Hort, lobsingen; denn du, Gott, bist mein Schutz und mein gn\u00e4diger Gott.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 60<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein g\u00fclden Kleinod Davids, vorzusingen; von der Rose des Zeugnisses, zu lehren; da er gestritten hatte mit den Syrern zu Mesopotamien und mit den Syrern von Zoba; da Joab umkehrte und schlug der Edomiter im Salztal zw\u00f6lftausend. Gott, der du uns versto\u00dfen und zerstreut hast und zornig warst, tr\u00f6ste uns wieder.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Der du die Erde bewegt und zerrissen hast, heile ihre Br\u00fcche, die so zerschellt ist.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn du hast deinem Volk Hartes erzeigt; du hast uns einen Trunk Weins gegeben, da\u00df wir taumelten;<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0du hast aber doch ein Panier gegeben denen, die dich f\u00fcrchten, welches sie aufwarfen und das sie sicher machte. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Auf da\u00df deine Lieben erledigt werden, hilf mit deiner Rechten und erh\u00f6re uns.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Gott redete in seinem Heiligtum, des bin ich froh, und will teilen Sichem und abmessen das Tal Sukkoth.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Gilead ist mein, mein ist Manasse, Ephraim ist die Macht meines Hauptes, Juda ist mein Zepter,<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Moab ist mein Waschbecken, meinen Schuh strecke ich \u00fcber Edom, Philist\u00e4a jauchzt mir zu.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Wer will mich f\u00fchren in die feste Stadt? Wer geleitet mich bis nach Edom?<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Wirst du es nicht tun, Gott, der du uns verst\u00f6\u00dfest und ziehest nicht aus, Gott, mit unserm Heer?<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Schaffe uns Beistand in der Not; denn Menschenhilfe ist nichts n\u00fctze.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Mit Gott wollen wir Taten tun. Er wird unsre Feinde untertreten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 61<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen, auf Saitenspiel. H\u00f6re, Gott, mein Schreien und merke auf mein Gebet!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Hienieden auf Erden rufe ich zu dir, wenn mein Herz in Angst ist, du wollest mich f\u00fchren auf einen hohen Felsen.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn du bist meine Zuversicht, ein starker Turm vor meinen Feinden.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0La\u00df mich wohnen in deiner H\u00fctte ewiglich und Zuflucht haben unter deinen Fittichen. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Denn du, Gott, h\u00f6rst mein Gel\u00fcbde; du belohnst die wohl, die deinen Namen f\u00fcrchten.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Du wollest dem K\u00f6nig langes Leben geben, da\u00df seine Jahre w\u00e4hren immer f\u00fcr und f\u00fcr,<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0da\u00df er immer bleibe vor Gott. Erzeige ihm G\u00fcte und Treue, die ihn beh\u00fcten.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0So will ich deinem Namen lobsingen ewiglich, da\u00df ich meine Gel\u00fcbde bezahle t\u00e4glich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 62<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids f\u00fcr Jeduthun, vorzusingen. Meine Seele sei stille zu Gott, der mir hilft.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Denn er ist mein Hort, meine Hilfe, meine Schutz, da\u00df mich kein Fall st\u00fcrzen wird, wie gro\u00df er ist.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Wie lange stellt ihr alle einem nach, da\u00df ihr ihn erw\u00fcrget-als eine h\u00e4ngende Wand und zerrissene Mauer?<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Sie denken nur, wie sie ihn d\u00e4mpfen, flei\u00dfigen sich der L\u00fcge; geben gute Worte, aber im Herzen fluchen sie. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Er ist mein Hort, meine Hilfe und mein Schutz, da\u00df ich nicht fallen werde.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Bei Gott ist mein Heil, meine Ehre, der Fels meiner St\u00e4rke; meine Zuversicht ist auf Gott.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, sch\u00fcttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsre Zuversicht. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Aber Menschen sind ja nichts, gro\u00dfe Leute fehlen auch; sie wiegen weniger denn nichts, so viel ihrer ist.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Verlasset euch nicht auf Unrecht und Frevel, haltet euch nicht zu solchem, das eitel ist; f\u00e4llt euch Reichtum zu, so h\u00e4nget das Herz nicht daran.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Gott hat ein Wort geredet, das habe ich etlichemal geh\u00f6rt: da\u00df Gott allein m\u00e4chtig ist.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Und du, HERR, bist gn\u00e4dig und bezahlst einem jeglichen, wie er&#8217;s verdient.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 63<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, da er war in der W\u00fcste Juda. Gott, du bist mein Gott; fr\u00fche wache ich zu dir. Es d\u00fcrstet meine Seele nach dir; mein Fleisch verlangt nach dir in einem trockenen und d\u00fcrren Land, wo kein Wasser ist.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Daselbst sehe ich nach dir in deinem Heiligtum, wollte gerne schauen deine Macht und Ehre.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn deine G\u00fcte ist besser denn Leben; meine Lippen preisen dich.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Daselbst wollte ich dich gerne loben mein Leben lang und meine H\u00e4nde in deinem Namen aufheben.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Das w\u00e4re meines Herzens Freude und Wonne, wenn ich dich mit fr\u00f6hlichem Munde loben sollte. {~}<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Wenn ich mich zu Bette lege, so denke ich an dich; wenn ich erwache, so rede ich von dir.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Denn du bist mein Helfer, und unter dem Schatten deiner Fl\u00fcgel frohlocke ich.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Meine Seele hanget dir an; deine rechte Hand erh\u00e4lt mich.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Sie aber stehen nach meiner Seele, mich zu \u00fcberfallen; sie werden unter die Erde hinunterfahren.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Sie werden ins Schwert fallen und den F\u00fcchsen zuteil werden.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Aber der K\u00f6nig freut sich in Gott. Wer bei ihm schw\u00f6rt, wird ger\u00fchmt werden; denn die L\u00fcgenm\u00e4uler sollen verstopft werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 64<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen. H\u00f6re, Gott, meine Stimme in meiner Klage; beh\u00fcte mein Leben vor dem grausamen Feinde.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Verbirg mich vor der Versammlung der B\u00f6sen, vor dem Haufen der \u00dcbelt\u00e4ter,<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0welche ihre Zunge sch\u00e4rfen wie ein Schwert, die mit giftigen Worten zielen wie mit Pfeilen,<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0da\u00df sie heimlich schie\u00dfen die Frommen; pl\u00f6tzlich schie\u00dfen sie auf ihn ohne alle Scheu.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Sie sind k\u00fchn mit ihren b\u00f6sen Anschl\u00e4gen und sagen, wie sie Stricke legen wollen, und sprechen: Wer kann sie sehen?<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Sie erdichten Schalkheit und halten&#8217;s heimlich, sind verschlagen und haben geschwinde R\u00e4nke. {~}<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Aber Gott wird sie pl\u00f6tzlich schie\u00dfen, da\u00df es ihnen wehe tun wird. {~}<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Ihre eigene Zunge wird sie f\u00e4llen, da\u00df ihrer spotten wird, wer sie sieht.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Und alle Menschen werden sich f\u00fcrchten und sagen: &#8222;Das hat Gott getan!&#8220; und merken, da\u00df es sein Werk sei.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Die Gerechten werden sich des HERRN freuen und auf ihn trauen, und alle frommen Herzen werden sich des r\u00fchmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 65<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, ein Lied, vorzusingen. Gott, man lobt dich in der Stille zu Zion, und dir bezahlt man Gel\u00fcbde.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Du erh\u00f6rst Gebet; darum kommt alles Fleisch zu dir.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Unsre Missetat dr\u00fcckt uns hart; du wollest unsre S\u00fcnden vergeben.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Wohl dem, den du erw\u00e4hlst und zu dir l\u00e4ssest, da\u00df er wohne in deinen H\u00f6fen; der hat reichen Trost von deinem Hause, deinem heiligen Tempel.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Erh\u00f6re uns nach der wunderbaren Gerechtigkeit, Gott, unser Heil, der du bist Zuversicht aller auf Erden und ferne am Meer;<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0der die Berge fest setzt in seiner Kraft und ger\u00fcstet ist mit Macht;<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0der du stillest das Brausen des Meers, das Brausen seiner Wellen und das Toben der V\u00f6lker,<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0da\u00df sich entsetzen, die an den Enden wohnen, vor deinen Zeichen. Du machst fr\u00f6hlich, was da webet, gegen Morgen und gegen Abend.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Du suchst das Land heim und w\u00e4sserst es und machst es sehr reich. Gottes Br\u00fcnnlein hat Wassers die F\u00fclle. Du l\u00e4\u00dft ihr Getreide wohl geraten; denn also bauest du das Land.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Du tr\u00e4nkest seine Furchen und feuchtest sein Gepfl\u00fcgtes; mit Regen machst du es weich und segnest sein Gew\u00e4chs.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Du kr\u00f6nst das Jahr mit deinem Gut, und deine Fu\u00dftapfen triefen von Fett.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Die Weiden in der W\u00fcste sind auch fett, da\u00df sie triefen, und die H\u00fcgel sind umher lustig.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Die Anger sind voll Schafe, und die Auen stehen dick mit Korn, da\u00df man jauchzet und singet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 66<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalmlied, vorzusingen. Jauchzet Gott, alle Lande!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Lobsinget zu Ehren seinem Namen; r\u00fchmet ihn herrlich!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Sprechet zu Gott: &#8222;Wie wunderbar sind deine Werke! es wird deinen Feinden fehlen vor deiner gro\u00dfen Macht.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Alles Land bete dich an und lobsinge dir, lobsinge deinem Namen.&#8220; (Sela.)<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Kommet her und sehet an die Werke Gottes, der so wunderbar ist in seinem Tun unter den Menschenkindern.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Er verwandelt das Meer ins Trockene, da\u00df man zu Fu\u00df \u00fcber das Wasser ging; dort freuten wir uns sein.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Er herrscht mit seiner Gewalt ewiglich; seine Augen schauen auf die V\u00f6lker. Die Abtr\u00fcnnigen werden sich nicht erh\u00f6hen k\u00f6nnen. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Lobet, ihr V\u00f6lker, unsern Gott; lasset seinen Ruhm weit erschallen,<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0der unsre Seelen im Leben erh\u00e4lt und l\u00e4\u00dft unsre F\u00fc\u00dfe nicht gleiten.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Denn, Gott, du hast uns versucht und gel\u00e4utert wie das Silber gel\u00e4utert wird;<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0du hast uns lassen in den Turm werfen; du hast auf unsere Lenden eine Last gelegt;<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0du hast Menschen lassen \u00fcber unser Haupt fahren; wir sind in Feuer und Wasser gekommen: aber du hast uns ausgef\u00fchrt und erquickt.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Darum will ich mit Brandopfern gehen in dein Haus und dir meine Gel\u00fcbde bezahlen,<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0wie ich meine Lippen habe aufgetan und mein Mund geredet hat in meiner Not.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Ich will dir Brandopfer bringen von feisten Schafen samt dem Rauch von Widdern; ich will opfern Rinder mit B\u00f6cken. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Kommet her, h\u00f6ret zu alle, die ihr Gott f\u00fcrchtet; ich will erz\u00e4hlen, was er an meiner Seele getan hat.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Zu ihm rief ich mit meinem Munde, und pries ihn mit meiner Zunge.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Wo ich Unrechtes vorh\u00e4tte in meinem Herzen, so w\u00fcrde der HERR nicht h\u00f6ren;<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0aber Gott hat mich erh\u00f6rt und gemerkt auf mein Flehen.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine G\u00fcte von mir wendet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 67<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalmlied, vorzusingen, auf Saitenspiel. Gott sei uns gn\u00e4dig und segne uns; er lasse uns sein Antlitz leuchten (Sela),<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0da\u00df man auf Erden erkenne seinen Weg, unter allen Heiden sein Heil.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Es danken dir, Gott, die V\u00f6lker; es danken dir alle V\u00f6lker.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Die V\u00f6lker freuen sich und jauchzen, da\u00df du die Leute recht richtest und regierest die Leute auf Erden. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Es danken dir, Gott, die V\u00f6lker; es danken dir alle V\u00f6lker.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Das Land gibt sein Gew\u00e4chs. Es segne uns Gott, unser Gott.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Es segne uns Gott, und alle Welt f\u00fcrchte ihn!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 68<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalmlied Davids, vorzusingen. Es stehe Gott auf, da\u00df seine Feinde zerstreut werden, und die ihn hassen, vor ihm fliehen.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Vertreibe sie, wie der Rauch vertrieben wird; wie das Wachs zerschmilzt vom Feuer, so m\u00fcssen umkommen die Gottlosen vor Gott.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Die Gerechten aber m\u00fcssen sich freuen und fr\u00f6hlich sein vor Gott und von Herzen sich freuen.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Singet Gott, lobsinget seinem Namen! Machet Bahn dem, der durch die W\u00fcste herf\u00e4hrt-er hei\u00dft HERR -,und freuet euch vor ihm,<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0der ein Vater ist der Waisen und ein Richter der Witwen. Er ist Gott in seiner heiligen Wohnung,<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0ein Gott, der den Einsamen das Haus voll Kinder gibt, der die Gefangenen ausf\u00fchrt zu rechter Zeit und l\u00e4\u00dft die Abtr\u00fcnnigen bleiben in der D\u00fcrre.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Gott, da du vor deinem Volk her zogst, da du einhergingst in der W\u00fcste (Sela),<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0da bebte die Erde, und die Himmel troffen vor Gott, dieser Sinai vor dem Gott, der Israels Gott ist.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Du gabst, Gott, einen gn\u00e4digen Regen; und dein Erbe, das d\u00fcrre war, erquicktest du,<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0da\u00df deine Herde darin wohnen k\u00f6nne. Gott, du labtest die Elenden mit deinen G\u00fctern.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Der HERR gab das Wort mit gro\u00dfen Scharen Evangelisten:<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0&#8222;Die K\u00f6nige der Heerscharen flohen eilends, und die Hausehre teilte den Raub aus.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Wenn ihr zwischen den H\u00fcrden laget, so gl\u00e4nzte es wie der Taube Fl\u00fcgel, die wie Silber und Gold schimmern.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Als der Allm\u00e4chtige die K\u00f6nige im Lande zerstreute, da ward es helle, wo es dunkel war.&#8220;<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Ein Gebirge Gottes ist das Gebirge Basans; ein gro\u00dfes Gebirge ist das Gebirge Basans.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Was seht ihr scheel, ihr gro\u00dfen Gebirge, auf den Berg, da Gott Lust hat zu wohnen? Und der HERR bleibt auch immer daselbst.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Der Wagen Gottes sind vieltausendmal tausend; der HERR ist unter ihnen am heiligen Sinai.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Du bist in die H\u00f6he gefahren und hast das Gef\u00e4ngnis gefangen; du hast Gaben empfangen f\u00fcr die Menschen, auch die Abtr\u00fcnnigen, auf da\u00df Gott der HERR daselbst wohne.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Gelobet sei der HERR t\u00e4glich. Gott legt uns eine Last auf; aber er hilft uns auch. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Wir haben einen Gott, der da hilft, und den HERRN HERRN, der vom Tode errettet.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Ja, Gott wird den Kopf seiner Feinde zerschmettern, den Haarsch\u00e4del derer, die da fortfahren in ihrer S\u00fcnde.<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Der HERR hat gesagt: &#8222;Aus Basan will ich dich wieder holen, aus der Tiefe des Meeres will ich sie holen,<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0da\u00df dein Fu\u00df in der Feinde Blut gef\u00e4rbt werde und deine Hunde es lecken.&#8220; {~}<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0Man sieht, Gott, wie du einherziehst, wie du, mein Gott und K\u00f6nig, einherziehst im Heiligtum.<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0Die S\u00e4nger gehen vorher, die Spielleute unter den Jungfrauen, die da pauken: {~}<\/p>\n<p><strong>26<\/strong>\u00a0&#8222;Lobet Gott den HERRN in den Versammlungen, ihr vom Brunnen Israels!&#8220;<\/p>\n<p><strong>27<\/strong>\u00a0Da herrscht unter ihnen der kleine Benjamin, die F\u00fcrsten Juda&#8217;s mit ihren Haufen, die F\u00fcrsten Sebulons, die F\u00fcrsten Naphthalis.<\/p>\n<p><strong>28<\/strong>\u00a0Dein Gott hat dein Reich aufgerichtet; das wollest du, Gott, uns st\u00e4rken, denn es ist dein Werk.<\/p>\n<p><strong>29<\/strong>\u00a0Um deines Tempels willen zu Jerusalem werden dir die K\u00f6nige Geschenke zuf\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>30<\/strong>\u00a0Schilt das Tier im Rohr, die Rotte der Ochsen mit ihren K\u00e4lbern, den V\u00f6lkern, die da zertreten um Geldes willen. Er zerstreut die V\u00f6lker, die da gerne kriegen.<\/p>\n<p><strong>31<\/strong>\u00a0Die F\u00fcrsten aus \u00c4gypten werden kommen; Mohrenland wird seine H\u00e4nde ausstrecken zu Gott.<\/p>\n<p><strong>32<\/strong>\u00a0Ihr K\u00f6nigreiche auf Erden, singet Gott, lobsinget dem HERRN (Sela),<\/p>\n<p><strong>33<\/strong>\u00a0dem, der da f\u00e4hrt im Himmel allenthalben von Anbeginn! Siehe, er wird seinem Donner Kraft geben.<\/p>\n<p><strong>34<\/strong>\u00a0Gebet Gott die Macht! Seine Herrlichkeit ist \u00fcber Israel, und seine Macht in den Wolken.<\/p>\n<p><strong>35<\/strong>\u00a0Gott ist wundersam in seinem Heiligtum. Er ist Gott Israels; er wird dem Volk Macht und Kraft geben. Gelobt sei Gott!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 69<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, von den Rosen, vorzusingen. Gott, hilf mir; denn das Wasser geht mir bis an die Seele.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Ich versinke im tiefen Schlamm, da kein Grund ist; ich bin im tiefen Wasser, und die Flut will mich ers\u00e4ufen.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Ich habe mich m\u00fcde geschrieen, mein Hals ist heiser; das Gesicht vergeht mir, da\u00df ich so lange mu\u00df harren auf meinen Gott.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Die mich ohne Ursache hassen, deren ist mehr, denn ich Haare auf dem Haupt habe. Die mir unbillig feind sind und mich verderben, sind m\u00e4chtig. Ich mu\u00df bezahlen, was ich nicht geraubt habe.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Gott, du wei\u00dft meine Torheit, und meine Schulden sind nicht verborgen.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0La\u00df nicht zu Schanden werden an mir, die dein harren, HERR HERR Zebaoth! La\u00df nicht schamrot werden an mir, die dich suchen, Gott Israels!<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Denn um deinetwillen trage ich Schmach; mein Angesicht ist voller Schande.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Ich bin fremd geworden meinen Br\u00fcdern und unbekannt meiner Mutter Kindern.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Denn der Eifer um dein Haus hat mich gefressen; und die Schm\u00e4hungen derer, die dich schm\u00e4hen, sind auf mich gefallen.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Und ich weine und faste bitterlich; und man spottet mein dazu.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Ich habe einen Sack angezogen; aber sie treiben Gesp\u00f6tt mit mir.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Die im Tor sitzen, schwatzen von mir, und in den Zechen singt man von mir.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Ich aber bete, HERR, zu dir zur angenehmen Zeit; Gott durch deine gro\u00dfe G\u00fcte erh\u00f6re mich mit deiner treuen Hilfe.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Errette mich aus dem Kot, da\u00df ich nicht versinke; da\u00df ich errettet werde von meinen Hassern und aus dem tiefen Wasser;<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0da\u00df mich die Wasserflut nicht ers\u00e4ufe und die Tiefe nicht verschlinge und das Loch der Grube nicht \u00fcber mich zusammengehe.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Erh\u00f6re mich, HERR, denn dein G\u00fcte ist tr\u00f6stlich; wende dich zu mir nach deiner gro\u00dfen Barmherzigkeit<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knechte, denn mir ist angst; erh\u00f6re mich eilend.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Mache dich zu meiner Seele und erl\u00f6se sie; erl\u00f6se mich um meiner Feinde willen.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Du wei\u00dft meine Schmach, Schande und Scham; meine Widersacher sind alle vor dir.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Die Schmach bricht mir mein Herz und kr\u00e4nkt mich. Ich warte, ob es jemand jammere, aber da ist niemand, und auf Tr\u00f6ster, aber ich finde keine.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Und sie geben mir Galle zu essen und Essig zu trinken in meinem gro\u00dfen Durst.<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Ihr Tisch werde vor ihnen zum Strick, zur Vergeltung und zu einer Falle.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0Ihre Augen m\u00fcssen finster werden, da\u00df sie nicht sehen, und ihre Lenden la\u00df immer wanken.<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0Gie\u00dfe deine Ungnade auf sie, und dein grimmiger Zorn ergreife sie.<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0Ihre Wohnung m\u00fcsse w\u00fcst werden, und sei niemand, der in ihren H\u00fctten wohne.<\/p>\n<p><strong>26<\/strong>\u00a0Denn sie verfolgen, den du geschlagen hast, und r\u00fchmen, da\u00df du die Deinen \u00fcbel schlagest.<\/p>\n<p><strong>27<\/strong>\u00a0La\u00df sie in eine S\u00fcnde \u00fcber die andere fallen, da\u00df sie nicht kommen zu deiner Gerechtigkeit.<\/p>\n<p><strong>28<\/strong>\u00a0Tilge sie aus dem Buch der Lebendigen, da\u00df sie mit den Gerechten nicht angeschrieben werden.<\/p>\n<p><strong>29<\/strong>\u00a0Ich aber bin elend, und mir ist wehe. Gott, deine Hilfe sch\u00fctze mich!<\/p>\n<p><strong>30<\/strong>\u00a0Ich will den Namen Gottes loben mit einem Lied und will ihn hoch ehren mit Dank.<\/p>\n<p><strong>31<\/strong>\u00a0Das wird dem HERRN besser gefallen denn ein Farre, der H\u00f6rner und Klauen hat.<\/p>\n<p><strong>32<\/strong>\u00a0Die Elenden sehen&#8217;s und freuen sich; und die Gott suchen, denen wird das Herz leben.<\/p>\n<p><strong>33<\/strong>\u00a0Denn der HERR h\u00f6rt die Armen und verachtet seine Gefangenen nicht.<\/p>\n<p><strong>34<\/strong>\u00a0Es lobe ihn Himmel, Erde und Meer und alles, was sich darin regt.<\/p>\n<p><strong>35<\/strong>\u00a0Denn Gott wird Zion helfen und die St\u00e4dte Juda&#8217;s bauen, da\u00df man daselbst wohne und sie besitze.<\/p>\n<p><strong>36<\/strong>\u00a0Und der Same seiner Knechte wird sie ererben, und die seinen Namen lieben, werden darin bleiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 70<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen, zum Ged\u00e4chtnis. Eile, Gott, mich zu erretten, HERR, mir zu helfen!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Es m\u00fcssen sich sch\u00e4men und zu Schanden werden, die nach meiner Seele stehen; sie m\u00fcssen zur\u00fcckkehren und geh\u00f6hnt werden, die mir \u00dcbles w\u00fcnschen,<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0da\u00df sie m\u00fcssen wiederum zu Schanden werden, die da \u00fcber mich schreien: &#8222;Da, da!&#8220;<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Sich freuen und fr\u00f6hlich m\u00fcssen sein an dir, die nach dir fragen, und die dein Heil lieben, immer sagen: Hoch gelobt sei Gott!<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Ich aber bin elend und arm. Gott, eile zu mir, denn du bist mein Helfer und Erretter; mein Gott verziehe nicht!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 71<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0HERR, ich traue auf dich; la\u00df mich nimmermehr zu Schanden werden.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Errette mich durch deine Gerechtigkeit und hilf mir aus; neige deine Ohren zu mir und hilf mir!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Sei mir ein starker Hort, dahin ich immer fliehen m\u00f6ge, der du zugesagt hast mir zu helfen; denn du bist mein Fels und meine Burg.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Mein Gott, hilf mir aus der Hand der Gottlosen, aus der Hand des Ungerechten und Tyrannen.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Denn du bist meine Zuversicht, HERR HERR, meine Hoffnung von meiner Jugend an.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Auf dich habe ich mich verlassen von Mutterleibe an; du hast mich aus meiner Mutter Leib gezogen. Mein Ruhm ist immer von dir.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Ich bin vor vielen wie ein Wunder; aber du bist meine starke Zuversicht.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0La\u00df meinen Mund deines Ruhmes und deines Preises voll sein t\u00e4glich.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Verwirf mich nicht in meinem Alter; verla\u00df mich nicht, wenn ich schwach werde.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Denn meine Feinde reden wider mich, und die auf meine Seele lauern, beraten sich miteinander<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0und sprechen: &#8222;Gott hat ihn verlassen; jaget nach und ergreifet ihn, denn da ist kein Erretter.&#8220;<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Gott, sei nicht ferne von mir; mein Gott, eile, mir zu helfen!<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Sch\u00e4men m\u00fcssen sich und umkommen, die meiner Seele zuwider sind; mit Schande und Hohn m\u00fcssen sie \u00fcbersch\u00fcttet werden, die mein Ungl\u00fcck suchen.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Ich aber will immer harren und will immer deines Ruhmes mehr machen.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Mein Mund soll verk\u00fcndigen deine Gerechtigkeit, t\u00e4glich deine Wohltaten, die ich nicht alle z\u00e4hlen kann.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Ich gehe einher in der Kraft des HERRN HERRN; ich preise deine Gerechtigkeit allein.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Gott, du hast mich von Jugend auf gelehrt, und bis hierher verk\u00fcndige ich deine Wunder.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Auch verla\u00df mich nicht, Gott, im Alter, wenn ich grau werde, bis ich deinen Arm verk\u00fcndige Kindeskindern und deine Kraft allen, die noch kommen sollen.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Gott, deine Gerechtigkeit ist hoch, der du gro\u00dfe Dinge tust. Gott, wer ist dir gleich?<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Denn du l\u00e4ssest mich erfahren viele und gro\u00dfe Angst und machst mich wieder lebendig und holst mich wieder aus der Tiefe der Erde herauf.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Du machst mich sehr gro\u00df und tr\u00f6stest mich wieder.<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0So danke ich auch dir mit Psalterspiel f\u00fcr deine Treue, mein Gott; ich lobsinge dir auf der Harfe, du Heiliger in Israel.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0Meine Lippen und meine Seele, die du erl\u00f6st hast, sind fr\u00f6hlich und lobsingen dir.<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0Auch dichtet meine Zunge t\u00e4glich von deiner Gerechtigkeit; denn sch\u00e4men m\u00fcssen sich und zu Schanden werden, die mein Ungl\u00fcck suchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 72<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Des Salomo. Gott, gib dein Gericht dem K\u00f6nig und deine Gerechtigkeit des K\u00f6nigs Sohne,<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0da\u00df er dein Volk richte mit Gerechtigkeit und deine Elenden rette.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0La\u00df die Berge den Frieden bringen unter das Volk und die H\u00fcgel die Gerechtigkeit.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Er wird das elende Volk bei Recht erhalten und den Armen helfen und die L\u00e4sterer zermalmen.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Man wird dich f\u00fcrchten, solange die Sonne und der Mond w\u00e4hrt, von Kind zu Kindeskindern.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Er wird herabfahren wie der Regen auf die Aue, wie die Tropfen, die das Land feuchten.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Zu seinen Zeiten wird erbl\u00fchen der Gerechte und gro\u00dfer Friede, bis da\u00df der Mond nimmer sei.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Er wird herrschen von einem Meer bis ans andere und von dem Strom an bis zu der Welt Enden.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Vor ihm werden sich neigen die in der W\u00fcste, und seine Feinde werden Staub lecken.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Die K\u00f6nige zu Tharsis und auf den Inseln werden Geschenke bringen; die K\u00f6nige aus Reicharabien und Seba werden Gaben zuf\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Alle K\u00f6nige werden ihn anbeten; alle Heiden werden ihm dienen.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Denn er wird den Armen erretten, der da schreit, und den Elenden, der keinen Helfer hat.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Er wird gn\u00e4dig sein den Geringen und Armen, und den Seelen der Armen wird er helfen.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Er wird ihre Seele aus dem Trug und Frevel erl\u00f6sen, und ihr Blut wird teuer geachtet werden vor ihm.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Er wird leben, und man wird ihm von Gold aus Reicharabien geben. Und man wird immerdar f\u00fcr ihn beten; t\u00e4glich wird man ihn segnen.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Auf Erden, oben auf den Bergen, wird das Getreide dick stehen; seine Frucht wird rauschen wie der Libanon, und sie werden gr\u00fcnen wie das Gras auf Erden.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Sein Name wird ewiglich bleiben; solange die Sonne w\u00e4hrt, wird sein Name auf die Nachkommen reichen, und sie werden durch denselben gesegnet sein; alle Heiden werden ihn preisen.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Gelobet sei Gott der HERR, der Gott Israels, der allein Wunder tut;<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0und gelobet sei sein herrlicher Name ewiglich; und alle Lande m\u00fcssen seiner Ehre voll werden! Amen, amen.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Ein Ende haben die Gebete Davids, des Sohnes Isais.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 73<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Asaphs. Israel hat dennoch Gott zum Trost, wer nur reines Herzens ist.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Ich aber h\u00e4tte schier gestrauchelt mit meinen F\u00fc\u00dfen; mein Tritt w\u00e4re beinahe geglitten.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn es verdro\u00df mich der Ruhmredigen, da ich sah, da\u00df es den Gottlosen so wohl ging.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Denn sie sind in keiner Gefahr des Todes, sondern stehen fest wie ein Palast.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Sie sind nicht in Ungl\u00fcck wie andere Leute und werden nicht wie andere Menschen geplagt.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Darum mu\u00df ihr Trotzen k\u00f6stlich Ding sein, und ihr Frevel mu\u00df wohl getan hei\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Ihre Person br\u00fcstet sich wie ein fetter Wanst; sie tun, was sie nur gedenken.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Sie achten alles f\u00fcr nichts und reden \u00fcbel davon und reden und l\u00e4stern hoch her.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Was sie reden, da\u00df mu\u00df vom Himmel herab geredet sein; was sie sagen, das mu\u00df gelten auf Erden.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Darum f\u00e4llt ihnen ihr P\u00f6bel zu und laufen ihnen zu mit Haufen wie Wasser<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0und sprechen: &#8222;Was sollte Gott nach jenen fragen? Was sollte der H\u00f6chste ihrer achten?&#8220;<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Siehe, das sind die Gottlosen; die sind gl\u00fccklich in der Welt und werden reich.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Soll es denn umsonst sein, da\u00df mein Herz unstr\u00e4flich lebt und ich meine H\u00e4nde in Unschuld wasche,<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0ich bin geplagt t\u00e4glich, und meine Strafe ist alle Morgen da?<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Ich h\u00e4tte auch schier so gesagt wie sie; aber siehe, damit h\u00e4tte ich verdammt alle meine Kinder, die je gewesen sind.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Ich dachte ihm nach, da\u00df ich&#8217;s begreifen m\u00f6chte; aber es war mir zu schwer,<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0bis da\u00df ich ging in das Heiligtum Gottes und merkte auf ihr Ende.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Ja, du setzest sie aufs Schl\u00fcpfrige und st\u00fcrzest sie zu Boden.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Wie werden sie so pl\u00f6tzlich zunichte! Sie gehen unter und nehmen ein Ende mit Schrecken.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Wie ein Traum, wenn einer erwacht, so machst du, HERR, ihr Bild in der Stadt verschm\u00e4ht.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Da es mir wehe tat im Herzen und mich stach in meine Nieren,<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0da war ich ein Narr und wu\u00dfte nichts; ich war wie ein Tier vor dir.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du h\u00e4ltst mich bei meiner rechten Hand,<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich endlich in Ehren an.<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde.<\/p>\n<p><strong>26<\/strong>\u00a0Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.<\/p>\n<p><strong>27<\/strong>\u00a0Denn siehe, die von dir weichen, werden umkommen; du bringest um, alle die von dir abfallen.<\/p>\n<p><strong>28<\/strong>\u00a0Aber das ist meine Freude, da\u00df ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setzte auf den HERRN HERRN, da\u00df ich verk\u00fcndige all dein Tun.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 74<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Eine Unterweisung Asaphs. Gott, warum verst\u00f6\u00dfest du uns so gar und bist so grimmig zornig \u00fcber die Schafe deiner Weide?<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Gedenke an deine Gemeinde, die du vor alters erworben und dir zum Erbteil erl\u00f6st hast, an den Berg Zion, darauf du wohnest.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Hebe deine Schritte zum dem, was so lange w\u00fcst liegt. Der Feind hat alles verderbt im Heiligtum.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Deine Widersacher br\u00fcllen in deinen H\u00e4usern und setzen ihre G\u00f6tzen darein.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Man sieht die \u00c4xte obenher blinken, wie man in einen Wald haut;<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0sie zerhauen alle seine Tafelwerke mit Beil und Barte.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Sie verbrennen dein Heiligtum; sie entweihen und werfen zu Boden die Wohnung deines Namens.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Sie sprechen in ihrem Herzen; &#8222;La\u00dft uns sie pl\u00fcndern!&#8220; Sie verbrennen alle H\u00e4user Gottes im Lande.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Unsere Zeichen sehen wir nicht, und kein Prophet predigt mehr, und keiner ist bei uns, der wei\u00df, wie lange.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Ach Gott, wie lange soll der Widersacher schm\u00e4hen und der Feind deinen Namen so gar verl\u00e4stern?<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Warum wendest du deine Hand ab? Ziehe von deinem Scho\u00df dein Rechte und mache ein Ende.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Gott ist ja mein K\u00f6nig von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Du zertrennst das Meer durch dein Kraft und zerbrichst die K\u00f6pfe der Drachen im Wasser.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Du zerschl\u00e4gst die K\u00f6pfe der Walfische und gibst sie zur Speise dem Volk in der Ein\u00f6de.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Du l\u00e4ssest quellen Brunnen und B\u00e4che; du l\u00e4\u00dft versiegen starke Str\u00f6me.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Tag und Nacht ist dein; du machst, da\u00df Sonne und Gestirn ihren gewissen Lauf haben.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Du setzest einem jeglichen Lande seine Grenze; Sommer und Winter machst du.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0So gedenke doch des, da\u00df der Feind den HERRN schm\u00e4ht und ein t\u00f6richt Volk l\u00e4stert deinen Namen.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Du wollest nicht dem Tier geben die Seele deiner Turteltaube, und der Herde deiner Elenden nicht so gar vergessen.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Gedenke an den Bund; denn das Land ist allenthalben j\u00e4mmerlich verheert, und die H\u00e4user sind zerrissen.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0La\u00df den Geringen nicht in Schanden davongehen; la\u00df die Armen und Elenden r\u00fchmen deinen Namen.<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Mache dich auf, Gott, und f\u00fchre aus deine Sache; gedenke an die Schmach, die dir t\u00e4glich von den Toren widerf\u00e4hrt.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0Vergi\u00df nicht des Geschreis deiner Feinde; das Toben deiner Widersacher wird je l\u00e4nger, je gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 75<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm und Lied Asaphs, da\u00df er nicht umk\u00e4me, vorzusingen. Wir danken dir, Gott, wir danken dir und verk\u00fcndigen deine Wunder, da\u00df dein Name so nahe ist.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0&#8222;Denn zu seiner Zeit, so werde ich recht richten.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Das Land zittert und alle, die darin wohnen; aber ich halte seine S\u00e4ulen fest.&#8220; (Sela.)<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Ich sprach zu den Ruhmredigen: R\u00fchmet nicht so! und zu den Gottlosen: Pochet nicht auf Gewalt!<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0pochet nicht so hoch auf eure Gewalt, redet nicht halsstarrig,<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0es habe keine Not, weder vom Anfang noch vom Niedergang noch von dem Gebirge in der W\u00fcste.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Denn Gott ist Richter, der diesen erniedrigt und jenen erh\u00f6ht.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Denn der HERR hat einen Becher in der Hand und mit starkem Wein voll eingeschenkt und schenkt aus demselben; aber die Gottlosen m\u00fcssen alle trinken und die Hefen aussaufen. {~}<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Ich aber will verk\u00fcndigen ewiglich und lobsingen dem Gott Jakobs.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0&#8222;Und will alle Gewalt der Gottlosen zerbrechen, da\u00df die Gewalt des Gerechten erh\u00f6ht werde.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 76<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalmlied Asaphs, auf Saitenspiel, vorzusingen. Gott ist in Juda bekannt; in Israel ist sein Name herrlich.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Zu Salem ist sein Gezelt, und seine Wohnung zu Zion.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Daselbst zerbricht er die Pfeile des Bogens, Schild, Schwert und Streit. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Du bist herrlicher und m\u00e4chtiger denn die Raubeberge.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Die Stolzen m\u00fcssen beraubt werden und entschlafen, und alle Krieger m\u00fcssen die Hand lassen sinken.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Von deinem Schelten, Gott Jakobs, sinkt in Schlaf Ro\u00df und Wagen.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Du bist erschrecklich. Wer kann vor dir stehen, wenn du z\u00fcrnest?<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Wenn du das Urteil l\u00e4ssest h\u00f6ren vom Himmel, so erschrickt das Erdreich und wird still,<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0wenn Gott sich aufmacht zu richten, da\u00df er helfe allen Elenden auf Erden. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Wenn Menschen wider dich w\u00fcten, bist du auch noch ger\u00fcstet.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Gelobet und haltet dem HERRN, eurem Gott; alle, die ihr um ihn her seid, bringet Geschenke dem Schrecklichen,<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0der den F\u00fcrsten den Mut nimmt und schrecklich ist unter den K\u00f6nigen auf Erden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 77<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Asaphs f\u00fcr Jeduthun, vorzusingen. Ich schreie mit meiner Stimme zu Gott; zu Gott schreie ich, und er erh\u00f6rt mich.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0In der Zeit der Not suche ich den HERRN; meine Hand ist des Nachts ausgereckt und l\u00e4\u00dft nicht ab; denn meine Seele will sich nicht tr\u00f6sten lassen.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Wenn ich betr\u00fcbt bin, so denke ich an Gott; wenn mein Herz in \u00e4ngsten ist, so rede ich. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Meine Augen h\u00e4ltst du, da\u00df sie wachen; ich bin so ohnm\u00e4chtig, da\u00df ich nicht reden kann.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Ich denke der alten Zeit, der vorigen Jahre.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ich denke des Nachts an mein Saitenspiel und rede mit meinem Herzen; mein Geist mu\u00df forschen.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Wird denn der HERR ewiglich versto\u00dfen und keine Gnade mehr erzeigen?<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Ist&#8217;s denn ganz und gar aus mit seiner G\u00fcte, und hat die Verhei\u00dfung ein Ende?<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Hat Gott vergessen, gn\u00e4dig zu sein, und seine Barmherzigkeit vor Zorn verschlossen? (Sela.)<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Aber doch sprach ich: Ich mu\u00df das leiden; die rechte Hand des H\u00f6chsten kann alles \u00e4ndern.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Darum gedenke ich an die Taten des HERRN; ja, ich gedenke an deine vorigen Wunder<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0und rede von allen deinen Werken und sage von deinem Tun.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Gott, dein Weg ist heilig. Wo ist so ein m\u00e4chtiger Gott, als du, Gott, bist?<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Du bist der Gott, der Wunder tut; du hast deine Macht bewiesen unter den V\u00f6lkern.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Du hast dein Volk erl\u00f6st mit Macht, die Kinder Jakobs und Josephs. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Die Wasser sahen dich, Gott, die Wasser sahen dich und \u00e4ngsteten sich, und die Tiefen tobten.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Die dicken Wolken gossen Wasser, die Wolken donnerten, und die Strahlen fuhren daher.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Es donnerte im Himmel, deine Blitze leuchteten auf dem Erdboden; das Erdreich regte sich und bebte davon.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Dein Weg war im Meer und dein Pfad in gro\u00dfen Wassern, und man sp\u00fcrte doch deinen Fu\u00df nicht.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Du f\u00fchrtest dein Volk wie eine Herde Schafe durch Mose und Aaron.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 78<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Eine Unterweisung Asaphs. H\u00f6re, mein Volk, mein Gesetz; neigt eure Ohren zu der Rede meines Mundes!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Ich will meinen Mund auftun zu Spr\u00fcchen und alte Geschichten aussprechen,<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0die wir geh\u00f6rt haben und wissen und unsre V\u00e4ter uns erz\u00e4hlt haben,<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0da\u00df wir&#8217;s nicht verhalten sollten ihren Kindern, die hernach kommen, und verk\u00fcndigten den Ruhm des HERRN und seine Macht und seine Wunder, die er getan hat.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Er richtete ein Zeugnis auf in Jakob und gab ein Gesetz in Israel, das er unsern V\u00e4tern gebot zu lehren ihre Kinder,<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0auf da\u00df es die Nachkommen lernten und die Kinder, die noch sollten geboren werden; wenn sie aufk\u00e4men, da\u00df sie es auch ihren Kinder verk\u00fcndigten,<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0da\u00df sie setzten auf Gott ihre Hoffnung und nicht verg\u00e4\u00dfen der Taten Gottes und seine Gebote hielten<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0und nicht w\u00fcrden wie ihre V\u00e4ter, eine abtr\u00fcnnige und ungehorsame Art, welchen ihr Herz nicht fest war und ihr Geist nicht treulich hielt an Gott,<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0wie die Kinder Ephraim, die geharnischt den Bogen f\u00fchrten, abfielen zur Zeit des Streits.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Sie hielten den Bund Gottes nicht und wollten nicht in seinem Gesetz wandeln<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0und verga\u00dfen seiner Taten und seiner Wunder, die er ihnen erzeigt hatte.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Vor ihren V\u00e4tern tat er Wunder in \u00c4gyptenland, im Felde Zoan.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Er zerteilte das Meer und lie\u00df sie hindurchgehen und stellte das Wasser wie eine Mauer.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Er leitete sie des Tages mit einer Wolke und des Nachts mit einem hellen Feuer.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Er ri\u00df die Felsen in der W\u00fcste und tr\u00e4nkte sie mit Wasser die F\u00fclle<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0und lie\u00df B\u00e4che aus den Felsen flie\u00dfen, da\u00df sie hinabflossen wie Wasserstr\u00f6me.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Dennoch s\u00fcndigten sie weiter gegen ihn und erz\u00fcrnten den H\u00f6chsten in der W\u00fcste<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0und versuchten Gott in ihrem Herzen, da\u00df sie Speise forderten f\u00fcr ihre Seelen,<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0und redeten gegen Gott und sprachen: &#8222;Ja, Gott sollte wohl k\u00f6nnen einen Tisch bereiten in der W\u00fcste?<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Siehe, er hat wohl den Felsen geschlagen, da\u00df Wasser flossen und B\u00e4che sich ergossen; aber wie kann er Brot geben und seinem Volke Fleisch verschaffen?&#8220;<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Da nun das der HERR h\u00f6rte, entbrannte er, und Feuer ging an in Jakob, und Zorn kam \u00fcber Israel,<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0da\u00df sie nicht glaubten an Gott und hofften nicht auf seine Hilfe.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0Und er gebot den Wolken droben und tat auf die T\u00fcren des Himmels<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0und lie\u00df das Man auf sie regnen, zu essen, und gab ihnen Himmelsbrot.<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0Sie a\u00dfen Engelbrot; er sandte ihnen Speise die F\u00fclle.<\/p>\n<p><strong>26<\/strong>\u00a0Er lie\u00df wehen den Ostwind unter dem Himmel und erregte durch seine St\u00e4rke den S\u00fcdwind<\/p>\n<p><strong>27<\/strong>\u00a0und lie\u00df Fleisch auf sie regnen wie Staub und V\u00f6gel wie Sand am Meer<\/p>\n<p><strong>28<\/strong>\u00a0und lie\u00df sie fallen unter ihr Lager allenthalben, da sie wohnten.<\/p>\n<p><strong>29<\/strong>\u00a0Da a\u00dfen sie und wurden allzu satt; er lie\u00df sie ihre Lust b\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>30<\/strong>\u00a0Da sie nun ihre Lust geb\u00fc\u00dft hatten und noch davon a\u00dfen,<\/p>\n<p><strong>31<\/strong>\u00a0da kam der Zorn Gottes \u00fcber sie und erw\u00fcrgte die Vornehmsten unter ihnen und schlug darnieder die Besten in Israel.<\/p>\n<p><strong>32<\/strong>\u00a0Aber \u00fcber das alles s\u00fcndigten sie noch mehr und glaubten nicht an seine Wunder.<\/p>\n<p><strong>33<\/strong>\u00a0Darum lie\u00df er sie dahinsterben, da\u00df sie nichts erlangten und mu\u00dften ihr Leben lang geplagt sein.<\/p>\n<p><strong>34<\/strong>\u00a0Wenn er sie erw\u00fcrgte, suchten sie ihn und kehrten sich zu Gott<\/p>\n<p><strong>35<\/strong>\u00a0und gedachten, da\u00df Gott ihr Hort ist und Gott der H\u00f6chste ihr Erl\u00f6ser ist,<\/p>\n<p><strong>36<\/strong>\u00a0und heuchelten mit ihrem Munde und logen ihm mit ihrer Zunge;<\/p>\n<p><strong>37<\/strong>\u00a0aber ihr Herz war nicht fest an ihm, und hielten nicht treulich an seinem Bund.<\/p>\n<p><strong>38<\/strong>\u00a0Er aber war barmherzig und vergab die Missetat und vertilgte sie nicht und wandte oft seinen Zorn ab und lie\u00df nicht seinen ganzen Zorn gehen.<\/p>\n<p><strong>39<\/strong>\u00a0Denn er gedachte, da\u00df sie Fleisch sind, ein Wind, der dahinf\u00e4hrt und nicht wiederkommt.<\/p>\n<p><strong>40<\/strong>\u00a0Wie oft erz\u00fcrnten sie ihn in der W\u00fcste und entr\u00fcsteten ihn in der Ein\u00f6de!<\/p>\n<p><strong>41<\/strong>\u00a0Sie versuchten Gott immer wieder und meisterten den Heiligen in Israel.<\/p>\n<p><strong>42<\/strong>\u00a0Sie gedachten nicht an seine Hand des Tages, da er sie erl\u00f6ste von den Feinden;<\/p>\n<p><strong>43<\/strong>\u00a0wie er denn seine Zeichen in \u00c4gypten getan hatte und seine Wunder im Lande Zoan;<\/p>\n<p><strong>44<\/strong>\u00a0da er ihr Wasser in Blut wandelte, da\u00df sie ihre B\u00e4che nicht trinken konnten;<\/p>\n<p><strong>45<\/strong>\u00a0da er Ungeziefer unter sie schickte, da\u00df sie fra\u00df, und Fr\u00f6sche, die sie verderbten,<\/p>\n<p><strong>46<\/strong>\u00a0und gab ihre Gew\u00e4chse den Raupen und ihre Saat den Heuschrecken;<\/p>\n<p><strong>47<\/strong>\u00a0da er ihre Weinst\u00f6cke mit Hagel schlug und ihre Maulbeerb\u00e4ume mit Schlo\u00dfen;<\/p>\n<p><strong>48<\/strong>\u00a0da er ihr Vieh schlug mit Hagel und ihre Herden mit Wetterstrahlen;<\/p>\n<p><strong>49<\/strong>\u00a0da er b\u00f6se Engel unter sie sandte in seinem grimmigen Zorn und lie\u00df sie toben und w\u00fcten und Leid tun;<\/p>\n<p><strong>50<\/strong>\u00a0da er seinen Zorn lie\u00df fortgehen und ihre Seele vor dem Tode nicht verschonte und \u00fcbergab ihr Leben der Pestilenz;<\/p>\n<p><strong>51<\/strong>\u00a0da er alle Erstgeburt in \u00c4gypten schlug, die Erstlinge ihrer Kraft in den H\u00fctten Hams,<\/p>\n<p><strong>52<\/strong>\u00a0und lie\u00df sein Volk ausziehen wie die Schafe und f\u00fchrte sie wie eine Herde in der W\u00fcste.<\/p>\n<p><strong>53<\/strong>\u00a0Und leitete sie sicher, da\u00df sie sich nicht f\u00fcrchteten; aber ihre Feinde bedeckte das Meer.<\/p>\n<p><strong>54<\/strong>\u00a0Und er brachte sie zu seiner heiligen Grenze, zu diesem Berge, den seine Rechte erworben hat,<\/p>\n<p><strong>55<\/strong>\u00a0und vertrieb vor ihnen her die V\u00f6lker und lie\u00df ihnen das Erbe austeilen und lie\u00df in jener H\u00fctten die St\u00e4mme Israels wohnen.<\/p>\n<p><strong>56<\/strong>\u00a0Aber sie versuchten und erz\u00fcrnten Gott den H\u00f6chsten und hielten ihre Zeugnisse nicht<\/p>\n<p><strong>57<\/strong>\u00a0und fielen zur\u00fcck und verachteten alles wie ihre V\u00e4ter und hielten nicht, gleichwie ein loser Bogen,<\/p>\n<p><strong>58<\/strong>\u00a0und erz\u00fcrnten ihn mit ihren H\u00f6hen und reizten ihn mit ihren G\u00f6tzen.<\/p>\n<p><strong>59<\/strong>\u00a0Und da das Gott h\u00f6rte, entbrannte er und verwarf Israel ganz,<\/p>\n<p><strong>60<\/strong>\u00a0da\u00df er seine Wohnung zu Silo lie\u00df fahren, die H\u00fctte, da er unter Menschen wohnte,<\/p>\n<p><strong>61<\/strong>\u00a0und gab seine Macht ins Gef\u00e4ngnis und seine Herrlichkeit in die Hand des Feindes<\/p>\n<p><strong>62<\/strong>\u00a0und \u00fcbergab sein Volk ins Schwert und entbrannte \u00fcber sein Erbe.<\/p>\n<p><strong>63<\/strong>\u00a0Ihre junge Mannschaft fra\u00df das Feuer, und ihre Jungfrauen mu\u00dften ungefreit bleiben.<\/p>\n<p><strong>64<\/strong>\u00a0Ihre Priester fielen durchs Schwert, und waren keine Witwen, die da weinen sollten.<\/p>\n<p><strong>65<\/strong>\u00a0Und der HERR erwachte wie ein Schlafender, wie ein Starker jauchzt, der vom Wein kommt,<\/p>\n<p><strong>66<\/strong>\u00a0und schlug seine Feinde zur\u00fcck und h\u00e4ngte ihnen ewige Schande an.<\/p>\n<p><strong>67<\/strong>\u00a0Und er verwarf die H\u00fctte Josephs und erw\u00e4hlte nicht den Stamm Ephraim,<\/p>\n<p><strong>68<\/strong>\u00a0sondern erw\u00e4hlte den Stamm Juda, den Berg Zion, welchen er liebte.<\/p>\n<p><strong>69<\/strong>\u00a0Und baute sein Heiligtum hoch, wie die Erde, die ewiglich fest stehen soll.<\/p>\n<p><strong>70<\/strong>\u00a0Und erw\u00e4hlte seinen Knecht David und nahm ihn von den Schafst\u00e4llen;<\/p>\n<p><strong>71<\/strong>\u00a0von den s\u00e4ugenden Schafen holte er ihn, da\u00df er sein Volk Jakob weiden sollte und sein Erbe Israel.<\/p>\n<p><strong>72<\/strong>\u00a0Und er weidete sie auch mit aller Treue und regierte mit allem Flei\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 79<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Asaphs. Gott, es sind Heiden in dein Erbe gefallen; die haben deinen heiligen Tempel verunreinigt und aus Jerusalem Steinhaufen gemacht.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Sie haben die Leichname deiner Knechte den V\u00f6geln zu fressen gegeben und das Fleisch deiner Heiligen den Tieren im Lande. {~}<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Sie haben Blut vergossen um Jerusalem her wie Wasser; und war niemand, der begrub.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Wir sind unsern Nachbarn eine Schmach geworden, ein Spott und Hohn denen, die um uns sind.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0HERR, wie lange willst du so gar z\u00fcrnen und deinen Eifer wie Feuer brennen lassen?<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Sch\u00fctte deinen Grimm auf die Heiden, die dich nicht kennen, und auf die K\u00f6nigreiche, die deinen Namen nicht anrufen.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Denn sie haben Jakob aufgefressen und seine H\u00e4user verw\u00fcstet.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Gedenke nicht unsrer vorigen Missetaten; erbarme dich unser bald, denn wir sind sehr d\u00fcnn geworden.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Hilf du uns, Gott, unser Helfer, um deines Namens Ehre willen; errette uns und vergib uns unsre S\u00fcnden um deines Namens willen!<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Warum l\u00e4ssest du die Heiden sagen: &#8222;Wo ist nun ihr Gott?&#8220; La\u00df unter den Heiden vor unsern Augen kund werden die Rache des Blutes deiner Knechte, das vergossen ist.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0La\u00df vor dich kommen das Seufzen der Gefangenen; nach deinem gro\u00dfen Arm erhalte die Kinder des Todes<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0und vergilt unsern Nachbarn siebenf\u00e4ltig in ihren Busen ihr Schm\u00e4hen, damit sie dich, HERR, geschm\u00e4ht haben.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Wir aber, dein Volk und Schafe deiner Weide, werden dir danken ewiglich und verk\u00fcndigen deinen Ruhm f\u00fcr und f\u00fcr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 80<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm und Zeugnis Asaphs, von den Rosen, vorzusingen. Du Hirte Israels, h\u00f6re, der du Joseph h\u00fctest wie Schafe; erscheine, der du sitzest \u00fcber dem Cherubim!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Erwecke deine Gewalt, der du vor Ephraim, Benjamin und Manasse bist, und komm uns zu Hilfe!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Gott, tr\u00f6ste uns und la\u00df leuchten dein Antlitz; so genesen wir.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0HERR, Gott Zebaoth, wie lange willst du z\u00fcrnen bei dem Gebet deines Volkes?<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Du speisest sie mit Tr\u00e4nenbrot und tr\u00e4nkest sie mit gro\u00dfem Ma\u00df voll Tr\u00e4nen.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Du setzest uns unsre Nachbarn zum Zank, und unsre Feinde spotten unser.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Gott Zebaoth, tr\u00f6ste uns, la\u00df leuchten dein Antlitz; so genesen wir.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Du hast einen Weinstock aus \u00c4gypten geholt und hast vertrieben die Heiden und denselben gepflanzt.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Du hast vor ihm die Bahn gemacht und hast ihn lassen einwurzeln, da\u00df er das Land erf\u00fcllt hat.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Berge sind mit seinem Schatten bedeckt und mit seinen Reben die Zedern Gottes.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Du hast sein Gew\u00e4chs ausgebreitet bis an das Meer und seine Zweige bis an den Strom.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Warum hast du denn seinen Zaun zerbrochen, da\u00df ihn zerrei\u00dft, alles, was vor\u00fcbergeht?<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Es haben ihn zerw\u00fchlt die wilden S\u00e4ue, und die wilden Tiere haben ihn verderbt.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Gott Zebaoth, wende dich doch, schaue vom Himmel und sieh an und suche heim diesen Weinstock<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0und halt ihn im Bau, den deine Rechte gepflanzt hat und den du dir fest erw\u00e4hlt hast.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Siehe drein und schilt, da\u00df des Brennens und Rei\u00dfens ein Ende werde. {~}<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Deine Hand sch\u00fctze das Volk deiner Rechten und die Leute, die du dir fest erw\u00e4hlt hast;<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0so wollen wir nicht von dir weichen. La\u00df uns leben, so wollen wir deinen Namen anrufen.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0HERR, Gott Zebaoth, tr\u00f6ste uns, la\u00df dein Antlitz leuchten; so genesen wir.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 81<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Auf der Gittith, vorzusingen, Asaphs. Singet fr\u00f6hlich Gott, der unsre St\u00e4rke ist; jauchzt dem Gott Jakobs!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Hebet an mit Psalmen und gebet her die Pauken, liebliche Harfen mit Psalter!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Blaset im Neumond die Posaune, in unserm Fest der Laubh\u00fctten!<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Denn solches ist die Weise in Israel und ein Recht des Gottes Jakobs.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Solche hat er zum Zeugnis gesetzt unter Joseph, da sie aus \u00c4gyptenland zogen und fremde Sprache geh\u00f6rt hatten,<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0da ich ihre Schulter von der Last entledigt hatte und ihre H\u00e4nde der K\u00f6rbe los wurden.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Da du mich in der Not anriefst, half ich dir aus; ich erh\u00f6rte dich, da dich das Wetter \u00fcberfiel, und versuchte dich am Haderwasser. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0H\u00f6re, mein Volk, ich will unter dir zeugen; Israel, du sollst mich h\u00f6ren,<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0da\u00df unter dir kein anderer Gott sei und du keinen fremden Gott anbetest.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus \u00c4gyptenland gef\u00fchrt hat: Tue deinen Mund weit auf, la\u00df mich ihn f\u00fcllen!<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Aber mein Volk gehorcht nicht meiner Stimme, und Israel will mich nicht.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0So habe ich sie gelassen in ihres Herzens D\u00fcnkel, da\u00df sie wandeln nach ihrem Rat.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Wollte mein Volk mir gehorsam sein und Israel auf meinem Wege gehen,<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0so wollte ich ihre Feinde bald d\u00e4mpfen und meine Hand \u00fcber ihre Widersacher wenden,<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0und denen, die den HERRN hassen, m\u00fc\u00dfte es wider sie fehlen; ihre Zeit aber w\u00fcrde ewiglich w\u00e4hren,<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0und ich w\u00fcrde sie mit dem besten Weizen speisen und mit Honig aus dem Felsen s\u00e4ttigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 82<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Asaphs. Gott steht in der Gemeinde Gottes und ist Richter unter den G\u00f6ttern.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Wie lange wollt ihr unrecht richten und die Person der Gottlosen vorziehen? (Sela.)<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Schaffet Recht dem Armen und dem Waisen und helfet dem Elenden und D\u00fcrftigen zum Recht.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Errettet den Geringen und Armen und erl\u00f6set ihn aus der Gottlosen Gewalt.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Aber sie lassen sich nicht sagen und achten&#8217;s nicht; sie gehen immer hin im Finstern; darum m\u00fcssen alle Grundfesten des Landes wanken.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ich habe wohl gesagt: &#8222;Ihr seid G\u00f6tter und allzumal Kinder des H\u00f6chsten&#8220;;<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0aber ihr werdet sterben wie Menschen und wie ein Tyrann zugrunde gehen.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Gott, mache dich auf und richte den Erdboden; denn du bist Erbherr \u00fcber alle Heiden!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 83<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalmlied Asaphs. Gott, schweige doch nicht also und sei doch nicht so still; Gott, halt doch nicht so inne!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, richten den Kopf auf.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Sie machen listige Anschl\u00e4ge gegen dein Volk und ratschlagen wider deine Verborgenen.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0&#8222;Wohl her!&#8220; sprechen sie; &#8222;la\u00dft uns sie ausrotten, da\u00df sie kein Volk seien, da\u00df des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!&#8220;<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Denn sie haben sich miteinander vereinigt und einen Bund wider dich gemacht,<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0die H\u00fctten der Edomiter und Ismaeliter, der Moabiter und Hagariter,<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0der Gebaliter, Ammoniter und Amalekiter, die Philister samt denen zu Tyrus;<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Assur hat sich auch zu ihnen geschlagen; sie helfen den Kindern Lot. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Tue ihnen, wie den Midianitern, wie Sisera, wie Jabin am Bach Kison,<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0die vertilgt wurden bei Endor und wurden zu Kot auf der Erde.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Mache ihre F\u00fcrsten wie Oreb und Seeb, alle ihre Obersten wie Sebah und Zalmuna,<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0die da sagen: Wir wollen H\u00e4user Gottes einnehmen.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Gott, mache sie wie einen Wirbel, wie Stoppeln vor dem Winde.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Wie ein Feuer den Wald verbrennt und wie eine Flamme die Berge anz\u00fcndet:<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0also verfolge sie mit deinem Wetter und erschrecke sie mit deinem Ungewitter.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Mache ihr Angesicht voll Schande, da\u00df sie nach deinem Namen fragen m\u00fcssen, o HERR.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Sch\u00e4men m\u00fcssen sie sich und erschrecken auf immer und zu Schanden werden und umkommen;<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0so werden sie erkennen, da\u00df du mit deinem Namen hei\u00dfest HERR allein und der H\u00f6chste in aller Welt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 84<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm der Kinder Korah, auf der Gittith, vorzusingen. Wie lieblich sind deine Wohnungen, HERR Zebaoth!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorh\u00f6fen des HERRN; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ihr Nest, da sie Junge hecken: deine Alt\u00e4re, HERR Zebaoth, mein K\u00f6nig und Gott.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Wohl denen, die in deinem Hause wohnen; die loben dich immerdar. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Wohl den Menschen, die dich f\u00fcr ihre St\u00e4rke halten und von Herzen dir nachwandeln,<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0die durch das Jammertal gehen und machen daselbst Brunnen; und die Lehrer werden mit viel Segen geschm\u00fcckt.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Sie erhalten einen Sieg nach dem andern, da\u00df man sehen mu\u00df, der rechte Gott sei zu Zion.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0HERR, Gott Zebaoth, erh\u00f6re mein Gebet; vernimm&#8217;s, Gott Jakobs! (Sela.)<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Gott, unser Schild, schaue doch; siehe an das Antlitz deines Gesalbten!<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Denn ein Tag in deinen Vorh\u00f6fen ist besser denn sonst tausend; ich will lieber der T\u00fcr h\u00fcten in meines Gottes Hause denn wohnen in der Gottlosen H\u00fctten.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Denn Gott der HERR ist Sonne und Schild; der HERR gibt Gnade und Ehre: er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0HERR Zebaoth, wohl dem Menschen, der sich auf dich verl\u00e4\u00dft!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 85<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm der Kinder Korah, vorzusingen. HERR, der du bist vormals gn\u00e4dig gewesen deinem Lande und hast die Gefangenen Jakobs erl\u00f6st;<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0der du die Missetat vormals vergeben hast deinem Volk und alle ihre S\u00fcnde bedeckt (sela);<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0der du vormals hast allen deinen Zorn aufgehoben und dich gewendet von dem Grimm deines Zorns:<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0tr\u00f6ste uns, Gott, unser Heiland, und la\u00df ab von deiner Ungnade \u00fcber uns!<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Willst du denn ewiglich \u00fcber uns z\u00fcrnen und deinen Zorn gehen lassen f\u00fcr und f\u00fcr?<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Willst du uns denn nicht wieder erquicken, da\u00df sich dein Volk \u00fcber dich freuen m\u00f6ge?<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0HERR, erzeige uns deine Gnade und hilf uns!<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Ach, da\u00df ich h\u00f6ren sollte, was Gott der HERR redet; da\u00df er Frieden zusagte seinem Volk und seinen Heiligen, auf da\u00df sie nicht auf eine Torheit geraten!<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Doch ist ja seine Hilfe nahe denen, die ihn f\u00fcrchten, da\u00df in unserm Lande Ehre wohne;<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0da\u00df G\u00fcte und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich k\u00fcssen;<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0da\u00df Treue auf der Erde wachse und Gerechtigkeit vom Himmel schaue;<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0da\u00df uns auch der HERR Gutes tue und unser Land sein Gew\u00e4chs gebe;<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0da\u00df Gerechtigkeit weiter vor ihm bleibe und im Schwange gehe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 86<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Gebet Davids. HERR, neige deine Ohren und erh\u00f6re mich; denn ich bin elend und arm.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Bewahre meine Seele; denn ich bin heilig. Hilf du, mein Gott, deinem Knechte, der sich verl\u00e4\u00dft auf dich.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0HERR, sei mir gn\u00e4dig; denn ich rufe t\u00e4glich zu dir!<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Erfreue die Seele deines Knechtes; denn nach dir, HERR, verlangt mich.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Denn du, HERR, bist gut und gn\u00e4dig, von gro\u00dfer G\u00fcte allen, die dich anrufen.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Vernimm, HERR, mein Gebet und merke auf die Stimme meines Flehens.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0In der Not rufe ich dich an; du wollest mich erh\u00f6ren.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0HERR, dir ist keiner gleich unter den G\u00f6ttern, und ist niemand, der tun kann wie du.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Alle Heiden die du gemacht hast, werden kommen und vor dir anbeten, HERR, und deinen Namen ehren,<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0da\u00df du so gro\u00df bist und Wunder tust und allein Gott bist.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Weise mir, HERR, deinen Weg, da\u00df ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, da\u00df ich deinen Namen f\u00fcrchte.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Ich danke dir, HERR, mein Gott, von ganzem Herzen und ehre deinen Namen ewiglich.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Denn deine G\u00fcte ist gro\u00df \u00fcber mich; du hast meine Seele errettet aus der tiefen H\u00f6lle.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Gott, es setzen sich die Stolzen wider mich, und der Haufe der Gewaltt\u00e4tigen steht mir nach meiner Seele, und haben dich nicht vor Augen.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Du aber, HERR, Gott, bist barmherzig und gn\u00e4dig, geduldig und von gro\u00dfer G\u00fcte und Treue.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Wende dich zu mir, sei mir gn\u00e4dig; st\u00e4rke deinen Knecht mit deiner Kraft und hilf dem Sohn deiner Magd!<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Tu ein Zeichen an mir, da\u00df mir&#8217;s wohl gehe, da\u00df es sehen, die mich hassen, und sich sch\u00e4men m\u00fcssen, da\u00df du mir beistehst, HERR, und tr\u00f6stest mich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 87<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalmlied der Kinder Korah. Sie ist fest gegr\u00fcndet auf den heiligen Bergen.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Der HERR liebt die Tore Zions \u00fcber alle Wohnungen Jakobs.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Herrliche Dinge werden in dir gepredigt, du Stadt Gottes. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Ich will predigen lassen Rahab und Babel, da\u00df sie mich kennen sollen. Siehe, die Philister und Tyrer samt den Mohren werden daselbst geboren.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Man wird zu Zion sagen, da\u00df allerlei Leute darin geboren werden und da\u00df er, der H\u00f6chste, sie baue.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Der HERR wird z\u00e4hlen, wenn er aufschreibt die V\u00f6lker: &#8222;Diese sind daselbst geboren.&#8220; (Sela.)<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Und die S\u00e4nger wie die im Reigen werden alle in dir singen, eins ums andere.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 88<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalmlied der Kinder Korah, vorzusingen, von der Schwachheit der Elenden. Eine Unterweisung Hemans, des Esrahiten. HERR, Gott, mein Heiland, ich schreie Tag und Nacht vor dir.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0La\u00df mein Gebet vor dich kommen; neige deine Ohren zu meinem Geschrei.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn meine Seele ist voll Jammers, und mein Leben ist nahe dem Tode.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Ich bin geachtet gleich denen, die in die Grube fahren; ich bin ein Mann, der keine Hilfe hat.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Ich liege unter den Toten verlassen wie die Erschlagenen, die im Grabe liegen, deren du nicht mehr gedenkst und die von deiner Hand abgesondert sind.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Du hast mich in die Grube hinuntergelegt, in die Finsternis und in die Tiefe.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Dein Grimm dr\u00fcckt mich; du dr\u00e4ngst mich mit allen deinen Fluten. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Meine Freunde hast du ferne von mir getan; du hast mich ihnen zum Greuel gemacht. Ich liege gefangen und kann nicht herauskommen.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Meine Gestalt ist j\u00e4mmerlich vor Elend. HERR, ich rufe dich an t\u00e4glich; ich breite meine H\u00e4nde aus zu dir.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Wirst du denn unter den Toten Wunder tun, oder werden die Verstorbenen aufstehen und dir danken? (Sela.)<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Wird man in Gr\u00e4bern erz\u00e4hlen deine G\u00fcte, und deine Treue im Verderben?<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0M\u00f6gen denn deine Wunder in der Finsternis erkannt werden oder deine Gerechtigkeit in dem Lande, da man nichts gedenkt?<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Aber ich schreie zu dir, HERR, und mein Gebet kommt fr\u00fche vor dich.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Warum verst\u00f6\u00dfest du, HERR, meine Seele und verbirgst dein Antlitz vor mir?<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Ich bin elend und ohnm\u00e4chtig, da\u00df ich so versto\u00dfen bin; ich leide deine Schrecken, da\u00df ich fast verzage.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Dein Grimm geht \u00fcber mich; dein Schrecken dr\u00fcckt mich.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Sie umgeben mich t\u00e4glich wie Wasser und umringen mich miteinander.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Du machst, da\u00df meine Freunde und N\u00e4chsten und meine Verwandten sich ferne von mir halten um solches Elends willen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 89<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Eine Unterweisung Ethans, des Esrahiten. Ich will singen von der Gnade des HERRN ewiglich und seine Wahrheit verk\u00fcndigen mit meinem Munde f\u00fcr und f\u00fcr<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0und sage also: Da\u00df eine ewige Gnade wird aufgehen, und du wirst deine Wahrheit treulich halten im Himmel.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0&#8222;Ich habe einen Bund gemacht mit meinem Auserw\u00e4hlten; ich habe David, meinem Knechte, geschworen:<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Ich will deinen Samen best\u00e4tigen ewiglich und deinen Stuhl bauen f\u00fcr und f\u00fcr.&#8220; (Sela.)<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Und die Himmel werden, HERR, deine Wunder preisen und deine Wahrheit in der Gemeinde der Heiligen.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Denn wer mag in den Wolken dem HERRN gleich gelten, und gleich sein unter den Kindern Gottes dem HERRN?<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Gott ist sehr m\u00e4chtig in der Versammlung der Heiligen und wunderbar \u00fcber alle, die um ihn sind.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0HERR, Gott Zebaoth, wer ist wie du ein m\u00e4chtiger Gott? Und deine Wahrheit ist um dich her.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Du herrschest \u00fcber das ungest\u00fcme Meer; du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Du schl\u00e4gst Rahab zu Tod; du zerstreust deine Feinde mit deinem starken Arm.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Himmel und Erde ist dein; du hast gegr\u00fcndet den Erdboden und was darinnen ist.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Mitternacht und Mittag hast du geschaffen; Thabor und Hermon jauchzen in deinem Namen.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Du hast einen gewaltigen Arm; stark ist deine Hand, und hoch ist deine Rechte.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Gerechtigkeit und Gericht ist deines Stuhles Festung; Gnade und Wahrheit sind vor deinem Angesicht.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Wohl dem Volk, das jauchzen kann! HERR, sie werden im Licht deines Antlitzes wandeln;<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0sie werden \u00fcber deinen Namen t\u00e4glich fr\u00f6hlich sein und in deiner Gerechtigkeit herrlich sein.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Denn du bist der Ruhm ihrer St\u00e4rke, und durch dein Gnade wirst du unser Horn erh\u00f6hen.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Denn des HERRN ist unser Schild, und des Heiligen in Israel ist unser K\u00f6nig.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Dazumal redetest du im Gesicht zu deinem Heiligen und sprachst: &#8222;Ich habe einen Helden erweckt, der helfen soll; ich habe erh\u00f6ht einen Auserw\u00e4hlten aus dem Volk.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Ich habe gefunden meinen Knecht David; ich habe ihn gesalbt mit meinem heiligen \u00d6l.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Meine Hand soll ihn erhalten und mein Arm soll ihn st\u00e4rken.<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Die Feinde sollen ihn nicht \u00fcberw\u00e4ltigen, und die Ungerechten sollen ihn nicht d\u00e4mpfen;<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0sondern ich will seine Widersacher schlagen vor ihm her, und die ihn hassen, will ich plagen;<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0aber meine Wahrheit und Gnade soll bei ihm sein, und sein Horn soll in meinem Namen erhoben werden.<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0Ich will seine Hand \u00fcber das Meer stellen und seine Rechte \u00fcber die Wasser.<\/p>\n<p><strong>26<\/strong>\u00a0Er wird mich nennen also: Du bist mein Vater, mein Gott und Hort, der mir hilft.<\/p>\n<p><strong>27<\/strong>\u00a0Und ich will ihn zum ersten Sohn machen, allerh\u00f6chst unter den K\u00f6nigen auf Erden.<\/p>\n<p><strong>28<\/strong>\u00a0Ich will ihm ewiglich bewahren meine Gnade, und mein Bund soll ihm fest bleiben.<\/p>\n<p><strong>29<\/strong>\u00a0Ich will ihm ewiglich Samen geben und seinen Stuhl, solange der Himmel w\u00e4hrt, erhalten.<\/p>\n<p><strong>30<\/strong>\u00a0Wo aber seine Kinder mein Gesetz verlassen und in meinen Rechten nicht wandeln,<\/p>\n<p><strong>31<\/strong>\u00a0so sie meine Ordnungen entheiligen und meine Gebote nicht halten,<\/p>\n<p><strong>32<\/strong>\u00a0so will ich ihre S\u00fcnde mit der Rute heimsuchen und ihre Missetat mit Plagen;<\/p>\n<p><strong>33<\/strong>\u00a0aber meine Gnade will ich nicht von ihm wenden und meine Wahrheit nicht lassen tr\u00fcgen.<\/p>\n<p><strong>34<\/strong>\u00a0Ich will meinen Bund nicht entheiligen, und nicht \u00e4ndern, was aus meinem Munde gegangen ist.<\/p>\n<p><strong>35<\/strong>\u00a0Ich habe einmal geschworen bei meiner Heiligkeit, ich will David nicht l\u00fcgen:<\/p>\n<p><strong>36<\/strong>\u00a0Sein Same soll ewig sein und sein Stuhl vor mir wie die Sonne;<\/p>\n<p><strong>37<\/strong>\u00a0wie der Mond soll er ewiglich erhalten sein, und gleich wie der Zeuge in den Wolken gewi\u00df sein.&#8220; (Sela.)<\/p>\n<p><strong>38<\/strong>\u00a0Aber nun verst\u00f6\u00dfest du und verwirfst und z\u00fcrnest mit deinem Gesalbten.<\/p>\n<p><strong>39<\/strong>\u00a0Du zerst\u00f6rst den Bund deines Knechtes und trittst sein Krone zu Boden.<\/p>\n<p><strong>40<\/strong>\u00a0Du zerrei\u00dfest alle seine Mauern und l\u00e4ssest seine Festen zerbrechen.<\/p>\n<p><strong>41<\/strong>\u00a0Es berauben ihn alle, die vor\u00fcbergehen; er ist seinen Nachbarn ein Spott geworden.<\/p>\n<p><strong>42<\/strong>\u00a0Du erh\u00f6hest die Rechte seiner Widersacher und erfreuest alle seine Feinde.<\/p>\n<p><strong>43<\/strong>\u00a0Auch hast du die Kraft seines Schwertes weggenommen und l\u00e4ssest ihn nicht siegen im Streit.<\/p>\n<p><strong>44<\/strong>\u00a0Du zerst\u00f6rst seine Reinigkeit und wirfst seinen Stuhl zu Boden.<\/p>\n<p><strong>45<\/strong>\u00a0Du verk\u00fcrzest die Zeit seiner Jugend und bedeckest ihn mit Hohn. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>46<\/strong>\u00a0HERR, wie lange willst du dich so gar verbergen und deinen Grimm wie Feuer brennen lassen?<\/p>\n<p><strong>47<\/strong>\u00a0Gedenke, wie kurz mein Leben ist. Warum willst du alle Menschen umsonst geschaffen haben?<\/p>\n<p><strong>48<\/strong>\u00a0Wo ist jemand, der da lebt und den Tod nicht s\u00e4he? der seine Seele errette aus des Todes Hand? (Sela.)<\/p>\n<p><strong>49<\/strong>\u00a0HERR, wo ist deine vorige Gnade, die du David geschworen hast in deiner Wahrheit?<\/p>\n<p><strong>50<\/strong>\u00a0Gedenke, HERR, an die Schmach deiner Knechte, die ich trage in meinem Scho\u00df von so vielen V\u00f6lkern allen,<\/p>\n<p><strong>51<\/strong>\u00a0mit der, HERR, deine Feinde schm\u00e4hen, mit der sie schm\u00e4hen die Fu\u00dftapfen deines Gesalbten.<\/p>\n<p><strong>52<\/strong>\u00a0Gelobt sei der HERR ewiglich! Amen, amen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 90<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Gebet Mose&#8217;s, des Mannes Gottes. HERR, Gott, du bist unsre Zuflucht f\u00fcr und f\u00fcr.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden, bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit,<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0der du die Menschen l\u00e4ssest sterben und sprichst: Kommt wieder, Menschenkinder!<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Denn tausend Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Du l\u00e4ssest sie dahinfahren wie einen Strom; sie sind wie ein Schlaf, gleichwie ein Gras, das doch bald welk wird,<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0das da fr\u00fche bl\u00fcht und bald welk wird und des Abends abgehauen wird und verdorrt.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Das macht dein Zorn, da\u00df wir so vergehen, und dein Grimm, da\u00df wir so pl\u00f6tzlich dahinm\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Denn unsere Missetaten stellst du vor dich, unsre unerkannte S\u00fcnde ins Licht vor deinem Angesicht.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Darum fahren alle unsere Tage dahin durch deinen Zorn; wir bringen unsre Jahre zu wie ein Geschw\u00e4tz.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Unser Leben w\u00e4hret siebzig Jahre, und wenn&#8217;s hoch kommt, so sind&#8217;s achtzig Jahre, und wenn&#8217;s k\u00f6stlich gewesen ist, so ist es M\u00fche und Arbeit gewesen; denn es f\u00e4hrt schnell dahin, als fl\u00f6gen wir davon.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Wer glaubt aber, da\u00df du so sehr z\u00fcrnest, und wer f\u00fcrchtet sich vor solchem deinem Grimm?<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Lehre uns bedenken, da\u00df wir sterben m\u00fcssen, auf da\u00df wir klug werden.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0HERR, kehre doch wieder zu uns und sei deinen Knechten gn\u00e4dig!<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0F\u00fclle uns fr\u00fch mit deiner Gnade, so wollen wir r\u00fchmen und fr\u00f6hlich sein unser Leben lang.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Erfreue uns nun wieder, nachdem du uns so lange plagest, nachdem wir so lange Ungl\u00fcck leiden.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Zeige deinen Knechten deine Werke und deine Ehre ihren Kindern.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Und der HERR, unser Gott, sei uns freundlich und f\u00f6rdere das Werk unsrer H\u00e4nde bei uns; ja, das Werk unsrer H\u00e4nde wolle er f\u00f6rdern!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 91<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Wer unter dem Schirm des H\u00f6chsten sitzt und unter dem Schatten des Allm\u00e4chtigen bleibt,<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn er errettet dich vom Strick des J\u00e4gers und von der sch\u00e4dlichen Pestilenz.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und deine Zuversicht wird sein unter seinen Fl\u00fcgeln. Seine Wahrheit ist Schirm und Schild,<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0da\u00df du nicht erschrecken m\u00fcssest vor dem Grauen der Nacht, vor den Pfeilen, die des Tages fliegen,<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0vor der Pestilenz, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die im Mittage verderbt.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Ja du wirst mit deinen Augen deine Lust sehen und schauen, wie den Gottlosen vergolten wird.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Denn der HERR ist deine Zuversicht; der H\u00f6chste ist deine Zuflucht.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Es wird dir kein \u00dcbel begegnen, und keine Plage wird zu deiner H\u00fctte sich nahen.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Denn er hat seinen Engeln befohlen \u00fcber dir, da\u00df sie dich beh\u00fcten auf allen deinen Wegen,<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0da\u00df sie dich auf H\u00e4nden tragen und du deinen Fu\u00df nicht an einen Stein sto\u00dfest.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Auf L\u00f6wen und Ottern wirst du gehen, und treten auf junge L\u00f6wen und Drachen.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0&#8222;Er begehrt mein, so will ich ihm aushelfen; er kennt meinen Namen, darum will ich ihn sch\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Er ruft mich an, so will ich ihn erh\u00f6ren; ich bin bei ihm in der Not; ich will ihn herausrei\u00dfen und zu Ehren bringen.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Ich will ihn s\u00e4ttigen mit langem Leben und will ihm zeigen mein Heil.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 92<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalmlied auf den Sabbattag. Das ist ein k\u00f6stlich Ding, dem HERRN danken, und lobsingen deinem Namen, du H\u00f6chster,<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0des Morgens deine Gnade und des Nachts deine Wahrheit verk\u00fcndigen<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0auf den zehn Saiten und Psalter, mit Spielen auf der Harfe.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Denn, HERR, du l\u00e4ssest mich fr\u00f6hlich singen von deinen Werken, und ich r\u00fchme die Gesch\u00e4fte deiner H\u00e4nde.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0HERR, wie sind deine Werke so gro\u00df! Deine Gedanken sind so sehr tief.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ein T\u00f6richter glaubt das nicht, und ein Narr achtet solches nicht.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Die Gottlosen gr\u00fcnen wie das Gras, und die \u00dcbelt\u00e4ter bl\u00fchen alle, bis sie vertilgt werden immer und ewiglich.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Aber du, HERR, bist der H\u00f6chste und bleibst ewiglich.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Denn siehe, deine Feinde, HERR, deine Feinde werden umkommen; und alle \u00dcbelt\u00e4ter m\u00fcssen zerstreut werden.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Aber mein Horn wird erh\u00f6ht werden wie eines Einhorns, und ich werde gesalbt mit frischem \u00d6l.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Und mein Auge wird seine Lust sehen an meinen Feinden; und mein Ohr wird seine Lust h\u00f6ren an den Boshaften, die sich wider mich setzen.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Der Gerechte wird gr\u00fcnen wie ein Palmbaum;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 93<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Der HERR ist K\u00f6nig und herrlich geschm\u00fcckt; der HERR ist geschm\u00fcckt und hat ein Reich angefangen, soweit die Welt ist, und zugerichtet, da\u00df es bleiben soll.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Von Anbeginn steht dein Stuhl fest; du bist ewig.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0HERR, die Wasserstr\u00f6me erheben sich, die Wasserstr\u00f6me erheben ihr Brausen, die Wasserstr\u00f6me heben empor die Wellen.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Die Wasserwogen im Meer sind gro\u00df und brausen m\u00e4chtig; der HERR aber ist noch gr\u00f6\u00dfer in der H\u00f6he.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Dein Wort ist eine rechte Lehre. Heiligkeit ist die Zierde deines Hauses, o HERR, ewiglich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 94<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0HERR, Gott, des die Rache ist, Gott, des die Rache ist, erscheine!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Erhebe dich, du Richter der Welt; vergilt den Hoff\u00e4rtigen, was sie verdienen!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0HERR, wie lange sollen die Gottlosen, wie lange sollen die Gottlosen prahlen<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0und so trotzig reden, und alle \u00dcbelt\u00e4ter sich so r\u00fchmen?<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0HERR, sie zerschlagen dein Volk und plagen dein Erbe;<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Witwen und Fremdlinge erw\u00fcrgen sie und t\u00f6ten die Waisen<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0und sagen: &#8222;Der HERR sieht&#8217;s nicht, und der Gott Jakobs achtet&#8217;s nicht.&#8220;<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Merket doch, ihr Narren unter dem Volk! Und ihr Toren, wann wollt ihr klug werden?<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht h\u00f6ren? Der das Auge gemacht hat, sollte der nicht sehen?<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Der die Heiden z\u00fcchtigt, sollte der nicht strafen, -der die Menschen lehrt, was sie wissen?<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Aber der HERR wei\u00df die Gedanken der Menschen, da\u00df sie eitel sind.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Wohl dem, den du, HERR, z\u00fcchtigst und lehrst ihn durch dein Gesetz,<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0da\u00df er Geduld habe, wenn&#8217;s \u00fcbel geht, bis dem Gottlosen die Grube bereitet werde!<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Denn der HERR wird sein Volk nicht versto\u00dfen noch sein Erbe verlassen.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Denn Recht mu\u00df doch Recht bleiben, und dem werden alle frommen Herzen zufallen.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Wer steht bei mir wider die Boshaften? Wer tritt zu mir wider die \u00dcbelt\u00e4ter?<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Wo der HERR nicht h\u00fclfe, so l\u00e4ge meine Seele schier in der Stille.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Ich sprach: Mein Fu\u00df hat gestrauchelt; aber deine Gnade, HERR, hielt mich.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Ich hatte viel Bek\u00fcmmernisse in meinem Herzen; aber deine Tr\u00f6stungen erg\u00f6tzten meine Seele.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Du wirst ja nimmer eins mit dem sch\u00e4dlichen Stuhl, der das Gesetz \u00fcbel deutet.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Sie r\u00fcsten sich gegen die Seele des Gerechten und verdammen unschuldig Blut.<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Aber der HERR ist mein Schutz; mein Gott ist der Hort meiner Zuversicht.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0Und er wird ihnen ihr Unrecht vergelten und wird sie um ihre Bosheit vertilgen; der HERR, unser Gott, wird sie vertilgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 95<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Kommt herzu, la\u00dft uns dem HERRN frohlocken und jauchzen dem Hort unsers Heils!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Lasset uns mit Danken vor sein Angesicht kommen und mit Psalmen ihm jauchzen!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn der HERR ist ein gro\u00dfer Gott und ein gro\u00dfer K\u00f6nig \u00fcber alle G\u00f6tter.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Denn in seiner Hand ist, was unten in der Erde ist; und die H\u00f6hen der Berge sind auch sein.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Denn sein ist das Meer, und er hat&#8217;s gemacht; und seine H\u00e4nde haben das Trockene bereitet.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Kommt, la\u00dft uns anbeten und knieen und niederfallen vor dem HERRN, der uns gemacht hat.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Denn er ist unser Gott und wir das Volk seiner Weide und Schafe seiner Hand. Heute, so ihr seine Stimme h\u00f6ret,<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0so verstocket euer Herz nicht, wie zu Meriba geschah, wie zu Massa in der W\u00fcste,<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0da mich eure V\u00e4ter versuchten, mich pr\u00fcften und sahen mein Werk.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Vierzig Jahre hatte ich M\u00fche mit diesem Volk und sprach: Es sind Leute, deren Herz immer den Irrweg will und die meine Wege nicht lernen wollen;<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0da\u00df ich schwur in meinem Zorn: Sie sollen nicht zu meiner Ruhe kommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 96<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Singet dem HERRN ein neues Lied; singet dem HERRN alle Welt!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Singet dem HERRN und lobet seinen Namen; verk\u00fcndiget von Tag zu Tage sein Heil!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Erz\u00e4hlet unter den Heiden seine Ehre, unter allen V\u00f6lkern seine Wunder.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Denn der HERR ist gro\u00df und hoch zu loben, wunderbar \u00fcber alle G\u00f6tter.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Denn alle G\u00f6tter der V\u00f6lker sind G\u00f6tzen; aber der HERR hat den Himmel gemacht.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Es stehet herrlich und pr\u00e4chtig vor ihm und gehet gewaltig und l\u00f6blich zu in seinem Heiligtum.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Ihr V\u00f6lker, bringet her dem HERRN, bringet her dem HERRN Ehre und Macht.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Bringet her dem HERRN die Ehre seines Namens; bringet Geschenke und kommt in seine Vorh\u00f6fe!<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Betet an den HERRN in heiligem Schmuck; es f\u00fcrchte ihn alle Welt!<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Saget unter den Heiden, da\u00df der HERR K\u00f6nig sei und habe sein Reich, soweit die Welt ist, bereitet, da\u00df es bleiben soll, und richtet die V\u00f6lker recht.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Der Himmel freue sich, und die Erde sei fr\u00f6hlich; das Meer brause und was darinnen ist;<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0das Feld sei fr\u00f6hlich und alles, was darauf ist; und lasset r\u00fchmen alle B\u00e4ume im Walde<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0vor dem HERRN; denn er kommt, denn er kommt, zu richten das Erdreich. Er wird den Erdboden richten mit Gerechtigkeit und die V\u00f6lker mit seiner Wahrheit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 97<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Der HERR ist K\u00f6nig; des freue sich das Erdreich und seien fr\u00f6hlich die Inseln, soviel ihrer sind.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Wolken und Dunkel ist um ihn her; Gerechtigkeit und Gericht ist seines Stuhles Festung.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Feuer geht vor ihm her und z\u00fcndet an umher seine Feinde.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Seine Blitze leuchten auf den Erdboden; das Erdreich siehet&#8217;s und erschrickt.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Die Berge zerschmelzen wie Wachs vor dem HERRN, vor dem Herrscher des ganzen Erdbodens.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Die Himmel verk\u00fcndigen seine Gerechtigkeit, und alle V\u00f6lker sehen seine Ehre.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Sch\u00e4men m\u00fcssen sich alle, die den Bildern dienen und sich der G\u00f6tzen r\u00fchmen. Betet ihn an, alle G\u00f6tter!<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Zion h\u00f6rt es und ist froh; und die T\u00f6chter Juda&#8217;s sind fr\u00f6hlich, HERR, \u00fcber dein Regiment.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Denn du, HERR, bist der H\u00f6chste in allen Landen; du bist hoch erh\u00f6ht \u00fcber alle G\u00f6tter.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Die ihr den HERRN liebet, hasset das Arge! Der HERR bewahret die Seelen seiner Heiligen; von der Gottlosen Hand wird er sie erretten.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Dem Gerechten mu\u00df das Licht immer wieder aufgehen und Freude den frommen Herzen.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Ihr Gerechten freuet euch des HERRN und danket ihm und preiset seine Heiligkeit!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 98<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm. Singet dem HERRN ein neues Lied; denn er tut Wunder. Er siegt mit seiner Rechten und mit seinem heiligen Arm.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Der HERR l\u00e4\u00dft sein Heil verk\u00fcndigen; vor den V\u00f6lkern l\u00e4\u00dft er seine Gerechtigkeit offenbaren.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Er gedenkt an seine Gnade und Wahrheit dem Hause Israel; aller Welt Enden sehen das Heil unsers Gottes.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Jauchzet dem HERRN, alle Welt; singet, r\u00fchmet und lobet!<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Lobet den HERRN mit Harfen, mit Harfen und Psalmen!<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Mit Drommeten und Posaunen jauchzet vor dem HERRN, dem K\u00f6nig!<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Das Meer brause und was darinnen ist, der Erdboden und die darauf wohnen.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Die Wasserstr\u00f6me frohlocken, und alle Berge seien fr\u00f6hlich<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0vor dem HERRN; denn er kommt das Erdreich zu richten. Er wird den Erdboden richten mit Gerechtigkeit und die V\u00f6lker mit Recht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 99<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Der HERR ist K\u00f6nig, darum zittern die V\u00f6lker; er sitzt auf den Cherubim, darum bebt die Welt.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Der HERR ist gro\u00df zu Zion und hoch \u00fcber alle V\u00f6lker.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Man danke deinem gro\u00dfen und wunderbaren Namen, der da heilig ist.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Im Reich dieses K\u00f6nigs hat man das Recht lieb. Du gibst Fr\u00f6mmigkeit, du schaffest Gericht und Gerechtigkeit in Jakob.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Erhebet den HERRN, unsern Gott, betet an zu seinem Fu\u00dfschemel; denn er ist heilig.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Mose und Aaron unter seinen Priestern und Samuel unter denen, die seinen Namen anrufen, sie riefen an den HERRN, und er erh\u00f6rte sie.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Er redete mit ihnen durch eine Wolkens\u00e4ule; sie hielten seine Zeugnisse und Gebote, die er ihnen gab.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Herr, du bist unser Gott, du erh\u00f6rtest sie; du, Gott, vergabst ihnen und straftest ihr Tun.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Erh\u00f6het den HERRN, unsern Gott, und betet an zu seinem heiligen Berge; denn der HERR, unser Gott, ist heilig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 100<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Dankpsalm. Jauchzet dem HERRN, alle Welt!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Dient dem HERRN mit Freuden; kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Erkennt, da\u00df der HERR Gott ist! Er hat uns gemacht, und nicht wir selbst, zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Geht zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorh\u00f6fen mit Loben; danket ihm, lobet seinen Namen!<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade w\u00e4hret ewig und seine Wahrheit f\u00fcr und f\u00fcr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 101<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids. Von Gnade und Recht will ich singen und dir, HERR, lobsagen.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Ich handle vorsichtig und redlich bei denen, die mir zugeh\u00f6ren, und wandle treulich in meinem Hause.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Ich nehme mir keine b\u00f6se Sache vor; ich hasse den \u00dcbelt\u00e4ter und lasse ihn nicht bei mir bleiben.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Ein verkehrtes Herz mu\u00df von mir weichen; den B\u00f6sen leide ich nicht.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Der seinen N\u00e4chsten heimlich verleumdet, den vertilge ich; ich mag den nicht, der stolze Geb\u00e4rde und hohen Mut hat.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Meine Augen sehen nach den Treuen im Lande, da\u00df sie bei mir wohnen; und habe gerne fromme Diener.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Falsche Leute halte ich nicht in meinem Hause; die L\u00fcgner gedeihen bei mir nicht.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Jeden Morgen will ich vertilgen alle Gottlosen im Lande, da\u00df ich alle \u00dcbelt\u00e4ter ausrotte aus der Stadt des HERRN.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 102<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Gebet des Elenden, so er betr\u00fcbt ist und seine Klage vor dem HERRN aussch\u00fcttet. HERR, h\u00f6re mein Gebet und la\u00df mein Schreien zu dir kommen!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Verbirg dein Antlitz nicht vor mir in der Not, neige deine Ohren zu mir; wenn ich dich anrufe, so erh\u00f6re mich bald!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn meine Tage sind vergangen wie ein Rauch, und meine Gebeine sind verbrannt wie ein Brand.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Mein Herz ist geschlagen und verdorrt wie Gras, da\u00df ich auch vergesse, mein Brot zu essen.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Mein Gebein klebt an meinem Fleisch vor Heulen und Seufzen.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ich bin wie eine Rohrdommel in der W\u00fcste; ich bin gleich wie ein K\u00e4uzlein in den verst\u00f6rten St\u00e4tten.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Ich wache und bin wie ein einsamer Vogel auf dem Dache.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0T\u00e4glich schm\u00e4hen mich meine Feinde; und die mich verspotten, schw\u00f6ren bei mir.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Denn ich esse Asche wie Brot und mische meinen Trank mit Weinen<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0vor deinem Drohen und Zorn, da\u00df du mich aufgehoben und zu Boden gesto\u00dfen hast.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Meine Tage sind dahin wie Schatten, und ich verdorre wie Gras.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Du aber, HERR, bleibst ewiglich und dein Ged\u00e4chtnis f\u00fcr und f\u00fcr.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Du wollest dich aufmachen und \u00fcber Zion erbarmen; denn es ist Zeit, da\u00df du ihr gn\u00e4dig seist, und die Stunde ist gekommen.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Denn deine Knechte wollten gerne, da\u00df sie gebaut w\u00fcrde, und s\u00e4hen gerne, da\u00df ihre Steine und Kalk zugerichtet w\u00fcrden,<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0da\u00df die Heiden den Namen des HERRN f\u00fcrchten und alle K\u00f6nige auf Erden dein Ehre,<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0da\u00df der HERR Zion baut und erscheint in seiner Ehre.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Er wendet sich zum Gebet der Verlassenen und verschm\u00e4ht ihr Gebet nicht.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Das werde geschrieben auf die Nachkommen; und das Volk, das geschaffen soll werden, wird den HERRN loben.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Denn er schaut von seiner heiligen H\u00f6he, und der HERR sieht vom Himmel auf die Erde,<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0da\u00df er das Seufzen des Gefangenen h\u00f6re und losmache die Kinder des Todes,<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0auf da\u00df sie zu Zion predigen den Namen des HERRN und sein Lob zu Jerusalem,<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0wenn die V\u00f6lker zusammenkommen und die K\u00f6nigreiche, dem HERRN zu dienen.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0Er dem\u00fctigt auf dem Wege meine Kraft; er verk\u00fcrzt meine Tage.<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0Ich sage: Mein Gott, nimm mich nicht weg in der H\u00e4lfte meiner Tage! Deine Jahre w\u00e4hren f\u00fcr und f\u00fcr.<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0Du hast vormals die Erde gegr\u00fcndet, und die Himmel sind deiner H\u00e4nde Werk.<\/p>\n<p><strong>26<\/strong>\u00a0Sie werden vergehen, aber du bleibest. Sie werden veralten wie ein Gewand; sie werden verwandelt wie ein Kleid, wenn du sie verwandeln wirst.<\/p>\n<p><strong>27<\/strong>\u00a0Du aber bleibest, wie du bist, und deine Jahre nehmen kein Ende.<\/p>\n<p><strong>28<\/strong>\u00a0Die Kinder deiner Knechte werden bleiben, und ihr Same wird vor dir gedeihen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 103<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids. Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Lobe den HERRN, meine Seele, und vergi\u00df nicht, was er dir Gutes getan hat:<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0der dir alle deine S\u00fcnden vergibt und heilet alle deine Gebrechen,<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0der dein Leben vom Verderben erl\u00f6st, der dich kr\u00f6nt mit Gnade und Barmherzigkeit,<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0der deinen Mund fr\u00f6hlich macht, und du wieder jung wirst wie ein Adler.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Der HERR schafft Gerechtigkeit und Gericht allen, die Unrecht leiden.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Er hat seine Wege Mose wissen lassen, die Kinder Israel sein Tun.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Barmherzig und gn\u00e4dig ist der HERR, geduldig und von gro\u00dfer G\u00fcte.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Er wird nicht immer hadern noch ewiglich Zorn halten.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Er handelt nicht mit uns nach unsern S\u00fcnden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Denn so hoch der Himmel \u00fcber der Erde ist, l\u00e4\u00dft er seine Gnade walten \u00fcber die, so ihn f\u00fcrchten.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0So ferne der Morgen ist vom Abend, l\u00e4\u00dft er unsre \u00dcbertretungen von uns sein.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Wie sich ein Vater \u00fcber Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR \u00fcber die, so ihn f\u00fcrchten.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Denn er kennt, was f\u00fcr ein Gem\u00e4chte wir sind; er gedenkt daran, da\u00df wir Staub sind.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er bl\u00fcht wie eine Blume auf dem Feld;<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0wenn der Wind dar\u00fcber geht, so ist sie nimmer da, und ihre St\u00e4tte kennt sie nicht mehr.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Die Gnade aber des HERRN w\u00e4hret von Ewigkeit zu Ewigkeit \u00fcber die, so ihn f\u00fcrchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0bei denen, die seinen Bund halten und gedenken an seine Gebote, da\u00df sie darnach tun.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Der HERR hat seinen Stuhl im Himmel bereitet, und sein Reich herrscht \u00fcber alles.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Lobet den HERRN, ihr seine Engel, ihr starken Helden, die ihr seine Befehle ausrichtet, da\u00df man h\u00f6re auf die Stimme seines Wortes!<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Lobet den HERRN, alle seine Heerscharen, seine Diener, die ihr seinen Willen tut!<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Lobet den HERRN, alle seine Werke, an allen Orten seiner Herrschaft! Lobe den HERRN, meine Seele!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 104<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Lobe den HERRN, meine Seele! HERR, mein Gott, du bist sehr herrlich; du bist sch\u00f6n und pr\u00e4chtig geschm\u00fcckt.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Licht ist dein Kleid, das du anhast; du breitest aus den Himmel wie einen Teppich;<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Du w\u00f6lbest es oben mit Wasser; du f\u00e4hrst auf den Wolken wie auf einem Wagen und gehst auf den Fittichen des Windes;<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0der du machst Winde zu deinen Engeln und zu deinen Dienern Feuerflammen;<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0der du das Erdreich gegr\u00fcndet hast auf seinem Boden, da\u00df es bleibt immer und ewiglich.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Mit der Tiefe deckst du es wie mit einem Kleide, und Wasser standen \u00fcber den Bergen.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Aber von deinem Schelten flohen sie, von deinem Donner fuhren sie dahin.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Die Berge gingen hoch hervor, und die T\u00e4ler setzten sich herunter zum Ort, den du ihnen gegr\u00fcndet hast.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Du hast eine Grenze gesetzt, dar\u00fcber kommen sie nicht und d\u00fcrfen nicht wiederum das Erdreich bedecken.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Du l\u00e4\u00dft Brunnen quellen in den Gr\u00fcnden, da\u00df die Wasser zwischen den Bergen hinflie\u00dfen,<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0da\u00df alle Tiere auf dem Felde trinken und das Wild seinen Durst l\u00f6sche.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0An denselben sitzen die V\u00f6gel des Himmels und singen unter den Zweigen.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Du feuchtest die Berge von obenher; du machst das Land voll Fr\u00fcchte, die du schaffest;<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0du l\u00e4ssest Gras wachsen f\u00fcr das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, da\u00df du Brot aus der Erde bringest,<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0und da\u00df der Wein erfreue des Menschen Herz, da\u00df seine Gestalt sch\u00f6n werde vom \u00d6l und das Brot des Menschen Herz st\u00e4rke;<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0da\u00df die B\u00e4ume des HERRN voll Saft stehen, die Zedern Libanons, die er gepflanzt hat.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Daselbst nisten die V\u00f6gel, und die Reiher wohnen auf den Tannen.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Die hohen Berge sind der Gemsen Zuflucht, und die Steinkl\u00fcfte der Kaninchen.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Du hast den Mond gemacht, das Jahr darnach zu teilen; die Sonne wei\u00df ihren Niedergang.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Du machst Finsternis, da\u00df es Nacht wird; da regen sich alle wilden Tiere,<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0die jungen L\u00f6wen, die da br\u00fcllen nach dem Raub und ihre Speise suchen von Gott.<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Wenn aber die Sonne aufgeht, heben sie sich davon und legen sich in ihre H\u00f6hlen.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0So geht dann der Mensch aus an seine Arbeit und an sein Ackerwerk bis an den Abend.<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0HERR, wie sind deine Werke so gro\u00df und viel! Du hast sie alle weislich geordnet, und die Erde ist voll deiner G\u00fcter.<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0Das Meer, das so gro\u00df und weit ist, da wimmelt&#8217;s ohne Zahl, gro\u00dfe und kleine Tiere.<\/p>\n<p><strong>26<\/strong>\u00a0Daselbst gehen die Schiffe; da sind Walfische, die du gemacht hast, da\u00df sie darin spielen.<\/p>\n<p><strong>27<\/strong>\u00a0Es wartet alles auf dich, da\u00df du ihnen Speise gebest zu seiner Zeit.<\/p>\n<p><strong>28<\/strong>\u00a0Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gut ges\u00e4ttigt.<\/p>\n<p><strong>29<\/strong>\u00a0Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie; du nimmst weg ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder zu Staub.<\/p>\n<p><strong>30<\/strong>\u00a0Du l\u00e4ssest aus deinen Odem, so werden sie geschaffen, und du erneuest die Gestalt der Erde.<\/p>\n<p><strong>31<\/strong>\u00a0Die Ehre des HERRN ist ewig; der HERR hat Wohlgefallen an seinen Werken.<\/p>\n<p><strong>32<\/strong>\u00a0Er schaut die Erde an, so bebt sie; er r\u00fchrt die Berge an, so rauchen sie.<\/p>\n<p><strong>33<\/strong>\u00a0Ich will dem HERRN singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin.<\/p>\n<p><strong>34<\/strong>\u00a0Meine Rede m\u00fcsse ihm wohl gefallen. Ich freue mich des HERRN.<\/p>\n<p><strong>35<\/strong>\u00a0Der S\u00fcnder m\u00fcsse ein Ende werden auf Erden, und die Gottlosen nicht mehr sein. Lobe den HERRN, meine Seele! Halleluja!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 105<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Danket dem HERRN und predigt seinen Namen; verk\u00fcndigt sein Tun unter den V\u00f6lkern!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Singet von ihm und lobet ihn; redet von allen seinen Wundern!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0R\u00fchmet seinen heiligen Namen; es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen!<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Fraget nach dem HERRN und nach seiner Macht, suchet sein Antlitz allewege!<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Gedenket seiner Wunderwerke, die er getan hat, seiner Wunder und der Gerichte seines Mundes,<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0ihr, der Same Abrahams, seines Knechtes, ihr Kinder Jakobs, seine Auserw\u00e4hlten!<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Er ist der HERR, unser Gott; er richtet in aller Welt.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Er gedenkt ewiglich an seinen Bund, des Wortes, das er verhei\u00dfen hat auf tausend Geschlechter,<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0den er gemacht hat mit Abraham, und des Eides mit Isaak;<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0und stellte es Jakob zu einem Rechte und Israel zum ewigen Bunde<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0und sprach: &#8222;Dir will ich das Land Kanaan geben, das Los eures Erbes,&#8220;<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0da sie wenig und gering waren und Fremdlinge darin.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Und sie zogen von Volk zu Volk, von einem K\u00f6nigreich zum andern Volk.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Er lie\u00df keinen Menschen ihnen Schaden tun und strafte K\u00f6nige um ihretwillen.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0&#8222;Tastet meine Gesalbten nicht an und tut meinen Propheten kein Leid!&#8220;<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Und er lie\u00df Teuerung ins Land kommen und entzog allen Vorrat des Brots.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Er sandte einen Mann vor ihnen hin; Joseph ward zum Knecht verkauft.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Sie zwangen seine F\u00fc\u00dfe in den Stock, sein Leib mu\u00dfte in Eisen liegen,<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0bis da\u00df sein Wort kam und die Rede des HERRN ihn durchl\u00e4uterte.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Da sandte der K\u00f6nig hin und lie\u00df ihn losgeben; der HERR \u00fcber V\u00f6lker hie\u00df ihn herauslassen.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Er setzte ihn zum Herrn \u00fcber sein Haus, zum Herrscher \u00fcber alle seine G\u00fcter,<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0da\u00df er seine F\u00fcrsten unterwiese nach seiner Weise und seine \u00c4ltesten Weisheit lehrte.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0Und Israel zog nach \u00c4gypten, und Jakob ward ein Fremdling im Lande Hams.<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0Und er lie\u00df sein Volk sehr wachsen und machte sie m\u00e4chtiger denn ihre Feinde.<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0Er verkehrte jener Herz, da\u00df sie seinem Volk gram wurden und dachten, seine Knechte mit List zu d\u00e4mpfen.<\/p>\n<p><strong>26<\/strong>\u00a0Er sandte seinen Knecht Mose, Aaron, den er erw\u00e4hlt hatte.<\/p>\n<p><strong>27<\/strong>\u00a0Dieselben taten seine Zeichen unter ihnen und seine Wunder im Lande Hams.<\/p>\n<p><strong>28<\/strong>\u00a0Er lie\u00df Finsternis kommen und machte es finster; und sie waren nicht ungehorsam seinen Worten.<\/p>\n<p><strong>29<\/strong>\u00a0Er verwandelte ihre Wasser in Blut und t\u00f6tete ihre Fische.<\/p>\n<p><strong>30<\/strong>\u00a0Ihr Land wimmelte Fr\u00f6sche heraus in den Kammern ihrer K\u00f6nige.<\/p>\n<p><strong>31<\/strong>\u00a0Er sprach: da kam Ungeziefer, Stechm\u00fccken in all ihr Gebiet.<\/p>\n<p><strong>32<\/strong>\u00a0Er gab ihnen Hagel zum Regen, Feuerflammen in ihrem Lande<\/p>\n<p><strong>33<\/strong>\u00a0und schlug ihre Weinst\u00f6cke und Feigenb\u00e4ume und zerbrach die B\u00e4ume in ihrem Gebiet.<\/p>\n<p><strong>34<\/strong>\u00a0Er sprach: da kamen Heuschrecken und K\u00e4fer ohne Zahl.<\/p>\n<p><strong>35<\/strong>\u00a0Und sie fra\u00dfen alles Gras in ihrem Lande und fra\u00dfen die Fr\u00fcchte auf ihrem Felde.<\/p>\n<p><strong>36<\/strong>\u00a0Er schlug alle Erstgeburt in \u00c4gypten, alle Erstlinge ihrer Kraft.<\/p>\n<p><strong>37<\/strong>\u00a0Und er f\u00fchrte sie aus mit Silber und Gold; und war kein Gebrechlicher unter ihren St\u00e4mmen.<\/p>\n<p><strong>38<\/strong>\u00a0gypten ward froh, da\u00df sie auszogen; denn ihre Furcht war auf sie gefallen.<\/p>\n<p><strong>39<\/strong>\u00a0Er breitete eine Wolke aus zur Decke und ein Feuer, des Nachts zu leuchten.<\/p>\n<p><strong>40<\/strong>\u00a0Sie baten: da lie\u00df er Wachteln kommen; und er s\u00e4ttigte sie mit Himmelsbrot.<\/p>\n<p><strong>41<\/strong>\u00a0Er \u00f6ffnete den Felsen: da flo\u00df Wasser heraus, da\u00df B\u00e4che liefen in der d\u00fcrren W\u00fcste.<\/p>\n<p><strong>42<\/strong>\u00a0Denn er gedachte an sein heiliges Wort, das er Abraham, seinem Knecht, hatte geredet.<\/p>\n<p><strong>43<\/strong>\u00a0Also f\u00fchrte er sein Volk in Freuden und seine Auserw\u00e4hlten in Wonne<\/p>\n<p><strong>44<\/strong>\u00a0und gab ihnen die L\u00e4nder der Heiden, da\u00df sie die G\u00fcter der V\u00f6lker einnahmen,<\/p>\n<p><strong>45<\/strong>\u00a0auf da\u00df sie halten sollten seine Rechte und sein Gesetze bewahren. Halleluja!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 106<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Halleluja! Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Wer kann die gro\u00dfen Taten des HERRN ausreden und alle seine l\u00f6blichen Werke preisen?<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Wohl denen, die das Gebot halten und tun immerdar recht!<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0HERR, gedenke mein nach der Gnade, die du dem Volk verhei\u00dfen hast; beweise uns deine Hilfe,<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0da\u00df wir sehen m\u00f6gen die Wohlfahrt deiner Auserw\u00e4hlten und uns freuen, da\u00df es deinem Volk wohl geht, und uns r\u00fchmen mit deinem Erbteil.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Wir haben ges\u00fcndigt samt unsern V\u00e4tern; wir haben mi\u00dfgehandelt und sind gottlos gewesen.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Unsre V\u00e4ter in \u00c4gypten wollten deine Wunder nicht verstehen; sie gedachten nicht an deine gro\u00dfe G\u00fcte und waren ungehorsam am Meer, am Schilfmeer.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Er half ihnen aber um seines Namens willen, da\u00df er seine Macht bewiese.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Und er schalt das Schilfmeer: da ward&#8217;s trocken, und f\u00fchrte sie durch die Tiefen wie in einer W\u00fcste<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0und half ihnen von der Hand des, der sie ha\u00dfte, und erl\u00f6ste sie von der Hand des Feindes;<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0und die Wasser ers\u00e4uften ihre Widersacher, da\u00df nicht einer \u00fcbrig blieb.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Da glaubten sie an seine Worte und sangen sein Lob.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Aber sie verga\u00dfen bald seiner Werke; sie warteten nicht auf seinen Rat.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Und sie wurden l\u00fcstern in der W\u00fcste und versuchten Gott in der Ein\u00f6de.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Er aber gab ihnen ihre Bitte und sandte ihnen genug, bis ihnen davor ekelte.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Und sie emp\u00f6rten sich wider Mose im Lager, wider Aaron, den Heiligen des HERRN.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Die Erde tat sich auf und verschlang Dathan und deckte zu die Rotte Abirams,<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0und Feuer ward unter ihrer Rotte angez\u00fcndet, die Flamme verbrannte die Gottlosen.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Sie machten ein Kalb am Horeb und beteten an das gegossene Bild<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0und verwandelten ihre Ehre in ein Gleichnis eines Ochsen, der Gras fri\u00dft.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Sie verga\u00dfen Gottes, ihres Heilands, der so gro\u00dfe Dinge in \u00c4gypten getan hatte,<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Wunder im Lande Hams und schreckliche Werke am Schilfmeer.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0Und er sprach, er wolle sie vertilgen, wo nicht Mose, sein Auserw\u00e4hlter, in den Ri\u00df getreten w\u00e4re vor ihm, seinen Grimm abzuwenden, auf da\u00df er sie nicht gar verderbte.<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0und sie verachteten das liebe Land, sie glaubten seinem Wort nicht<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0und murrten in ihren H\u00fctten; sie gehorchten der Stimme des HERRN nicht.<\/p>\n<p><strong>26<\/strong>\u00a0Und er hob auf seine Hand wider sie, da\u00df er sie niederschl\u00fcge in der W\u00fcste<\/p>\n<p><strong>27<\/strong>\u00a0und w\u00fcrfe ihren Samen unter die Heiden und zerstreute sie in die L\u00e4nder.<\/p>\n<p><strong>28<\/strong>\u00a0Und sie hingen sich an den Baal-Peor und a\u00dfen von den Opfern der toten G\u00f6tzen<\/p>\n<p><strong>29<\/strong>\u00a0und erz\u00fcrnten ihn mit ihrem Tun; da brach auch die Plage unter sie.<\/p>\n<p><strong>30<\/strong>\u00a0Da trat Pinehas herzu und schlichtete die Sache; da ward der Plage gesteuert.<\/p>\n<p><strong>31<\/strong>\u00a0Das ward ihm gerechnet zur Gerechtigkeit f\u00fcr und f\u00fcr ewiglich.<\/p>\n<p><strong>32<\/strong>\u00a0Und sie erz\u00fcrnten ihn am Haderwasser, und Mose ging es \u00fcbel um ihretwillen.<\/p>\n<p><strong>33<\/strong>\u00a0Denn sie betr\u00fcbten ihm sein Herz, da\u00df ihm etliche Worte entfuhren.<\/p>\n<p><strong>34<\/strong>\u00a0Auch vertilgten sie die V\u00f6lker nicht, wie sie doch der HERR gehei\u00dfen hatte;<\/p>\n<p><strong>35<\/strong>\u00a0sondern sie mengten sich unter die Heiden und lernten derselben Werke<\/p>\n<p><strong>36<\/strong>\u00a0und dienten ihren G\u00f6tzen; die wurden ihnen zum Fallstrick.<\/p>\n<p><strong>37<\/strong>\u00a0Und sie opferten ihre S\u00f6hne und ihre T\u00f6chter den Teufeln<\/p>\n<p><strong>38<\/strong>\u00a0und vergossen unschuldig Blut, das Blut ihrer S\u00f6hne und ihrer T\u00f6chter, die sie opferten den G\u00f6tzen Kanaans, da\u00df das Land mit Blutschulden befleckt ward;<\/p>\n<p><strong>39<\/strong>\u00a0und verunreinigten sich mit ihren Werken und wurden abg\u00f6ttisch mit ihrem Tun.<\/p>\n<p><strong>40<\/strong>\u00a0Da ergrimmte der Zorn des HERRN \u00fcber sein Volk, und er gewann einen Greuel an seinem Erbe<\/p>\n<p><strong>41<\/strong>\u00a0und gab sie in die H\u00e4nde der Heiden, da\u00df \u00fcber sie herrschten, die ihnen gram waren.<\/p>\n<p><strong>42<\/strong>\u00a0Und ihre Feinde \u00e4ngsteten sie; und sie wurden gedem\u00fctigt unter ihre H\u00e4nde.<\/p>\n<p><strong>43<\/strong>\u00a0Er errettete sie oftmals; aber sie erz\u00fcrnten ihn mit ihrem Vornehmen und wurden wenig um ihrer Missetat willen.<\/p>\n<p><strong>44<\/strong>\u00a0Und er sah ihre Not an, da er ihre Klage h\u00f6rte,<\/p>\n<p><strong>45<\/strong>\u00a0und gedachte an seinen Bund, den er mit ihnen gemacht hatte; und es reute ihn nach seiner gro\u00dfen G\u00fcte,<\/p>\n<p><strong>46<\/strong>\u00a0und er lie\u00df sie zur Barmherzigkeit kommen vor allen, die sie gefangen hatten.<\/p>\n<p><strong>47<\/strong>\u00a0Hilf uns, HERR, unser Gott, und bringe uns zusammen aus den Heiden, da\u00df wir danken deinem heiligen Namen und r\u00fchmen dein Lob.<\/p>\n<p><strong>48<\/strong>\u00a0Gelobet sei der HERR, der Gott Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit, und alles Volk spreche: Amen, halleluja!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 107<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0So sollen sagen, die erl\u00f6st sind durch den HERRN, die er aus der Not erl\u00f6st hat<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0und die er aus den L\u00e4ndern zusammengebracht hat vom Aufgang, vom Niedergang, von Mitternacht und vom Meer.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Die irregingen in der W\u00fcste, in ungebahntem Wege, und fanden keine Stadt, da sie wohnen konnten,<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0hungrig und durstig, und ihre Seele verschmachtete;<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0die zum HERRN riefen in ihrer Not, und er errettete sie aus ihren \u00c4ngsten<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0und f\u00fchrte sie einen richtigen Weg, da\u00df sie gingen zur Stadt, da sie wohnen konnten:<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0die sollen dem HERRN danken f\u00fcr seine G\u00fcte und f\u00fcr seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0da\u00df er s\u00e4ttigt die durstige Seele und f\u00fcllt die hungrige Seele mit Gutem.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Die da sitzen mu\u00dften in Finsternis und Dunkel, gefangen in Zwang und Eisen,<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0darum da\u00df sie Gottes Geboten ungehorsam gewesen waren und das Gesetz des H\u00f6chsten gesch\u00e4ndet hatten,<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0daf\u00fcr ihr Herz mit Ungl\u00fcck geplagt werden mu\u00dfte, da\u00df sie dalagen und ihnen niemand half;<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0die zum HERRN riefen in ihrer Not, und er half ihnen aus ihren \u00c4ngsten<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0und f\u00fchrte sie aus der Finsternis und Dunkel und zerri\u00df ihre Bande:<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0die sollen dem HERRN danken f\u00fcr seine G\u00fcte und f\u00fcr seine Wunder, die an den Menschenkindern tut,<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0da\u00df er zerbricht eherne T\u00fcren und zerschl\u00e4gt eiserne Riegel.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Die Narren, so geplagt waren um ihrer \u00dcbertretung willen und um ihrer S\u00fcnden willen,<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0da\u00df ihnen ekelte vor aller Speise und sie todkrank wurden;<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0die riefen zum HERRN in ihrer Not, und er half ihnen aus ihren \u00c4ngsten,<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0er sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie, da\u00df sie nicht starben:<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0die sollen dem HERRN danken f\u00fcr seine G\u00fcte und f\u00fcr seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0und Dank opfern und erz\u00e4hlen seine Werke mit Freuden.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0Die mit Schiffen auf dem Meer fuhren und trieben ihren Handel in gro\u00dfen Wassern;<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0die des HERRN Werke erfahren haben und seine Wunder im Meer,<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0wenn er sprach und einen Sturmwind erregte, der die Wellen erhob,<\/p>\n<p><strong>26<\/strong>\u00a0und sie gen Himmel fuhren und in den Abgrund fuhren, da\u00df ihre Seele vor Angst verzagte,<\/p>\n<p><strong>27<\/strong>\u00a0da\u00df sie taumelten und wankten wie ein Trunkener und wu\u00dften keinen Rat mehr;<\/p>\n<p><strong>28<\/strong>\u00a0die zum HERRN schrieen in ihrer Not, und er f\u00fchrte sie aus ihren \u00c4ngsten<\/p>\n<p><strong>29<\/strong>\u00a0und stillte das Ungewitter, da\u00df die Wellen sich legten<\/p>\n<p><strong>30<\/strong>\u00a0und sie froh wurden, da\u00df es still geworden war und er sie zu Lande brachte nach ihrem Wunsch:<\/p>\n<p><strong>31<\/strong>\u00a0die sollen dem HERRN danken f\u00fcr seine G\u00fcte und f\u00fcr seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,<\/p>\n<p><strong>32<\/strong>\u00a0und ihn bei der Gemeinde preisen und bei den Alten r\u00fchmen. {~}<\/p>\n<p><strong>33<\/strong>\u00a0Er machte B\u00e4che trocken und lie\u00df Wasserquellen versiegen,<\/p>\n<p><strong>34<\/strong>\u00a0da\u00df ein fruchtbar Land zur Salzw\u00fcste wurde um der Bosheit willen derer, die darin wohnten.<\/p>\n<p><strong>35<\/strong>\u00a0Er machte das Trockene wiederum wasserreich und im d\u00fcrren Lande Wasserquellen<\/p>\n<p><strong>36<\/strong>\u00a0und hat die Hungrigen dahingesetzt, da\u00df sie eine Stadt zurichten, da sie wohnen konnten,<\/p>\n<p><strong>37<\/strong>\u00a0und \u00c4cker bes\u00e4en und Weinberge pflanzen m\u00f6chten und die j\u00e4hrlichen Fr\u00fcchte gew\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>38<\/strong>\u00a0Und er segnete sie, da\u00df sie sich sehr mehrten, und gab ihnen viel Vieh.<\/p>\n<p><strong>39<\/strong>\u00a0Sie waren niedergedr\u00fcckt und geschw\u00e4cht von dem B\u00f6sen, das sie gezwungen und gedrungen hatte.<\/p>\n<p><strong>40<\/strong>\u00a0Er sch\u00fcttete Verachtung auf die F\u00fcrsten und lie\u00df sie irren in der W\u00fcste, da kein Weg ist,<\/p>\n<p><strong>41<\/strong>\u00a0und sch\u00fctzte den Armen vor Elend und mehrte sein Geschlecht wie eine Herde.<\/p>\n<p><strong>42<\/strong>\u00a0Solches werden die Frommen sehen und sich freuen; und aller Bosheit wird das Maul gestopft werden.<\/p>\n<p><strong>43<\/strong>\u00a0Wer ist weise und beh\u00e4lt dies? So werden sie merken, wie viel Wohltaten der HERR erzeigt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 108<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalmlied Davids. Gott, es ist mein rechter Ernst; ich will singen und dichten, meine Ehre auch.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Wohlauf, Psalter und Harfe! Ich will in der Fr\u00fche auf sein.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Ich will dir danken, HERR, unter den V\u00f6lkern; ich will dir lobsingen unter den Leuten.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Denn deine Gnade reicht, soweit der Himmel ist, und deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Erhebe dich, Gott, \u00fcber den Himmel, und deine Ehre \u00fcber alle Lande.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Auf da\u00df deine lieben Freunde erledigt werden, hilf mit deiner Rechten und erh\u00f6re mich!<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Gott redete in seinem Heiligtum, des bin ich froh, und will Sichem teilen und das Tal Sukkoth abmessen.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Gilead ist mein, Manasse ist auch mein, und Ephraim ist die Macht meines Hauptes, Juda ist mein Zepter,<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Moab ist mein Waschbecken, ich will meinen Schuh \u00fcber Edom strecken, \u00fcber die Philister will ich jauchzen.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Wer will mich f\u00fchren in eine feste Stadt? Wer wird mich leiten bis nach Edom?<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Wirst du es nicht tun, Gott, der du uns verst\u00f6\u00dfest und ziehest nicht aus, Gott, mit unserm Heer?<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Schaffe uns Beistand in der Not; denn Menschenhilfe ist nichts n\u00fctze.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Mit Gott wollen wir Taten tun; er wird unsre Feinde untertreten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 109<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen. Gott, mein Ruhm, schweige nicht!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Denn sie haben ihr gottloses und falsches Maul gegen mich aufgetan und reden wider mich mit falscher Zunge;<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0und sie reden giftig wider mich allenthalben und streiten wider mich ohne Ursache.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Daf\u00fcr, da\u00df ich sie liebe, sind sie wider mich; ich aber bete.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Sie beweisen mir B\u00f6ses um Gutes und Ha\u00df um Liebe.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Setze Gottlose \u00fcber ihn; und der Satan m\u00fcsse stehen zu seiner Rechten.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Wenn er gerichtet wird, m\u00fcsse er verdammt ausgehen, und sein Gebet m\u00fcsse S\u00fcnde sein.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Seiner Tage m\u00fcssen wenige werden, und sein Amt m\u00fcsse ein anderer empfangen.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Seine Kinder m\u00fcssen Waisen werden und sein Weib eine Witwe.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Seine Kinder m\u00fcssen in der Irre gehen und betteln und suchen, als die verdorben sind.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Es m\u00fcsse der Wucherer aussaugen alles, was er hat; und Fremde m\u00fcssen seine G\u00fcter rauben.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Und niemand m\u00fcsse ihm Gutes tun, und niemand erbarme sich seiner Waisen.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Seine Nachkommen m\u00fcssen ausgerottet werden; ihr Name werde im andern Glied vertilgt.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Seiner V\u00e4ter Missetat m\u00fcsse gedacht werden vor dem HERRN, und seiner Mutter S\u00fcnde m\u00fcsse nicht ausgetilgt werden.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Der HERR m\u00fcsse sie nimmer aus den Augen lassen, und ihr Ged\u00e4chtnis m\u00fcsse ausgerottet werden auf Erden,<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0darum da\u00df er so gar keine Barmherzigkeit hatte, sondern verfolgte den Elenden und Armen und Betr\u00fcbten, da\u00df er ihn t\u00f6tete. {~}<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Und er wollte den Fluch haben, der wird ihm auch kommen; er wollte den Segen nicht, so wird er auch ferne von ihm bleiben.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Er zog an den Fluch wie sein Hemd; der ist in sein Inwendiges gegangen wie Wasser, und wie \u00d6l in seine Gebeine;<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0So werde er ihm wie ein Kleid, das er anhabe, und wie ein G\u00fcrtel, mit dem er allewege sich g\u00fcrte.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0So geschehe denen vom HERRN, die mir zuwider sind und reden B\u00f6ses wider meine Seele.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Aber du, HERR HERR, sei du mit mir um deines Namens willen; denn deine Gnade ist mein Trost: errette mich!<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Denn ich bin arm und elend; mein Herz ist zerschlagen in mir.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0Ich fahre dahin wie ein Schatten, der vertrieben wird, und werde verjagt wie die Heuschrecken.<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0Meine Kniee sind schwach von Fasten, und mein Fleisch ist mager und hat kein Fett.<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0Und ich mu\u00df ihr Spott sein; wenn sie mich sehen, sch\u00fctteln sie ihren Kopf.<\/p>\n<p><strong>26<\/strong>\u00a0Stehe mir bei, HERR, mein Gott! hilf mir nach deiner Gnade,<\/p>\n<p><strong>27<\/strong>\u00a0da\u00df sie innewerden, da\u00df dies sei deine Hand, da\u00df du, HERR, solches tust.<\/p>\n<p><strong>28<\/strong>\u00a0Fluchen sie, so segne du. Setzen sie sich wider mich, so sollen sie zu Schanden werden; aber dein Knecht m\u00fcsse sich freuen.<\/p>\n<p><strong>29<\/strong>\u00a0Meine Widersacher m\u00fcssen mit Schmach angezogen werden und mit ihrer Schande bekleidet werden wie ein Rock.<\/p>\n<p><strong>30<\/strong>\u00a0Ich will dem HERRN sehr danken mit meinem Munde und ihn r\u00fchmen unter vielen.<\/p>\n<p><strong>31<\/strong>\u00a0Denn er steht dem Armen zur Rechten, da\u00df er ihm helfe von denen, die sein Leben verurteilen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 110<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids. Der HERR sprach zu meinem Herrn: &#8222;Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner F\u00fc\u00dfe lege.&#8220;<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Der HERR wird das Zepter deines Reiches senden aus Zion: &#8222;Herrsche unter deinen Feinden!&#8220;<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Nach deinem Sieg wird dir dein Volk willig opfern in heiligem Schmuck. Deine Kinder werden dir geboren wie der Tau aus der Morgenr\u00f6te.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Der HERR hat geschworen, und es wird ihn nicht gereuen: &#8222;Du ist ein Priester ewiglich nach der Weise Melchisedeks.&#8220;<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Der HERR zu deiner Rechten wird zerschmettern die K\u00f6nige am Tage seines Zorns;<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0er wird richten unter den Heiden; er wird ein gro\u00dfes Schlagen unter ihnen tun; er wird zerschmettern das Haupt \u00fcber gro\u00dfe Lande.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Er wird trinken vom Bach auf dem Wege; darum wird er das Haupt emporheben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 111<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Halleluja! Ich danke dem HERRN von ganzem Herzen im Rat der Frommen und in der Gemeinde.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Gro\u00df sind die Werke des HERRN; wer ihrer achtet, der hat eitel Lust daran.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Was er ordnet, das ist l\u00f6blich und herrlich; und seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Er hat ein Ged\u00e4chtnis gestiftet seiner Wunder, der gn\u00e4dige und barmherzige HERR.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Er gibt Speise denen, die ihn f\u00fcrchten; er gedenkt ewiglich an seinen Bund.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Er l\u00e4\u00dft verk\u00fcndigen seine gewaltigen Taten seinem Volk, da\u00df er ihnen gebe das Erbe der Heiden.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Die Werke seiner H\u00e4nde sind Wahrheit und Recht; alle seine Gebote sind rechtschaffen.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Sie werden erhalten immer und ewiglich und geschehen treulich und redlich.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Er sendet eine Erl\u00f6sung seinem Volk; er verheizt, da\u00df sein Bund ewiglich bleiben soll. Heilig und hehr ist sein Name.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang. Das ist eine feine Klugheit, wer darnach tut, des Lob bleibt ewiglich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 112<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Halleluja! Wohl dem, der den HERRN f\u00fcrchtet, der gro\u00dfe Lust hat zu seinen Geboten!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Des Same wird gewaltig sein auf Erden; das Geschlecht der Frommen wird gesegnet sein.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Reichtum und die F\u00fclle wird in ihrem Hause sein, und ihre Gerechtigkeit bleibt ewiglich.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Den Frommen geht das Licht auf in der Finsternis von dem Gn\u00e4digen, Barmherzigen und Gerechten.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Wohl dem, der barmherzig ist und gerne leidet und richtet seine Sachen aus, da\u00df er niemand Unrecht tue!<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Denn er wird ewiglich bleiben; des Gerechten wird nimmermehr vergessen.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Wenn eine Plage kommen will, so f\u00fcrchtet er sich nicht; sein Herz hofft unverzagt auf den HERRN.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Sein Herz ist getrost und f\u00fcrchtet sich nicht, bis er seine Lust an seinen Feinden sieht.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Er streut aus und gibt den Armen; seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich, sein Horn wird erh\u00f6ht mit Ehren.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Der Gottlose wird&#8217;s sehen, und es wird ihn verdrie\u00dfen; seine Z\u00e4hne wird er zusammenbei\u00dfen und vergehen. Denn was die Gottlosen gerne wollten, das ist verloren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 113<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Halleluja! Lobet, ihr Knechte des HERRN, lobet den Namen des HERRN!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Gelobet sei des HERRN Name von nun an bis in Ewigkeit!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des HERRN!<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Der HERR ist hoch \u00fcber alle Heiden; seine Ehre geht, soweit der Himmel ist.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Wer ist wie der HERR, unser Gott? der sich so hoch gesetzt hat<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0und auf das Niedrige sieht im Himmel und auf Erden;<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0der den Geringen aufrichtet aus dem Staube und erh\u00f6ht den Armen aus dem Kot,<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0da\u00df er ihn setze neben die F\u00fcrsten, neben die F\u00fcrsten seines Volkes;<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0der die Unfruchtbare im Hause wohnen macht, da\u00df sie eine fr\u00f6hliche Kindermutter wird. Halleluja!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 114<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Da Israel aus \u00c4gypten zog, das Haus Jakob aus dem fremden Volk,<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0da ward Juda sein Heiligtum, Israel seine Herrschaft.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Das Meer sah es und floh; der Jordan wandte sich zur\u00fcck;<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0die Berge h\u00fcpften wie die L\u00e4mmer, die H\u00fcgel wie die jungen Schafe.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Was war dir, du Meer, da\u00df du flohest, und du, Jordan, da\u00df du dich zur\u00fcckwandtest,<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0ihr Berge, da\u00df ihr h\u00fcpftet wie die L\u00e4mmer, ihr H\u00fcgel wie die jungen Schafe?<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Vor dem HERRN bebte die Erde, vor dem Gott Jakobs,<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0der den Fels wandelte in einen Wassersee und die Steine in Wasserbrunnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 115<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Nicht uns, HERR, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre um deine Gnade und Wahrheit!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Warum sollen die Heiden sagen: Wo ist nun ihr Gott?<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Aber unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Jener G\u00f6tzen aber sind Silber und Gold, von Menschenh\u00e4nden gemacht.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Sie haben M\u00e4uler, und reden nicht; sie haben Augen, und sehen nicht;<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0sie haben Ohren, und h\u00f6ren nicht; sie heben Nasen, und riechen nicht;<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0sie haben H\u00e4nde, und greifen nicht; F\u00fc\u00dfe haben sie, und gehen nicht; sie reden nicht durch ihren Hals.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Die solche machen, sind ihnen gleich, und alle, die auf sie hoffen.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Aber Israel hoffe auf den HERRN! Der ist ihre Hilfe und Schild.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Das Haus Aaron hoffe auf den HERRN! Der ist ihre Hilfe und Schild.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Die den HERRN f\u00fcrchten, hoffen auf den HERRN! Der ist ihre Hilfe und Schild.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Der HERR denkt an uns und segnet uns; er segnet das Haus Israel, er segnet das Haus Aaron;<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0er segnet, die den HERRN f\u00fcrchten, Kleine und Gro\u00dfe.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Der HERR segne euch je mehr und mehr, euch und eure Kinder!<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Ihr seid die Gesegneten des HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Der Himmel allenthalben ist des HERRN; aber die Erde hat er den Menschenkindern gegeben.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Die Toten werden dich, HERR, nicht loben, noch die hinunterfahren in die Stille;<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0sondern wir loben den HERRN von nun an bis in Ewigkeit. Halleluja!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 116<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Das ist mir lieb, da\u00df der HERR meine Stimme und mein Flehen h\u00f6rt.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Denn er neigte sein Ohr zu mir; darum will ich mein Leben lang ihn anrufen.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Stricke des Todes hatten mich umfangen, und \u00c4ngste der H\u00f6lle hatten mich getroffen; ich kam in Jammer und Not.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Aber ich rief an den Namen des HERRN: O HERR, errette mein Seele!<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Der HERR ist gn\u00e4dig und gerecht, und unser Gott ist barmherzig.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Der HERR beh\u00fctet die Einf\u00e4ltigen; wenn ich unterliege, so hilft er mir.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Sei nun wieder zufrieden, meine Seele; denn der HERR tut dir Gutes.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Denn du hast meine Seele aus dem Tode gerissen, meine Augen von den Tr\u00e4nen, meinen Fu\u00df vom Gleiten.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Ich werde wandeln vor dem HERRN im Lande der Lebendigen.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Ich glaube, darum rede ich; ich werde aber sehr geplagt.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Ich sprach in meinem Zagen: Alle Menschen sind L\u00fcgner.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Wie soll ich dem HERRN vergelten alle seine Wohltat, die er an mir tut?<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Ich will den Kelch des Heils nehmen und des HERRN Namen predigen.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Ich will mein Gel\u00fcbde dem HERRN bezahlen vor allem seinem Volk.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Der Tod seiner Heiligen ist wertgehalten vor dem HERRN.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0O HERR, ich bin dein Knecht; ich bin dein Knecht, deiner Magd Sohn. Du hast meine Bande zerrissen. {~}<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Dir will ich Dank opfern und des HERRN Namen predigen.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Ich will meine Gel\u00fcbde dem HERRN bezahlen vor allem seinem Volk,<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0in den H\u00f6fen am Hause des HERRN, in dir Jerusalem. Halleluja!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 117<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Lobet den HERRN, alle Heiden; preiset ihn, alle V\u00f6lker!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Denn seine Gnade und Wahrheit waltet \u00fcber uns in Ewigkeit. Halleluja! {~}<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 118<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Es sage nun Israel: Seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Es sage nun das Haus Aaron: Seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Es sagen nun, die den HERRN f\u00fcrchten: Seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0In der Angst rief ich den HERRN an, und der HERR erh\u00f6rte mich und tr\u00f6stete mich.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Der HERR ist mit mir, darum f\u00fcrchte ich mich nicht; was k\u00f6nnen mir Menschen tun?<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Der HERR ist mit mir, mir zu helfen; und ich will meine Lust sehen an meinen Feinden.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Es ist gut, auf den HERRN zu vertrauen, und nicht sich verlassen auf Menschen.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Es ist gut auf den HERRN vertrauen und nicht sich verlassen auf F\u00fcrsten.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Alle Heiden umgeben mich; aber im Namen des HERRN will ich sie zerhauen.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Sie umgeben mich allenthalben; aber im Namen des HERRN will ich sie zerhauen.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Sie umgeben mich wie Bienen; aber sie erl\u00f6schen wie Feuer in Dornen; im Namen des HERRN will ich sie zerhauen.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Man st\u00f6\u00dft mich, da\u00df ich fallen soll; aber der HERR hilft mir.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Der HERR ist meine Macht und mein Psalm und ist mein Heil.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Man singt mit Freuden vom Sieg in den H\u00fctten der Gerechten: &#8222;Die Rechte des HERRN beh\u00e4lt den Sieg;<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0die Rechte des HERRN ist erh\u00f6ht; die Rechte des HERRN beh\u00e4lt den Sieg!&#8220;<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Ich werde nicht sterben, sondern leben und des HERRN Werke verk\u00fcndigen.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Der HERR z\u00fcchtigt mich wohl; aber er gibt mich dem Tode nicht.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit, da\u00df ich dahin eingehe und dem HERRN danke.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Das ist das Tor des HERRN; die Gerechten werden dahin eingehen.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Ich danke dir, da\u00df du mich dem\u00fctigst und hilfst mir.<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0Das ist vom HERRN geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen.<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasset uns freuen und fr\u00f6hlich darinnen sein.<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0O HERR, hilf! o HERR, la\u00df wohl gelingen!<\/p>\n<p><strong>26<\/strong>\u00a0Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN! Wir segnen euch, die ihr vom Hause des HERRN seid.<\/p>\n<p><strong>27<\/strong>\u00a0der HERR ist Gott, der uns erleuchtet. Schm\u00fccket das Fest mit Maien bis an die H\u00f6rner des Altars!<\/p>\n<p><strong>28<\/strong>\u00a0Du bist mein Gott, und ich danke dir; mein Gott, ich will dich preisen.<\/p>\n<p><strong>29<\/strong>\u00a0Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und sein G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 119<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Wohl denen, die ohne Tadel leben, die im Gesetz des HERRN wandeln!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Wohl denen, die seine Zeugnisse halten, die ihn von ganzem Herzen suchen!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn welche auf seinen Wegen wandeln, die tun kein \u00dcbel.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Du hast geboten, flei\u00dfig zu halten deine Befehle.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Oh da\u00df mein Leben deine Rechte mit ganzem Ernst hielte!<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Wenn ich schaue allein auf deine Gebote, so werde ich nicht zu Schanden.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Ich danke dir von Herzen, da\u00df du mich lehrst die Rechte deiner Gerechtigkeit.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Deine Rechte will ich halten; verla\u00df mich nimmermehr.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Wie wird ein J\u00fcngling seinen Weg unstr\u00e4flich gehen? Wenn er sich h\u00e4lt nach deinen Worten.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Ich suche dich von ganzem Herzen; la\u00df mich nicht abirren von deinen Geboten.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Ich behalte dein Wort in meinem Herzen, auf da\u00df ich nicht wieder dich s\u00fcndige.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Gelobt seist du, HERR! Lehre mich deine Rechte!<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Ich will mit meinen Lippen erz\u00e4hlen alle Rechte deines Mundes.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Ich freue mich des Weges deiner Zeugnisse wie \u00fcber allerlei Reichtum.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Ich rede von dem, was du befohlen hast, und schaue auf deine Wege.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Ich habe Lust zu deinen Rechten und vergesse deiner Worte nicht.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Tue wohl deinem Knecht, da\u00df ich lebe und dein Wort halte.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0\u00d6ffne mir die Augen, da\u00df ich sehe die Wunder an deinem Gesetz.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Ich bin ein Gast auf Erden; verbirg deine Gebote nicht vor mir.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Meine Seele ist zermalmt vor Verlangen nach deinen Rechten allezeit.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Du schiltst die Stolzen; verflucht sind, die von deinen Geboten abirren.<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Wende von mir Schmach und Verachtung; denn ich halte deine Zeugnisse.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0Es sitzen auch die F\u00fcrsten und reden wider mich; aber dein Knecht redet von deinen Rechten.<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0Ich habe Lust zu deinen Zeugnissen; die sind meine Ratsleute.<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0Meine Seele liegt im Staube; erquicke mich nach deinem Wort.<\/p>\n<p><strong>26<\/strong>\u00a0Ich erz\u00e4hle meine Wege, und du erh\u00f6rst mich; lehre mich deine Rechte.<\/p>\n<p><strong>27<\/strong>\u00a0Unterweise mich den Weg deiner Befehle, so will ich reden von deinen Wundern.<\/p>\n<p><strong>28<\/strong>\u00a0Ich gr\u00e4me mich, da\u00df mir das Herz verschmachtet; st\u00e4rke mich nach deinem Wort.<\/p>\n<p><strong>29<\/strong>\u00a0Wende von mir den falschen Weg und g\u00f6nne mir dein Gesetz.<\/p>\n<p><strong>30<\/strong>\u00a0Ich habe den Weg der Wahrheit erw\u00e4hlt; deine Rechte habe ich vor mich gestellt.<\/p>\n<p><strong>31<\/strong>\u00a0Ich hange an deinen Zeugnissen; HERR, la\u00df mich nicht zu Schanden werden!<\/p>\n<p><strong>32<\/strong>\u00a0Wenn du mein Herz tr\u00f6stest, so laufe ich den Weg deiner Gebote.<\/p>\n<p><strong>33<\/strong>\u00a0Zeige mir, HERR, den Weg deiner Rechte, da\u00df ich sie bewahre bis ans Ende.<\/p>\n<p><strong>34<\/strong>\u00a0Unterweise mich, da\u00df ich bewahre dein Gesetz und halte es von ganzem Herzen.<\/p>\n<p><strong>35<\/strong>\u00a0F\u00fchre mich auf dem Steige deiner Gebote; denn ich habe Lust dazu.<\/p>\n<p><strong>36<\/strong>\u00a0Neige mein Herz zu deinen Zeugnissen, und nicht zum Geiz.<\/p>\n<p><strong>37<\/strong>\u00a0Wende meine Augen ab, da\u00df sie nicht sehen nach unn\u00fctzer Lehre; sondern erquicke mich auf deinem Wege.<\/p>\n<p><strong>38<\/strong>\u00a0La\u00df deinen Knecht dein Gebot fest f\u00fcr dein Wort halten, da\u00df ich mich nicht f\u00fcrchte.<\/p>\n<p><strong>39<\/strong>\u00a0Wende von mir die Schmach, die ich scheue; denn deine Rechte sind lieblich.<\/p>\n<p><strong>40<\/strong>\u00a0Siehe, ich begehre deiner Befehle; erquicke mich mit deiner Gerechtigkeit.<\/p>\n<p><strong>41<\/strong>\u00a0HERR, la\u00df mir deine Gnade widerfahren, deine Hilfe nach deinem Wort,<\/p>\n<p><strong>42<\/strong>\u00a0da\u00df ich antworten m\u00f6ge meinem L\u00e4sterer; denn ich verlasse mich auf dein Wort.<\/p>\n<p><strong>43<\/strong>\u00a0Und nimm ja nicht von meinem Munde das Wort der Wahrheit; denn ich hoffe auf deine Rechte.<\/p>\n<p><strong>44<\/strong>\u00a0Ich will dein Gesetz halten allewege, immer und ewiglich.<\/p>\n<p><strong>45<\/strong>\u00a0Und ich wandle fr\u00f6hlich; denn ich suche deine Befehle.<\/p>\n<p><strong>46<\/strong>\u00a0Ich rede von deinen Zeugnissen vor K\u00f6nigen und sch\u00e4me mich nicht<\/p>\n<p><strong>47<\/strong>\u00a0und habe Lust an deinen Geboten, und sie sind mir lieb,<\/p>\n<p><strong>48<\/strong>\u00a0und hebe meine H\u00e4nde auf zu deinen Geboten, die mir lieb sind, und rede von deinen Rechten.<\/p>\n<p><strong>49<\/strong>\u00a0Gedenke deinem Knechte an dein Wort, auf welches du mich l\u00e4ssest hoffen.<\/p>\n<p><strong>50<\/strong>\u00a0Das ist mein Trost in meinem Elend; denn dein Wort erquickt mich.<\/p>\n<p><strong>51<\/strong>\u00a0Die Stolzen haben ihren Spott an mir; dennoch weiche ich nicht von deinem Gesetz.<\/p>\n<p><strong>52<\/strong>\u00a0HERR, wenn ich gedenke, wie du von der Welt her gerichtet hast, so werde ich getr\u00f6stet.<\/p>\n<p><strong>53<\/strong>\u00a0Ich bin entbrannt \u00fcber die Gottlosen, die dein Gesetz verlassen.<\/p>\n<p><strong>54<\/strong>\u00a0Deine Rechte sind mein Lied in dem Hause meiner Wallfahrt.<\/p>\n<p><strong>55<\/strong>\u00a0HERR, ich gedenke des Nachts an deinen Namen und halte dein Gesetz.<\/p>\n<p><strong>56<\/strong>\u00a0Das ist mein Schatz, da\u00df ich deine Befehle halte.<\/p>\n<p><strong>57<\/strong>\u00a0Ich habe gesagt: &#8222;HERR, das soll mein Erbe sein, da\u00df ich deine Worte halte.&#8220;<\/p>\n<p><strong>58<\/strong>\u00a0Ich flehe vor deinem Angesicht von ganzem Herzen; sei mir gn\u00e4dig nach deinem Wort.<\/p>\n<p><strong>59<\/strong>\u00a0Ich betrachte meine Wege und kehre meine F\u00fc\u00dfe zu deinen Zeugnissen.<\/p>\n<p><strong>60<\/strong>\u00a0Ich eile und s\u00e4ume mich nicht, zu halten deine Gebote.<\/p>\n<p><strong>61<\/strong>\u00a0Der Gottlosen Rotte beraubt mich; aber ich vergesse deines Gesetzes nicht.<\/p>\n<p><strong>62<\/strong>\u00a0Zur Mitternacht stehe ich auf, dir zu danken f\u00fcr die Rechte deiner Gerechtigkeit.<\/p>\n<p><strong>63<\/strong>\u00a0Ich halte mich zu denen, die dich f\u00fcrchten und deine Befehle halten.<\/p>\n<p><strong>64<\/strong>\u00a0HERR, die Erde ist voll deiner G\u00fcte; lehre mich deine Rechte.<\/p>\n<p><strong>65<\/strong>\u00a0Du tust Gutes deinem Knechte, HERR, nach deinem Wort.<\/p>\n<p><strong>66<\/strong>\u00a0Lehre mich heilsame Sitten und Erkenntnis; den ich glaube deinen Geboten.<\/p>\n<p><strong>67<\/strong>\u00a0Ehe ich gedem\u00fctigt ward, irrte ich; nun aber halte ich dein Wort.<\/p>\n<p><strong>68<\/strong>\u00a0Du bist g\u00fctig und freundlich; lehre mich deine Rechte.<\/p>\n<p><strong>69<\/strong>\u00a0Die Stolzen erdichten L\u00fcgen \u00fcber mich; ich aber halte von ganzem Herzen deine Befehle.<\/p>\n<p><strong>70<\/strong>\u00a0Ihr Herz ist dick wie Schmer; ich aber habe Lust an deinem Gesetz.<\/p>\n<p><strong>71<\/strong>\u00a0Es ist mir lieb, da\u00df du mich gedem\u00fctigt hast, da\u00df ich deine Rechte lerne.<\/p>\n<p><strong>72<\/strong>\u00a0Das Gesetz deines Mundes ist mir lieber denn viel tausend St\u00fcck Gold und Silber.<\/p>\n<p><strong>73<\/strong>\u00a0Deine Hand hat mich gemacht und bereitet; unterweise mich, da\u00df ich deine Gebote lerne.<\/p>\n<p><strong>74<\/strong>\u00a0Die dich f\u00fcrchten, sehen mich und freuen sich; denn ich hoffe auf dein Wort.<\/p>\n<p><strong>75<\/strong>\u00a0HERR, ich wei\u00df, da\u00df deine Gerichte recht sind; du hast mich treulich gedem\u00fctigt.<\/p>\n<p><strong>76<\/strong>\u00a0Deine Gnade m\u00fcsse mein Trost sein, wie du deinem Knecht zugesagt hast.<\/p>\n<p><strong>77<\/strong>\u00a0La\u00df mir deine Barmherzigkeit widerfahren, da\u00df ich lebe; denn ich habe Lust zu deinem Gesetz.<\/p>\n<p><strong>78<\/strong>\u00a0Ach da\u00df die Stolzen m\u00fc\u00dften zu Schanden werden, die mich mit L\u00fcgen niederdr\u00fccken! ich aber rede von deinen Befehlen.<\/p>\n<p><strong>79<\/strong>\u00a0Ach da\u00df sich m\u00fc\u00dften zu mir halten, die dich f\u00fcrchten und deine Zeugnisse kennen!<\/p>\n<p><strong>80<\/strong>\u00a0Mein Herz bleibe rechtschaffen in deinen Rechten, da\u00df ich nicht zu Schanden werde.<\/p>\n<p><strong>81<\/strong>\u00a0Meine Seele verlangt nach deinem Heil; ich hoffe auf dein Wort.<\/p>\n<p><strong>82<\/strong>\u00a0Meine Augen sehnen sich nach deinem Wort und sagen: Wann tr\u00f6stest du mich?<\/p>\n<p><strong>83<\/strong>\u00a0Denn ich bin wie ein Schlauch im Rauch; deiner Rechte vergesse ich nicht.<\/p>\n<p><strong>84<\/strong>\u00a0Wie lange soll dein Knecht warten? Wann willst du Gericht halten \u00fcber meine Verfolger?<\/p>\n<p><strong>85<\/strong>\u00a0Die Stolzen graben ihre Gruben, sie, die nicht sind nach deinem Gesetz.<\/p>\n<p><strong>86<\/strong>\u00a0Deine Gebote sind eitel Wahrheit. Sie verfolgen mich mit L\u00fcgen; hilf mir.<\/p>\n<p><strong>87<\/strong>\u00a0Sie haben mich schier umgebracht auf Erden; ich aber lasse deine Befehle nicht.<\/p>\n<p><strong>88<\/strong>\u00a0Erquicke mich durch deine Gnade, da\u00df ich halte die Zeugnisse deines Mundes.<\/p>\n<p><strong>89<\/strong>\u00a0HERR, dein Wort bleibt ewiglich, soweit der Himmel ist;<\/p>\n<p><strong>90<\/strong>\u00a0deine Wahrheit w\u00e4hret f\u00fcr und f\u00fcr. Du hast die Erde zugerichtet, und sie bleibt stehen.<\/p>\n<p><strong>91<\/strong>\u00a0Es bleibt t\u00e4glich nach deinem Wort; denn es mu\u00df dir alles dienen.<\/p>\n<p><strong>92<\/strong>\u00a0Wo dein Gesetz nicht mein Trost gewesen w\u00e4re, so w\u00e4re ich vergangen in meinem Elend.<\/p>\n<p><strong>93<\/strong>\u00a0Ich will deine Befehle nimmermehr vergessen; denn du erqickest mich damit.<\/p>\n<p><strong>94<\/strong>\u00a0Ich bin dein, hilf mir! denn ich suche deine Befehle.<\/p>\n<p><strong>95<\/strong>\u00a0Die Gottlosen lauern auf mich, da\u00df sie mich umbringen; ich aber merke auf deine Zeugnisse.<\/p>\n<p><strong>96<\/strong>\u00a0Ich habe alles Dinges ein Ende gesehen; aber dein Gebot w\u00e4hret.<\/p>\n<p><strong>97<\/strong>\u00a0Wie habe ich dein Gesetz so lieb! T\u00e4glich rede ich davon.<\/p>\n<p><strong>98<\/strong>\u00a0Du machst mich mit deinem Gebot weiser, als meine Feinde sind; denn es ist ewiglich mein Schatz.<\/p>\n<p><strong>99<\/strong>\u00a0Ich bin gelehrter denn alle meine Lehrer; denn deine Zeugnisse sind meine Rede.<\/p>\n<p><strong>100<\/strong>\u00a0Ich bin kl\u00fcger denn die Alten; denn ich halte deine Befehle.<\/p>\n<p><strong>101<\/strong>\u00a0Ich wehre meinem Fu\u00df alle b\u00f6sen Wege, da\u00df ich dein Wort halte.<\/p>\n<p><strong>102<\/strong>\u00a0Ich weiche nicht von deinen Rechten; denn du lehrest mich.<\/p>\n<p><strong>103<\/strong>\u00a0Dein Wort ist meinem Munde s\u00fc\u00dfer denn Honig.<\/p>\n<p><strong>104<\/strong>\u00a0Dein Wort macht mich klug; darum hasse ich alle falschen Wege.<\/p>\n<p><strong>105<\/strong>\u00a0Dein Wort ist meine Fu\u00dfes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.<\/p>\n<p><strong>106<\/strong>\u00a0Ich schw\u00f6re und will&#8217;s halten, da\u00df ich die Rechte deiner Gerechtigkeit halten will.<\/p>\n<p><strong>107<\/strong>\u00a0Ich bin sehr gedem\u00fctigt; HERR, erquicke mich nach deinem Wort!<\/p>\n<p><strong>108<\/strong>\u00a0La\u00df dir gefallen, HERR das willige Opfer meines Mundes und lehre mich deine Rechte.<\/p>\n<p><strong>109<\/strong>\u00a0Ich trage meine Seele immer in meinen H\u00e4nden, und ich vergesse deines Gesetzes nicht.<\/p>\n<p><strong>110<\/strong>\u00a0Die Gottlosen legen mir Stricke; ich aber irre nicht von deinen Befehlen.<\/p>\n<p><strong>111<\/strong>\u00a0Deine Zeugnisse sind mein ewiges Erbe; denn sie sind meines Herzens Wonne.<\/p>\n<p><strong>112<\/strong>\u00a0Ich neige mein Herz, zu tun nach deinen Rechten immer und ewiglich.<\/p>\n<p><strong>113<\/strong>\u00a0Ich hasse die Flattergeister und liebe dein Gesetz.<\/p>\n<p><strong>114<\/strong>\u00a0Du bist mein Schirm und Schild; ich hoffe auf dein Wort.<\/p>\n<p><strong>115<\/strong>\u00a0Weichet von mir, ihr Boshaften! Ich will halten die Gebote meines Gottes.<\/p>\n<p><strong>116<\/strong>\u00a0Erhalte mich durch dein Wort, da\u00df ich lebe; und la\u00df mich nicht zu Schanden werden \u00fcber meiner Hoffnung.<\/p>\n<p><strong>117<\/strong>\u00a0St\u00e4rke mich, da\u00df ich genese, so will ich stets meine Lust haben an deinen Rechten.<\/p>\n<p><strong>118<\/strong>\u00a0Du zertrittst alle, die von deinen Rechten abirren; denn ihre Tr\u00fcgerei ist eitel L\u00fcge.<\/p>\n<p><strong>119<\/strong>\u00a0Du wirfst alle Gottlosen auf Erden weg wie Schlacken; darum liebe ich deine Zeugnisse.<\/p>\n<p><strong>120<\/strong>\u00a0Ich f\u00fcrchte mich vor dir, da\u00df mir die Haut schaudert, und entsetze mich vor deinen Gerichten.<\/p>\n<p><strong>121<\/strong>\u00a0Ich halte \u00fcber Recht und Gerechtigkeit; \u00fcbergib mich nicht denen, die mir wollen Gewalt tun.<\/p>\n<p><strong>122<\/strong>\u00a0Vertritt du deinen Knecht und tr\u00f6ste ihn; m\u00f6gen mir die Stolzen nicht Gewalt tun.<\/p>\n<p><strong>123<\/strong>\u00a0Meine Augen sehnen sich nach deinem Heil und nach dem Wort deiner Gerechtigkeit.<\/p>\n<p><strong>124<\/strong>\u00a0Handle mit deinem Knecht nach deiner Gnade und lehre mich deine Rechte.<\/p>\n<p><strong>125<\/strong>\u00a0Ich bin dein Knecht; unterweise mich, da\u00df ich erkenne deine Zeugnisse.<\/p>\n<p><strong>126<\/strong>\u00a0Es ist Zeit, da\u00df der HERR dazutue; sie haben dein Gesetz zerrissen.<\/p>\n<p><strong>127<\/strong>\u00a0Darum liebe ich dein Gebot \u00fcber Gold und \u00fcber feines Gold.<\/p>\n<p><strong>128<\/strong>\u00a0Darum halte ich stracks alle deine Befehle; ich hasse allen falschen Weg.<\/p>\n<p><strong>129<\/strong>\u00a0Deine Zeugnisse sind wunderbar; darum h\u00e4lt sie meine Seele.<\/p>\n<p><strong>130<\/strong>\u00a0Wenn dein Wort offenbar wird, so erfreut es und macht klug die Einf\u00e4ltigen.<\/p>\n<p><strong>131<\/strong>\u00a0Ich sperre meinen Mund auf und lechze nach deinen Geboten; denn mich verlangt darnach.<\/p>\n<p><strong>132<\/strong>\u00a0Wende dich zu mir und sei mir gn\u00e4dig, wie du pflegst zu tun denen, die deinen Namen lieben.<\/p>\n<p><strong>133<\/strong>\u00a0La\u00df meinen Gang gewi\u00df sein in deinem Wort und la\u00df kein Unrecht \u00fcber mich herrschen.<\/p>\n<p><strong>134<\/strong>\u00a0Erl\u00f6se mich von der Menschen Frevel, so will ich halten deine Befehle.<\/p>\n<p><strong>135<\/strong>\u00a0La\u00df dein Antlitz leuchten \u00fcber deinen Knecht und lehre mich deine Rechte.<\/p>\n<p><strong>136<\/strong>\u00a0Meine Augen flie\u00dfen mit Wasser, da\u00df man dein Gesetz nicht h\u00e4lt.<\/p>\n<p><strong>137<\/strong>\u00a0HERR, du bist gerecht, und dein Wort ist recht.<\/p>\n<p><strong>138<\/strong>\u00a0Du hast die Zeugnisse deiner Gerechtigkeit und die Wahrheit hart geboten.<\/p>\n<p><strong>139<\/strong>\u00a0Ich habe mich schier zu Tode geeifert, da\u00df meine Gegner deiner Worte vergessen.<\/p>\n<p><strong>140<\/strong>\u00a0Dein Wort ist wohl gel\u00e4utert, und dein Knecht hat es lieb.<\/p>\n<p><strong>141<\/strong>\u00a0Ich bin gering und verachtet; ich vergesse aber nicht deiner Befehle.<\/p>\n<p><strong>142<\/strong>\u00a0Deine Gerechtigkeit ist eine ewige Gerechtigkeit, und dein Gesetz ist Wahrheit.<\/p>\n<p><strong>143<\/strong>\u00a0Angst und Not haben mich getroffen; ich habe aber Lust an deinen Geboten.<\/p>\n<p><strong>144<\/strong>\u00a0Die Gerechtigkeit deiner Zeugnisse ist ewig; unterweise mich, so lebe ich.<\/p>\n<p><strong>145<\/strong>\u00a0Ich rufe von ganzem Herzen; erh\u00f6re mich, HERR, da\u00df ich dein Rechte halte.<\/p>\n<p><strong>146<\/strong>\u00a0Ich rufe zu dir; hilf mir, da\u00df ich deine Zeugnisse halte.<\/p>\n<p><strong>147<\/strong>\u00a0Ich komme in der Fr\u00fche und schreie; auf dein Wort hoffe ich.<\/p>\n<p><strong>148<\/strong>\u00a0Ich wache auf, wenn&#8217;s noch Nacht ist, zu sinnen \u00fcber dein Wort.<\/p>\n<p><strong>149<\/strong>\u00a0H\u00f6re meine Stimme nach deiner Gnade; HERR, erquicke mich nach deinen Rechten.<\/p>\n<p><strong>150<\/strong>\u00a0Meine boshaften Verfolger nahen herzu und sind ferne von deinem Gesetz.<\/p>\n<p><strong>151<\/strong>\u00a0HERR, du bist nahe, und deine Gebote sind eitel Wahrheit.<\/p>\n<p><strong>152<\/strong>\u00a0L\u00e4ngst wei\u00df ich, da\u00df du deine Zeugnisse f\u00fcr ewig gegr\u00fcndet hast.<\/p>\n<p><strong>153<\/strong>\u00a0Siehe mein Elend und errette mich; hilf mir aus, denn ich vergesse deines Gesetzes nicht.<\/p>\n<p><strong>154<\/strong>\u00a0F\u00fchre meine Sache und erl\u00f6se mich; erquicke mich durch dein Wort.<\/p>\n<p><strong>155<\/strong>\u00a0Das Heil ist ferne von den Gottlosen; denn sie achten deine Rechte nicht.<\/p>\n<p><strong>156<\/strong>\u00a0HERR, deine Barmherzigkeit ist gro\u00df; erquicke mich nach deinen Rechten.<\/p>\n<p><strong>157<\/strong>\u00a0Meiner Verfolger und Widersacher sind viele; ich weiche aber nicht von deinen Zeugnissen.<\/p>\n<p><strong>158<\/strong>\u00a0Ich sehe die Ver\u00e4chter, und es tut mir wehe, da\u00df sie dein Wort nicht halten.<\/p>\n<p><strong>159<\/strong>\u00a0Siehe, ich liebe deine Befehle; HERR, erquicke mich nach deiner Gnade.<\/p>\n<p><strong>160<\/strong>\u00a0Dein Wort ist nichts denn Wahrheit; alle Rechte deiner Gerechtigkeit w\u00e4hren ewiglich.<\/p>\n<p><strong>161<\/strong>\u00a0Die F\u00fcrsten verfolgen mich ohne Ursache, und mein Herz f\u00fcrchtet sich vor deinen Worten.<\/p>\n<p><strong>162<\/strong>\u00a0Ich freue mich \u00fcber dein Wort wie einer, der eine gro\u00dfe Beute kriegt.<\/p>\n<p><strong>163<\/strong>\u00a0L\u00fcgen bin ich gram und habe Greuel daran; aber dein Gesetz habe ich lieb.<\/p>\n<p><strong>164<\/strong>\u00a0Ich lobe dich des Tages siebenmal um der Rechte willen deiner Gerechtigkeit.<\/p>\n<p><strong>165<\/strong>\u00a0Gro\u00dfen Frieden haben, die dein Gesetz lieben; sie werden nicht straucheln.<\/p>\n<p><strong>166<\/strong>\u00a0HERR, ich warte auf dein Heil und tue nach deinen Geboten.<\/p>\n<p><strong>167<\/strong>\u00a0Meine Seele h\u00e4lt deine Zeugnisse und liebt sie sehr.<\/p>\n<p><strong>168<\/strong>\u00a0Ich halte deine Befehle und deine Zeugnisse; denn alle meine Wege sind vor dir.<\/p>\n<p><strong>169<\/strong>\u00a0HERR, la\u00df meine Klage vor dich kommen; unterweise mich nach deinem Wort.<\/p>\n<p><strong>170<\/strong>\u00a0La\u00df mein Flehen vor dich kommen; errette mich nach deinem Wort.<\/p>\n<p><strong>171<\/strong>\u00a0Meine Lippen sollen loben, wenn du mich deine Rechte lehrest.<\/p>\n<p><strong>172<\/strong>\u00a0Meine Zunge soll ihr Gespr\u00e4ch haben von deinem Wort; denn alle deine Gebote sind recht.<\/p>\n<p><strong>173<\/strong>\u00a0La\u00df mir deine Hand beistehen; denn ich habe erw\u00e4hlt deine Befehle.<\/p>\n<p><strong>174<\/strong>\u00a0HERR, mich verlangt nach deinem Heil, und ich habe Lust an deinem Gesetz.<\/p>\n<p><strong>175<\/strong>\u00a0La\u00df meine Seele leben, da\u00df sie dich lobe, und deine Rechte mir helfen.<\/p>\n<p><strong>176<\/strong>\u00a0Ich bin ein verirrtes und verlorenes Schaf. Suche deinen Knecht; denn ich vergesse deiner Gebote nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 120<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Lied im h\u00f6hern Chor. Ich rufe zu dem HERRN in meiner Not, und er erh\u00f6rt mich.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0HERR, errette meine Seele von den L\u00fcgenm\u00e4ulern, von den falschen Zungen.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Was kann mir die falsche Zunge tun, was kann sie ausrichten?<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Sie ist wie scharfe Pfeile eines Starken, wie Feuer in Wachholdern.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Wehe mir, da\u00df ich ein Fremdling bin unter Mesech; ich mu\u00df wohnen unter den H\u00fctten Kedars.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Es wird meiner Seele lang, zu wohnen bei denen, die den Frieden hassen.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Ich halte Frieden; aber wenn ich rede, so fangen sie Krieg an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 121<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Lied im h\u00f6hern Chor. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen von welchen mir Hilfe kommt.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Meine Hilfe kommt von dem HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Er wird deinen Fu\u00df nicht gleiten lassen; und der dich beh\u00fctet schl\u00e4ft nicht.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Siehe, der H\u00fcter Israels schl\u00e4ft noch schlummert nicht.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Der HERR beh\u00fctet dich; der HERR ist dein Schatten \u00fcber deiner rechten Hand,<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0da\u00df dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Der HERR beh\u00fcte dich vor allem \u00dcbel, er beh\u00fcte deine Seele;<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0der HERR beh\u00fcte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Psalm 122<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Lied Davids im h\u00f6hern Chor. Ich freute mich \u00fcber die, so mir sagten: La\u00dft uns ins Haus des HERRN gehen!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Unsre F\u00fc\u00dfe stehen in deinen Toren, Jerusalem.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Jerusalem ist gebaut, da\u00df es eine Stadt sei, da man zusammenkommen soll,<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0da die St\u00e4mme hinaufgehen, die St\u00e4mme des HERRN, wie geboten ist dem Volk Israel, zu danken dem Namen des Herrn.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Denn daselbst sind St\u00fchle zum Gericht, die St\u00fchle des Hauses David.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0W\u00fcnschet Jerusalem Gl\u00fcck! Es m\u00f6ge wohl gehen denen, die dich lieben!<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Es m\u00f6ge Friede sein in deinen Mauern und Gl\u00fcck in deinen Pal\u00e4sten!<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Um meiner Br\u00fcder und Freunde willen will ich dir Frieden w\u00fcnschen.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Um des Hauses willen des HERRN, unsers Gottes, will ich dein Bestes suchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 123<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Lied im h\u00f6hern Chor. Ich hebe meine Augen auf zu dir, der du im Himmel sitzest.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Siehe! wie die Augen der Knechte auf die H\u00e4nde ihrer Herren sehen, wie die Augen der Magd auf die H\u00e4nde ihrer Frau, also sehen unsre Augen auf den HERRN, unsern Gott, bis er uns gn\u00e4dig werde.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Sei uns gn\u00e4dig, HERR, sei uns gn\u00e4dig! denn wir sind sehr voll Verachtung.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Sehr voll ist unsre Seele von der Stolzen Spott und der Hoff\u00e4rtigen Verachtung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 124<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Loblied im h\u00f6hern Chor. Wo der HERR nicht bei uns w\u00e4re, so sage Israel,<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0wo der HERR nicht bei uns w\u00e4re, wenn die Menschen sich wider uns setzen:<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0so verschl\u00e4ngen sie uns lebendig, wenn ihr Zorn \u00fcber uns ergrimmte;<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0so ers\u00e4ufte uns Wasser, Str\u00f6me gingen \u00fcber unsre Seele;<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0es gingen Wasser allzu hoch \u00fcber unsre Seele.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Gelobet sei der HERR, da\u00df er uns nicht gibt zum Raub in ihre Z\u00e4hne!<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Unsre Seele ist entronnen wie ein Vogel dem Stricke des Voglers; der Strick ist zerrissen, wir sind los.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Unsre Hilfe steht im Namen des HERRN, der Himmel und Erden gemacht hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 125<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Lied im H\u00f6hern Chor. Die auf den HERRN hoffen, die werden nicht fallen, sondern ewig bleiben wie der Berg Zion.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Um Jerusalem her sind Berge, und der HERR ist um sein Volk her von nun an bis in Ewigkeit.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn der Gottlosen Zepter wird nicht bleiben \u00fcber dem H\u00e4uflein der Gerechten, auf da\u00df die Gerechten ihre Hand nicht ausstrecken zur Ungerechtigkeit.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0HERR, tue wohl den guten und frommen Herzen!<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Die aber abweichen auf ihre krummen Wege, wird der HERR wegtreiben mit den \u00dcbelt\u00e4tern. Friede sei \u00fcber Israel!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 126<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Lied im H\u00f6hern Chor. Wenn der HERR die Gefangenen Zions erl\u00f6sen wird, so werden wir sein wie die Tr\u00e4umenden.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Dann wird unser Mund voll Lachens und unsere Zunge voll R\u00fchmens sein. Da wird man sagen unter den Heiden: Der HERR hat Gro\u00dfes an ihnen getan!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Der HERR hat Gro\u00dfes an uns getan; des sind wir fr\u00f6hlich.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0HERR, bringe wieder unsere Gefangenen, wie du die B\u00e4che wiederbringst im Mittagslande.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Die mit Tr\u00e4nen s\u00e4en, werden mit Freuden ernten.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Sie gehen hin und weinen und tragen edlen Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben. {~}<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 127<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Lied Salomos im H\u00f6hern Chor. Wo der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wo der HERR nicht die Stadt beh\u00fctet, so wacht der W\u00e4chter umsonst.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Es ist umsonst, da\u00df ihr fr\u00fch aufstehet und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er&#8217;s schlafend.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Siehe, Kinder sind eine Gabe des HERRN, und Leibesfrucht ist ein Geschenk.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Wie die Pfeile in der Hand des Starken, also geraten die jungen Knaben.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Wohl dem, der seinen K\u00f6cher derselben voll hat! Die werden nicht zu Schanden, wenn sie mit ihren Feinden handeln im Tor.<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Psalm 128<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Lied im h\u00f6hern Chor. Wohl dem, der den HERRN f\u00fcrchtet und auf seinen Wegen geht!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Du wirst dich n\u00e4hren deiner H\u00e4nde arbeit; wohl dir, du hast es gut.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Dein Weib wird sein wie ein fruchtbarer Weinstock drinnen in deinem Hause, deine Kinder wie \u00d6lzweige um deinen Tisch her.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Siehe, also wird gesegnet der Mann, der den HERRN f\u00fcrchtet.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Der HERR wird dich segnen aus Zion, da\u00df du sehest das Gl\u00fcck Jerusalems dein Leben lang<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0und sehest deiner Kinder Kinder. Friede \u00fcber Israel!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 129<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Lied im h\u00f6hern Chor. Sie haben mich oft gedr\u00e4ngt von meiner Jugend auf, so sage Israel,<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0sie haben mich oft gedr\u00e4ngt von meiner Jugend auf; aber sie haben mich nicht \u00fcbermocht.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Die Pfl\u00fcger haben auf meinen R\u00fccken geackert und ihre Furchen lang gezogen.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Der HERR, der gerecht ist, hat der Gottlosen Seile abgehauen.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Ach da\u00df m\u00fc\u00dften zu Schanden werden und zur\u00fcckkehren alle, die Zion gram sind!<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ach da\u00df sie m\u00fc\u00dften sein wie das Gras auf den D\u00e4chern, welches verdorrt, ehe man es ausrauft,<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0von welchem der Schnitter seine Hand nicht f\u00fcllt noch der Garbenbinder seinen Arm<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0und die vor\u00fcbergehen nicht sprechen: &#8222;Der Segen des HERRN sei \u00fcber euch! wir segnen euch im Namen des HERRN&#8220;!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 130<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Lied im h\u00f6hern Chor. Aus der Tiefe rufe ich, HERR, zu dir.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0HERR, h\u00f6re auf meine Stimme, la\u00df deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0So du willst, HERR, S\u00fcnden zurechnen, HERR, wer wird bestehen?<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Denn bei dir ist die Vergebung, da\u00df man dich f\u00fcrchte.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Ich harre des HERRN; meine Seele harret, und ich hoffe auf sein Wort.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Meine Seele wartet auf den HERRN von einer Morgenwache bis zur andern.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Israel, hoffe auf den HERRN! denn bei dem HERRN ist die Gnade und viel Erl\u00f6sung bei ihm,<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0und er wird Israel erl\u00f6sen aus allen seinen S\u00fcnden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 131<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Lied Davids im h\u00f6hern Chor. HERR, mein Herz ist nicht hoff\u00e4rtig, und meine Augen sind nicht stolz; ich wandle nicht in gro\u00dfen Dingen, die mir zu hoch sind.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Ja, ich habe meine Seele gesetzt und gestillt; so ist meine Seele in mir wie ein entw\u00f6hntes Kind bei seiner Mutter.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Israel, hoffe auf den HERRN von nun an bis in Ewigkeit!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 132<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Lied im h\u00f6hern Chor. Gedenke, HERR, an David und all sein Leiden,<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0der dem HERRN schwur und gelobte dem M\u00e4chtigen Jakobs:<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0&#8222;Ich will nicht in die H\u00fctte meines Hauses gehen noch mich aufs Lager meines Bettes legen,<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0ich will meine Augen nicht schlafen lassen noch meine Augenlider schlummern,<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0bis ich eine St\u00e4tte finde f\u00fcr den HERRN, zur Wohnung des M\u00e4chtigen Jakobs.&#8220;<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Siehe, wir h\u00f6rten von ihr in Ephratha; wir haben sie gefunden auf dem Felde des Waldes.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Wir wollen in seine Wohnung gehen und anbeten vor seinem Fu\u00dfschemel.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0HERR, mache dich auf zu deiner Ruhe, du und die Lade deiner Macht!<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Deine Priester la\u00df sich kleiden mit Gerechtigkeit und deine Heiligen sich freuen.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Wende nicht weg das Antlitz deines Gesalbten um deines Knechtes David willen.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Der HERR hat David einen wahren Eid geschworen, davon wird er sich nicht wenden: &#8222;Ich will dir auf deinen Stuhl setzen die Frucht deines Leibes.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Werden deine Kinder meinen Bund halten und mein Zeugnis, das ich sie lehren werde, so sollen auch ihre Kinder auf deinem Stuhl sitzen ewiglich.&#8220;<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Denn der HERR hat Zion erw\u00e4hlt und hat Lust, daselbst zu wohnen.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0&#8222;Dies ist meine Ruhe ewiglich, hier will ich wohnen; denn es gef\u00e4llt mir wohl.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Ich will ihre Speise segnen und ihren Armen Brot genug geben.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Ihre Priester will ich mit Heil kleiden, und ihre Heiligen sollen fr\u00f6hlich sein.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Daselbst soll aufgehen das Horn Davids; ich habe meinen Gesalbten eine Leuchte zugerichtet.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Seine Feinde will ich mit Schanden kleiden; aber \u00fcber ihm soll bl\u00fchen seine Krone.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 133<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Lied Davids im h\u00f6hern Chor. Siehe, wie fein und lieblich ist&#8217;s, da\u00df Br\u00fcder eintr\u00e4chtig beieinander wohnen!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0wie der k\u00f6stliche Balsam ist, der von Aaron Haupt herabflie\u00dft in seinen ganzen Bart, der herabflie\u00dft in sein Kleid,<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0wie der Tau, der vom Hermon herabf\u00e4llt auf die Berge Zions. Denn daselbst verheizt der HERR Segen und Leben immer und ewiglich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 134<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Lied im h\u00f6hern Chor. Siehe, lobet den HERRN, alle Knechte des HERRN, die ihr stehet des Nachts im Hause des HERRN!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Hebet eure H\u00e4nde auf im Heiligtum und lobet den HERRN!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Der HERR segne dich aus Zion, der Himmel und Erde gemacht hat!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 135<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Halleluja! Lobet den Namen des HERRN, lobet, ihr Knechte des HERRN,<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0die ihr stehet im Hause des HERRN, in den H\u00f6fen des Hauses unsers Gottes!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Lobet den HERRN, denn der HERR ist freundlich; lobsinget seinem Namen, denn er ist lieblich!<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Denn der HERR hat sich Jakob erw\u00e4hlt, Israel zu seinem Eigentum.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Denn ich wei\u00df, da\u00df der HERR gro\u00df ist und unser HERR vor allen G\u00f6ttern.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Alles, was er will, das tut er, im Himmel und auf Erden, im Meer und in allen Tiefen;<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0der die Wolken l\u00e4\u00dft aufsteigen vom Ende der Erde, der die Blitze samt dem Regen macht, der den Wind aus seinen Vorratskammern kommen l\u00e4\u00dft;<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0der die Erstgeburten schlug in \u00c4gypten, beider, der Menschen und des Viehes,<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0und lie\u00df Zeichen und Wunder kommen \u00fcber dich, \u00c4gyptenland, \u00fcber Pharao und alle seine Knechte;<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0der viele V\u00f6lker schlug und t\u00f6tete m\u00e4chtige K\u00f6nige:<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Sihon, der Amoriter K\u00f6nig, und Og, den K\u00f6nig von Basan, und alle K\u00f6nigreiche in Kanaan;<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0und gab ihr Land zum Erbe, zum Erbe seinem Volk Israel.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0HERR, dein Name w\u00e4hret ewiglich; dein Ged\u00e4chtnis, HERR, w\u00e4hret f\u00fcr und f\u00fcr.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Denn der HERR wird sein Volk richten und seinen Knechten gn\u00e4dig sein.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Der Heiden G\u00f6tzen sind Silber und Gold, von Menschenh\u00e4nden gemacht.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Sie haben M\u00e4uler, und reden nicht; sie haben Augen, und sehen nicht;<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0sie haben Ohren, und h\u00f6ren nicht; auch ist kein Odem in ihrem Munde.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Die solche machen, sind gleich also, alle, die auf solche hoffen.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Das Haus Israel lobe den HERRN! Lobet den HERRN, ihr vom Hause Aaron!<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Ihr vom Hause Levi, lobet den HERRN! Die ihr den HERRN f\u00fcrchtet, lobet den HERRN!<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Gelobet sei der HERR aus Zion, der zu Jerusalem wohnt! Halleluja!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 136<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Danket dem Gott aller G\u00f6tter, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Danket dem HERRN aller Herren, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich,<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0der gro\u00dfe Wunder tut allein, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich;<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0der die Himmel weislich gemacht hat, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich;<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0der die Erde auf Wasser ausgebreitet hat, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich;<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0der gro\u00dfe Lichter gemacht hat, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich:<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Die Sonne, dem Tag vorzustehen, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich,<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0den Mond und Sterne, der Nacht vorzustehen, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich;<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0der \u00c4gypten schlug an ihren Erstgeburten, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0und f\u00fchrte Israel heraus, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0durch m\u00e4chtige Hand und ausgerecktem Arm, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich;<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0der das Schilfmeer teilte in zwei Teile, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0und lie\u00df Israel hindurchgehen, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich;<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0der Pharao und sein Heer ins Schilfmeer stie\u00df, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich;<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0der sein Volk f\u00fchrte in der W\u00fcste, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich;<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0der gro\u00dfe K\u00f6nige schlug, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0und erw\u00fcrgte m\u00e4chtige K\u00f6nige, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich:<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Sihon, der Amoriter K\u00f6nig, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0und Og, den K\u00f6nig von Basan, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich,<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0und gab ihr Land zum Erbe, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich,<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0zum Erbe seinem Knecht Israel, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich;<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0denn er dachte an uns, da wir unterdr\u00fcckt waren, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich;<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0und erl\u00f6ste uns von unsern Feinden, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich;<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0der allem Fleisch Speise gibt, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich.<\/p>\n<p><strong>26<\/strong>\u00a0Dankt dem Gott des Himmels, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 137<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0An den Wassern zu Babel sa\u00dfen wir und weinten, wenn wir an Zion gedachten.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Unsere Harfen hingen wir an die Weiden, die daselbst sind.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn dort hie\u00dfen uns singen, die uns gefangen hielten, und in unserm Heulen fr\u00f6hlich sein: &#8222;Singet uns ein Lied von Zion!&#8220;<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Wie sollten wir des HERRN Lied singen in fremden Landen?<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Vergesse ich dein, Jerusalem, so werde ich meiner Rechten vergessen.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Meine Zunge soll an meinem Gaumen kleben, wo ich nicht dein gedenke, wo ich nicht lasse Jerusalem meine h\u00f6chste Freude sein.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0HERR, gedenke der Kinder Edom den Tag Jerusalems, die da sagten: &#8222;Rein ab, rein ab bis auf ihren Boden!&#8220;<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Du verst\u00f6rte Tochter Babel, wohl dem, der dir vergilt, wie du uns getan hast!<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und zerschmettert sie an dem Stein!<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Psalm 138<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Davids. Ich danke dir von ganzem Herzen; vor den G\u00f6ttern will ich dir lobsingen.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Ich will anbeten zu deinem heiligen Tempel und deinem Namen danken f\u00fcr deine G\u00fcte und Treue; denn du hast deinen Namen \u00fcber alles herrlich gemacht durch dein Wort.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Wenn ich dich anrufe, so erh\u00f6rst du mich und gibst meiner Seele gro\u00dfe Kraft.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Es danken dir, HERR, alle K\u00f6nige auf Erden, da\u00df sie h\u00f6ren das Wort deines Mundes,<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0und singen auf den Wegen des HERRN, da\u00df die Ehre des HERRN gro\u00df sei.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Denn der HERR ist hoch und sieht auf das Niedrige und kennt die Stolzen von ferne.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Wenn ich mitten in der Angst wandle, so erquickst du mich und streckst deine Hand \u00fcber den Zorn meiner Feinde und hilfst mir mit deiner Rechten.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Der HERR wird&#8217;s f\u00fcr mich vollf\u00fchren. HERR, deine G\u00fcte ist ewig. Das Werk deiner H\u00e4nde wollest du nicht lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 139<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen. HERR, Du erforschest mich und kennest mich.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Ich sitze oder stehe auf, so wei\u00dft du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht alles wissest.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Von allen Seiten umgibst du mich und h\u00e4ltst deine Hand \u00fcber mir.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Solche Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch; ich kann sie nicht begreifen.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Wo soll ich hin gehen vor deinem Geist, und wo soll ich hin fliehen vor deinem Angesicht?<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0F\u00fchre ich gen Himmel, so bist du da. Bettete ich mir in die H\u00f6lle, siehe, so bist du auch da.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0N\u00e4hme ich Fl\u00fcgel der Morgenr\u00f6te und bliebe am \u00e4u\u00dfersten Meer,<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0so w\u00fcrde mich doch deine Hand daselbst f\u00fchren und deine Rechte mich halten.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Spr\u00e4che ich: Finsternis m\u00f6ge mich decken! so mu\u00df die Nacht auch Licht um mich sein.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Denn auch Finsternis ist nicht finster bei dir, und die Nacht leuchtet wie der Tag, Finsternis ist wie das Licht.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleib.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Ich danke dir daf\u00fcr, da\u00df ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und das erkennt meine Seele wohl.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Es war dir mein Gebein nicht verhohlen, da ich im Verborgenen gemacht ward, da ich gebildet ward unten in der Erde.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Deine Augen sahen mich, da ich noch unbereitet war, und alle Tage waren auf dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, als derselben keiner da war.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Aber wie k\u00f6stlich sind vor mir, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihrer so eine gro\u00dfe Summe!<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Sollte ich sie z\u00e4hlen, so w\u00fcrde ihrer mehr sein denn des Sandes. Wenn ich aufwache, bin ich noch bei dir.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Ach Gott, da\u00df du t\u00f6tetest die Gottlosen, und die Blutgierigen von mir weichen m\u00fc\u00dften!<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Denn sie reden von dir l\u00e4sterlich, und deine Feinde erheben sich ohne Ursache.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Ich hasse ja, HERR, die dich hassen, und es verdrie\u00dft mich an ihnen, da\u00df sie sich wider dich setzen.<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Ich hasse sie im rechten Ernst; sie sind mir zu Feinden geworden.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz; pr\u00fcfe mich und erfahre, wie ich&#8217;s meine.<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0Und siehe, ob ich auf b\u00f6sem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 140<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids, vorzusingen. Errette mich, HERR, von den b\u00f6sen Menschen; beh\u00fcte mich vor den freveln Leute,<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0die B\u00f6ses gedenken in ihrem Herzen und t\u00e4glich Krieg erregen.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Sie sch\u00e4rfen ihre Zunge wie eine Schlange; Otterngift ist unter ihren Lippen. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Bewahre mich, HERR, vor der Hand der Gottlosen; beh\u00fcte mich vor den freveln Leuten, die meinen Gang gedenken umzusto\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Die Hoff\u00e4rtigen legen mir Stricke und breiten mir Seile aus zum Netz und stellen mir Fallen an den Weg. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ich aber sage zum HERRN: Du bist mein Gott; HERR, vernimm die Stimme meines Flehens!<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0HERR HERR, meine starke Hilfe, du beschirmst mein Haupt zur Zeit des Streites.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0HERR, la\u00df dem Gottlosen seine Begierde nicht; st\u00e4rke seinen Mutwillen nicht: sie m\u00f6chten sich des \u00fcberheben. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Das Ungl\u00fcck, davon meine Feinde ratschlagen, m\u00fcsse auf ihren Kopf fallen.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Er wird Strahlen \u00fcber sie sch\u00fctten; er wird sie mit Feuer tief in die Erde schlagen, da\u00df sie nicht mehr aufstehen.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Ein b\u00f6ses Maul wird kein Gl\u00fcck haben auf Erden; ein frevler, b\u00f6ser Mensch wird verjagt und gest\u00fcrzt werden.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Denn ich wei\u00df, da\u00df der HERR wird des Elenden Sache und der Armen Recht ausf\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Auch werden die Gerechten deinem Namen danken, und die Frommen werden vor deinem Angesicht bleiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 141<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids. HERR, ich rufe zu dir; eile zu mir; vernimm meine Stimme, wenn ich dich anrufe.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Mein Gebet m\u00fcsse vor dir Taugen wie ein R\u00e4uchopfer, mein H\u00e4ndeaufheben wie ein Abendopfer.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0HERR, beh\u00fcte meinen Mund und bewahre meine Lippen.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Neige mein Herz nicht auf etwas B\u00f6ses, ein gottloses Wesen zu f\u00fchren mit den \u00dcbelt\u00e4tern, da\u00df ich nicht esse von dem, was ihnen geliebt.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Der Gerechte schlage mich freundlich und strafe mich; das wird mir so wohl tun wie Balsam auf meinem Haupt; denn ich bete stets, da\u00df sie mir nicht Schaden tun.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ihre F\u00fchrer m\u00fcssen gest\u00fcrzt werden \u00fcber einen Fels; so wird man dann meine Rede h\u00f6ren, da\u00df sie lieblich sei.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Unsere Gebeine sind zerstreut bis zur H\u00f6lle, wie wenn einer das Land pfl\u00fcgt und zerw\u00fchlt.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Denn auf dich, HERR HERR, sehen meine Augen; ich traue auf dich, versto\u00dfe meine Seele nicht.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Bewahre mich vor dem Stricke, den sie mir gelegt haben, und von der Falle der \u00dcbelt\u00e4ter.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Die Gottlosen m\u00fcssen in ihr eigen Netz fallen miteinander, ich aber immer vor\u00fcbergehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 142<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Eine Unterweisung Davids, ein Gebet, da er in der H\u00f6hle war. Ich schreie zum HERRN mit meiner Stimme; ich flehe zum HERRN mit meiner Stimme;<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0ich sch\u00fctte meine Rede vor ihm aus und zeige an vor ihm meine Not.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Wenn mein Geist in \u00c4ngsten ist, so nimmst du dich meiner an. Sie legen mir Stricke auf dem Wege, darauf ich gehe.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Schaue zur Rechten und siehe! da will mich niemand kennen. Ich kann nicht entfliehen; niemand nimmt sich meiner Seele an.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0HERR, zu dir schreie ich und sage: Du bist meine Zuversicht, mein Teil im Lande der Lebendigen.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Merke auf meine Klage, denn ich werde sehr geplagt; errette mich von meinen Verfolgern, denn sie sind mir zu m\u00e4chtig.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0F\u00fchre meine Seele aus dem Kerker, da\u00df ich danke deinem Namen. Die Gerechten werden sich zu mir sammeln, wenn du mir wohltust.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 143<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids. HERR, erh\u00f6re mein Gebet, vernimm mein Flehen um deiner Wahrheit willen, erh\u00f6re mich um deiner Gerechtigkeit willen<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0und gehe nicht ins Gericht mit deinem Knechte; denn vor dir ist kein Lebendiger gerecht.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Denn der Feind verfolgt meine Seele und schl\u00e4gt mein Leben zu Boden; er legt mich ins Finstere wie die, so l\u00e4ngst tot sind.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Und mein Geist ist in mir ge\u00e4ngstet; mein Herz ist mir in meinem Leibe verzehrt.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Ich gedenke an die vorigen Zeiten; ich rede von allen deinen Taten und sage von den Werken deiner H\u00e4nde.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ich breite meine H\u00e4nde aus zu dir; meine Seele d\u00fcrstet nach dir wie ein d\u00fcrres Land. (Sela.)<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0HERR, erh\u00f6re mich bald, mein Geist vergeht; verbirg dein Antlitz nicht von mir, da\u00df ich nicht gleich werde denen, die in die Grube fahren.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0La\u00df mich fr\u00fche h\u00f6ren deine Gnade; denn ich hoffe auf dich. Tue mir kund den Weg, darauf ich gehen soll; denn mich verlangt nach dir.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Errette mich, mein Gott, von meinen Feinden; zu dir habe ich Zuflucht.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein Gott; dein guter Geist f\u00fchre mich auf ebener Bahn.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0HERR, erquicke mich um deines Namens willen; f\u00fchre meine Seele aus der Not um deiner Gerechtigkeit willen<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0und verst\u00f6re meine Feinde um deiner G\u00fcte willen und bringe alle um, die meine Seele \u00e4ngsten; denn ich bin dein Knecht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 144<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Psalm Davids. Gelobet sei der HERR, mein Hort, der meine H\u00e4nde lehrt streiten und meine F\u00e4uste kriegen,<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0meine G\u00fcte und meine Burg, mein Schutz und mein Erretter, mein Schild, auf den ich traue, der mein Volk unter mich zwingt.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0HERR, was ist der Mensch, da\u00df du dich sein annimmst, und des Menschen Kind, da\u00df du ihn so achtest?<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Ist doch der Mensch gleich wie nichts; seine Zeit f\u00e4hrt dahin wie ein Schatten.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0HERR, neige deine Himmel und fahre herab; r\u00fchre die Berge an, da\u00df sie rauchen;<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0la\u00df blitzen und zerstreue sie; schie\u00dfe deine Strahlen und schrecke sie;<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0strecke deine Hand aus von der H\u00f6he und erl\u00f6se mich und errette mich von gro\u00dfen Wassern, von der Hand der Kinder der Fremde,<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0deren Mund redet unn\u00fctz, und ihre Werke sind falsch.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Gott, ich will dir ein neues Lied singen, ich will dir spielen auf dem Psalter von zehn Saiten,<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0der du den K\u00f6nigen Sieg gibst und erl\u00f6st deinen Knecht David vom m\u00f6rderischen Schwert des B\u00f6sen.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Erl\u00f6se mich auch und errette mich von der Hand der Kinder der Fremde, deren Mund redet unn\u00fctz, und ihre Werke sind falsch,<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0da\u00df unsere S\u00f6hne aufwachsen in ihrer Jugend wie die Pflanzen, und unsere T\u00f6chter seien wie die ausgehauenen Erker, womit man Pal\u00e4ste ziert;<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0da\u00df unsere Kammern voll seien und herausgeben k\u00f6nnen einen Vorrat nach dem andern; da\u00df unsere Schafe tragen tausend und zehntausend auf unsern Triften;<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0da\u00df unsere Ochsen viel erarbeiten; da\u00df kein Schade, kein Verlust noch Klage auf unsern Gassen sei.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Wohl dem Volk, dem es also geht! Wohl dem Volk, des Gott der HERR ist!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 145<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Ein Lob Davids. Ich will dich erheben, mein Gott, du K\u00f6nig, und deinen Namen loben immer und ewiglich.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Ich will dich t\u00e4glich loben und deinen Namen r\u00fchmen immer und ewiglich.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Der HERR ist gro\u00df und sehr l\u00f6blich, und seine Gr\u00f6\u00dfe ist unausforschlich.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Kindeskinder werden deine Werke preisen und von deiner Gewalt sagen.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Ich will reden von deiner herrlichen, sch\u00f6nen Pracht und von deinen Wundern,<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0da\u00df man soll sagen von deinen herrlichen Taten und da\u00df man erz\u00e4hle deine Herrlichkeit;<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0da\u00df man preise deine gro\u00dfe G\u00fcte und deine Gerechtigkeit r\u00fchme.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Gn\u00e4dig und barmherzig ist der HERR, geduldig und von gro\u00dfer G\u00fcte.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Der HERR ist allen g\u00fctig und erbarmt sich aller seiner Werke.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Es sollen dir danken, HERR, alle deine Werke und deine Heiligen dich loben<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0und die Ehre deines K\u00f6nigreiches r\u00fchmen und von deiner Gewalt reden,<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0da\u00df den Menschenkindern deine Gewalt kund werde und die herrliche Pracht deines K\u00f6nigreichs.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Dein Reich ist ein ewiges Reich, und deine Herrschaft w\u00e4hret f\u00fcr und f\u00fcr.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Der HERR erh\u00e4lt alle, die da fallen, und richtet auf alle, die niedergeschlagen sind.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Du tust deine Hand auf und erf\u00fcllst alles, was lebt, mit Wohlgefallen.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Der HERR ist gerecht in allen seinen Wegen und heilig in allen seinen Werken.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Der HERR ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn mit Ernst anrufen.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Er tut, was die Gottesf\u00fcrchtigen begehren, und h\u00f6rt ihr Schreien und hilft ihnen.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Der HERR beh\u00fctet alle, die ihn lieben, und wird vertilgen alle Gottlosen.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Mein Mund soll des HERRN Lob sagen, und alles Fleisch lobe seinen heiligen Namen immer und ewiglich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 146<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Halleluja! Lobe den HERRN, meine Seele!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Ich will den HERRN loben, solange ich lebe, und meinem Gott lobsingen, solange ich hier bin.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Verla\u00dft euch nicht auf F\u00fcrsten; sie sind Menschen, die k\u00f6nnen ja nicht helfen.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Denn des Menschen Geist mu\u00df davon, und er mu\u00df wieder zu Erde werden; alsdann sind verloren alle seine Anschl\u00e4ge.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Wohl dem, des Hilfe der Gott Jakobs ist; des Hoffnung auf den HERRN, seinem Gott, steht;<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0der Himmel, Erde, Meer und alles, was darinnen ist, gemacht hat; der Glauben h\u00e4lt ewiglich;<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0der Recht schafft denen, so Gewalt leiden; der die Hungrigen speist. Der HERR l\u00f6st die Gefangenen.<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Der HERR macht die Blinden sehend. Der HERR richtet auf, die niedergeschlagen sind. Der HERR liebt die Gerechten.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Der HERR beh\u00fctet die Fremdlinge und erh\u00e4lt die Waisen und Witwen und kehrt zur\u00fcck den Weg der Gottlosen.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Der HERR ist K\u00f6nig ewiglich, dein Gott, Zion, f\u00fcr und f\u00fcr. Halleluja.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 147<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Lobet den HERR! denn unsern Gott loben, das ist ein k\u00f6stlich Ding; solch Lob ist lieblich und sch\u00f6n.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Der HERR baut Jerusalem und bringt zusammen die Verjagten Israels.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Er heilt, die zerbrochnes Herzens sind, und verbindet ihre Schmerzen.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Er z\u00e4hlt die Sterne und nennt sie alle mit Namen.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Der HERR ist gro\u00df und von gro\u00dfer Kraft; und ist unbegreiflich, wie er regiert.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Der Herr richtet auf die Elenden und st\u00f6\u00dft die Gottlosen zu Boden.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Singet umeinander dem HERRN mit Dank und lobet unsern Gott mit Harfen,<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0der den Himmel mit Wolken verdeckt und gibt Regen auf Erden; der Gras auf Bergen wachsen l\u00e4\u00dft;<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0der dem Vieh sein Futter gibt, den jungen Raben, die ihn anrufen.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Er hat nicht Lust an der St\u00e4rke des Rosses noch Gefallen an eines Mannes Schenkeln.<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn f\u00fcrchten, die auf seine G\u00fcte hoffen.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Preise, Jerusalem, den HERRN; lobe Zion, deinen Gott!<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Denn er macht fest die Riegel deiner Tore und segnet deine Kinder drinnen.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Er schafft deinen Grenzen Frieden und s\u00e4ttigt dich mit dem besten Weizen.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Er sendet seine Rede auf Erden; sein Wort l\u00e4uft schnell.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Er gibt Schnee wie Wolle, er streut Reif wie Asche.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Er wirft seine Schlo\u00dfen wie Bissen; wer kann bleiben vor seinem Frost?<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0Er spricht, so zerschmilzt es; er l\u00e4\u00dft seinen Wind wehen, so taut es auf.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Er zeigt Jakob sein Wort, Israel seine Sitten und Rechte.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0So tut er keinen Heiden, noch l\u00e4\u00dft er sie wissen seine Rechte. Halleluja!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 148<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Halleluja! Lobet im Himmel den HERRN; lobet ihn in der H\u00f6he!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Lobet ihn, alle seine Engel; lobet ihn, all sein Heer!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Lobet ihn, Sonne und Mond; lobet ihn, alle leuchtenden Sterne!<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Lobet ihn, ihr Himmel allenthalben und die Wasser, die oben am Himmel sind!<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Die sollen loben den Namen des HERRN; denn er gebot, da wurden sie geschaffen.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Er h\u00e4lt sie immer und ewiglich; er ordnet sie, da\u00df sie nicht anders gehen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Lobet den HERRN auf Erden, ihr Walfische und alle Tiefen;<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Feuer, Hagel, Schnee und Dampf, Strumwinde, die sein Wort ausrichten;<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Berge und alle H\u00fcgel, fruchtbare B\u00e4ume und alle Zedern;<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Tiere und alles Vieh, Gew\u00fcrm und V\u00f6gel;<\/p>\n<p><strong>11<\/strong>\u00a0ihr K\u00f6nige auf Erden und alle V\u00f6lker, F\u00fcrsten und alle Richter auf Erden;<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0J\u00fcnglinge und Jungfrauen, Alte mit den Jungen!<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Die sollen loben den Namen des HERRN; denn sein Name allein ist hoch, sein Lob geht, soweit Himmel und Erde ist.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0Und erh\u00f6ht das Horn seines Volkes. Alle Heiligen sollen loben, die Kinder Israel, das Volk, das ihm dient. Halleluja!<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Psalm 149<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Halleluja! Singet dem HERRN ein neues Lied; die Gemeinde der Heiligen soll ihn loben.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Israel freue sich des, der es gemacht hat; die Kinder Zions seien fr\u00f6hlich \u00fcber ihren K\u00f6nig.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Sie sollen loben seinen Namen im Reigen; mit Pauken und Harfen sollen sie ihm spielen.<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Denn der HERR hat Wohlgefallen an seinem Volk; er hilft den Elenden herrlich.<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Die Heiligen sollen fr\u00f6hlich sein und preisen und r\u00fchmen auf ihren Lagern.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Ihr Mund soll Gott erheben, und sie sollen scharfe Schwerter in ihren H\u00e4nden haben,<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0da\u00df sie Rache \u00fcben unter den Heiden, Strafe unter den V\u00f6lkern;<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0ihre K\u00f6nige zu binden mit Ketten und ihre Edlen mit eisernen Fesseln;<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0da\u00df sie ihnen tun das Recht, davon geschrieben ist. Solche Ehre werden alle seine Heiligen haben. Halleluja!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Psalm 150<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Halleluja! Lobet den HERRN in seinem Heiligtum; lobet ihn in der Feste seiner Macht!<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Lobet ihn in seinen Taten; lobet ihn in seiner gro\u00dfen Herrlichkeit!<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Lobet ihn mit Posaunen; lobet ihn mit Psalter und Harfe!<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0Lobet ihn mit Pauken und Reigen; lobet ihn mit Saiten und Pfeifen!<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Lobet ihn mit hellen Zimbeln; lobet ihn mit wohlklingenden Zimbeln!<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Alles, was Odem hat, lobe den HERRN! Halleluja![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1663616230762{margin-bottom: 20px !important;}&#8220;]Psalm 1 1\u00a0Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg S\u00fcnder noch sitzt, da die Sp\u00f6tter sitzen, 2\u00a0sondern hat Lust zum Gesetz des HERRN und redet von seinem Gesetz Tag und Nacht! 3\u00a0Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserb\u00e4chen, der seine Frucht bringt zu [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"om_disable_all_campaigns":false},"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.najicherfanfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13131"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.najicherfanfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.najicherfanfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.najicherfanfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.najicherfanfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13131"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.najicherfanfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13131\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20118,"href":"https:\/\/www.najicherfanfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13131\/revisions\/20118"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.najicherfanfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13131"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}